Tag des Offenen Denkmals

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Tag des offenen Denkmals 2019
Tag des offenen Denkmals 2018
Tag des offenen Denkmals 2017
Tag des offenen Denkmals 2016
Tag des offenen Denkmals 2015

Der Tag des offenen Denkmals ist eine jährlich stattfindende bundesweite Aktion. Städte und Gemeinden können sich beteiligen, indem sie - sonst unzugängliche - Denkmäler an diesem Tag zur Besichtigung öffnen und Führungen anbieten. Termin ist jeweils der zweite Sonntag im September.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den „European Heritage Days“. Diese Aktion geht zurück auf eine Idee des französischen Kulturministers Jack Lang, der 1984 erstmals in Frankreich Denkmale der Öffentlichkeit zugänglich machte. 1991 wurden die European Heritage Days vom Europarat unter seiner Schirmherrschaft initiiert und neun Länder, darunter auch Deutschland, nahmen daran teil. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals in Deutschland.

Zielsetzung[Bearbeiten]

Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Offene Denkmäler in Stadt und Landkreis Würzburg 2019[Bearbeiten]

Termin
Sonntag, 8. September

Motto: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“

Stadt Würzburg[Bearbeiten]

1. Bürgerbräu-Areal, Frankfurter Straße 87, Zellerau
Im 19. Jh. im Stile des Historismus, teilweise mit Formen der Neurenaissance erbaut. Das Gelände der ehemaligen Brauerei wurde nach einem intensiven, mit der Stadt Würzburg einvernehmlich diskutierten Konzept zu einem Kreativ- und Kulturzentrum umgestaltet.
Führung: Willi Dürrnagel, 10.30 Uhr, Dauer: 1,5 Std., Treffpunkt: Sektkellerei Höfer
Thema: Das Bürgerbräu-Areal: geschichtliche Hintergründe, Werdegang und der Wandel bis zur heutigen Nutzung als Kultur- und Kreativzentrum und Siebold-Museum
2. Corpshaus Frankonia, Judenbühlweg 7, Steinbachtal
Das Haus im Judenbühlweg 7 wurde 1932 von Franz Kleinsteuber für den Direktor des psychologischen Instituts, Geheimrat Prof. Karl Marbe, im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut. U. a. das Flachdach und die an Schiffsrelings erinnernden Balkongeländer stellen typische Stilelemente der klassischen Moderne dar. Das Haus gilt als einer der wenigen Vertreter der Bauhaus-Zeit in Würzburg und überstand aufgrund seiner Eisenbetondecken die schreckliche Bombennacht vom 16. März 1945 unbeschadet.
Führungen: Frank Zumkeller, Dr. Antje Hansen, 15.00 und 16.30 Uhr
Thema: Die Neue Sachlichkeit in Würzburg
3. Martin-Luther-Kirche, Von-Luxburg-Straße 2, Frauenland
Die Martin-Luther-Kirche ist eine von 43 Gotteshäusern in Deutschland, die der Architekt Otto Bartning (1883-1959) im Rahmen des Notkirchenprogramms von 1948 bis 1951, finanziert durch Spendengelder, erbaute. Bartning war ein Mitbegründer des Bauhauses. Die denkmalgeschützte Kirche wurde nach nur sechs Monaten Bauzeit im Juni 1949 eingeweiht.
Führungen: Gisela Burger, Mitglied im Kirchenvorstand, nach Bedarf, Dauer: 10 Min. pro Führung, Treffpunkt: Martin-Luther-Kirche
Thema: Die Martin-Luther-Kirche: Notkirche und Denkmal für den Frieden
4. Ehemaliges Gaswerk, Ständerbühlstraße, Altstadt
Das ehemalige Gaswerk am Fuß des Würzburger Steins war nach Sturmschäden 1990/91 zum Abbruch vorgesehen, ehe durch die baugeschichtliche Forschung der Wert der drei Gebäudeflügel erkannt wurde. Es handelt sich um reine Industriearchitektur, die jedoch sorgfältig in den Formen der Neuen Sachlichkeit gestaltet wurde. Heute dient sie den Stadtwerken als Museum und Lager.
Führung: Dr. Suse Schmuck, 17.00 Uhr, Dauer: 1 Std.
Thema: Das ehemalige Gaswerk – Führung mit historischen Fotografien
5. Ev.-luth. Erlöserkirche, Gulbranssonstraße 1, Zellerau
Über quadratischem Grundriss erhebt sich ein diagonal gestellter Satteldachbau mit Annexen und sechseckigem Campanile aus Backstein. Erbaut 1960/61 von Olaf Andreas Gulbransson, mit Ausstattung.
Führungen: Diakon Dirk Rothmann, halbstündlich
6. Ev.-luth. St. Johannis-Kirche, Hofstallstraße 5, Altstadt
Architekt Reinhard Riemerschmid (1914-1956) schuf mit der ev. Pfarrkirche 1956 einen modernen Kirchenbau im Geiste frühgotischer Sakralarchitektur. Bewusst integrierte er den Turmstumpf und Natursteine der 1945 zerstörten Kirche in den Neubau, um die Verbindung mit der Geschichte der Kirche, der NS-Diktatur und dem II. Weltkrieg materiell und ideell zu demonstrieren.
Führungen: Dr. Hans Steidle, Stadtheimatpfleger, 14.00 und 15.30 Uhr, Dauer: ca. 1 Std.
Thema: Die St. Johannis-Kirche als Mahnmal und Denkort für den Frieden – Architektur und Ausstattung der Kirche
7. Kulturspeicher, Veitshöchheimer Straße 5, Äußere Pleich
Ehemaliges Zoll- und Lagergebäude, Eisenbeton mit historisierenden Giebeln, um 1905, nach Plänen Förtschs. Heutige Nutzung nach Umbau als Kulturspeicher. Mittelteil und Fassaden des Speichergebäudes im Alten Hafen wurden erhalten, transparent-steinerne Erweiterungen und gläserne Vorbauten ergänzen den neuen Museums-, Ausstellungs- und Veranstaltungsort.
Führung: Architekt Norbert Ritzer, Brückner & Brückner Architekten, 11.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: vor dem Haupteingang
Thema: Architektur und Geschichte des Hauses: Der Kulturspeicher als Ort, der offen ist für Neues, der aufnimmt und gibt und seine Geschichte nicht vergisst, sondern weitererzählt
8. Lerchenhainsiedlung, Lerchenhain 2, 4, 5, Frauenland
1929 von Peter Feile als avantgardistische Villenkolonie mit Flachdachhäusern geplant. Drei weiße Musterhäuser wurden gebaut und mit großer öffentlicher Resonanz ausgestellt, danach stagnierte das kühne Projekt. 1. Lerchenhain, 2. Villa: dreistufiges Terrassenhaus; 2. Lerchenhain 4. Villa: dreigeschossiger kubischer Bau mit Terrasse und Treppenhausturm; 3. Lerchenhain 5. Villa: dreigeschossiger kubischer Bau mit Terrasse und Dachaufsatz; alle Neue Sachlichkeit.
Führungen: Dr. Suse Schmuck 10.00, Ankje Hansen 12.00 und 14.00 Uhr, Dauer: 1 Std., Treffpunkt: Lerchenhain, Ecke Keesburgstraße. Privathäuser werden nur von außen besichtigt!
Thema: Frühe Moderne in Würzburg (inkl. historischer Fotografien)
9. Marienkirche auf der Festung Marienberg
Der Rundbau der Marienkirche ist als einer der ältesten Kirchbauten Süddeutschlands um das Jahr 1.000 n.Chr. zu datieren. Von 2017 bis Mitte 2019 wurde das Gotteshaus umfassend restauriert.
Führungen: Personal der Schloss- u. Gartenverw. Würzburg und des Staatl. Bauamtes Würzburg, 10.30, 11.30, 13.30, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr, Treffpunkt im Burghof vor der Kirche
Thema: Die Festungskirche - 1000 Jahre Wandel
10. Regierungsgebäude der Regierung von Unterfranken, Peterplatz 9, Altstadt
Das 1954/56 errichtete und 1996/2006 vorbildlich sanierte Gebäude der Regierung von Unterfranken gehört mit seiner vielgestaltigen Architektur und der reichen malerischen, plastischen und kunsthandwerklichen Ausstattung zu den bedeutendsten Leistungen moderner (Bau-)Kunst in Würzburg.
Führungen: Dr. Johannes Sander, Stadt- und Museumsführer, 13.00 und 15.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Haupteingang
Thema: Gesamtkunstwerk der Moderne: Die Regierung von Unterfranken

Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

► Programm für den Tag des offenen Denkmals im Landkreis Würzburg auf den Internetseiten tag-des-offenen-denkmals.de

Offene Denkmäler in Stadt und Landkreis Würzburg 2018[Bearbeiten]

Termin
Sonntag, 9. September

Motto: „Entdecken, was uns verbindet“

Stadt Würzburg[Bearbeiten]

► Programm als pdf HIER herunterladen.

Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

► Programm als pdf HIER herunterladen.

Offene Denkmäler in Stadt und Landkreis Würzburg 2017[Bearbeiten]

Termin
Sonntag, 10. September

Motto: „Macht und Pracht“

Stadt Würzburg[Bearbeiten]

1. „Der neue Grafeneckart“ mit Wenzelsaal, Beim Grafeneckart 1, Altstadt
Der Grafeneckart, historisches Rathaus und romanischer Palastbau, war immer Zentrum der politischen und kommunalen Macht in Würzburg. Er erscheint in neuer farbiger Pracht, ist jedoch auch in seiner Gestaltung und Ausstattung immer ein Bau von Pracht und Macht gewesen. Das erfährt der Interessierte direkt im ältesten Fest- und Versammlungssaal Frankens, dem Wenzelsaal.
Führung: Dr. Hans Steidle, Stadtheimatpfleger, 11.00 Uhr, Dauer: ca. 75 Minuten, Treffpunkt: Eingang zum Gedenkraum, Grafeneckart
2. Stiftung Juliusspital – Garten und Pavillon, Koellikerstraße 2a, Altstadt
Schon Julius Echter nutzte den Nordflügel seines Juliusspitals als fürstbischöfliche Stadtresidenz. Johann Philipp von Greiffenclau baute den großen Fürstenbau, den Garten und den Rokokopavillon wie eine barocke Schlossanlage aus. Zwei Jahrzehnte drückte die Anlage Macht und Pracht des absolutistischen Hofs aus, bis die Residenz erbaut wurde.
Führung: Dr. Hans Steidle, Stadtheimatpfleger, 14.30 Uhr, Dauer: ca. 75 Minuten, Treffpunkt: Innenhof des Juliusspitals, Juliuspromenade 19, Altstadt
3. Justiz im Wandel - Landgericht/Ziviljustizzentrum Würzburg (Altbau), Ottostraße 5, Altstadt
Das in den Jahren 18891892 im Stil der italienischen Renaissance erbaute Gerichtsgebäude brannte beim Luftangriff am 16.03.1945 auf Würzburg bis auf die Grundmauern nieder. In den Jahren 1947 bis 1953 wurde das aus Kalk- und Sandstein errichtete Gebäude mit den damals zur Verfügung stehenden Baustoffen wieder aufgebaut. Die in den Jahren 2006 bis 2010 durch das staatliche Hochbauamt durchgeführte gelungene Generalsanierung des Altbaus verbindet die weitgehende Bewahrung der äußeren Gestalt des historischen Justizgebäudes mit einer funktionellen und ansprechenden Gestaltung im Inneren und dem halbrunden Anbau eines Sitzungstraktes mit Foyer. Im bewussten Kontrast zum historischen Altbau steht das im Jahr 2004 im Innenhof anstelle des früheren Gefängnisses erbaute Strafjustizzentrum, welches durch die großzügigen Glasflächen die Transparenz der Rechtsprechung widerspiegelt.
Führung: Dr. Dietrich Geuder; Landgerichts-Präsident, 11.00 Uhr und 13.30 Uhr, Dauer: ca.1 Std., Treffpunkt: Haupteingang Ziviljustizzentrum, Ottostr. 5, Einlass nur nach Sicherheitskontrolle
4. „Prachtstraße Hofstraße“: Residenz bis St. Kiliansdom, Hofstraße, Altstadt
Am Tag des Denkmals führt Stadtrat Willi Dürrnagel durch die frühere Prachtstraße Hofstraße von der Fürstbischöflichen Residenz bis zum Dom. Er erinnert dabei unter anderem an die Fürstbischöfe, den „König der Schmiede“ Johann Georg Oegg, an das Königliche Musikinstitut mit seinem Begründer Franz Joseph Fröhlich, an Hermann Zilcher, den Hof „Katzenwicker“, die „Harmonie“, die zahlreichen Domherrnhöfe und spricht über die frühere Bebauung dieses historischen Teils der Altstadt.
Führung: Willi Dürrnagel, Stadtrat, 10.30 Uhr und 14.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Frankoniabrunnen, Residenzplatz
5. Laubengänge, Rosenduft und Wasserspiele. Parkhistorische und botanische Führung im Würzburger Hofgarten, Residenzplatz 2, Altstadt
Der Würzburger Hofgarten gehört zu den bedeutendsten barocken Anlagen Europas. Die interessante Entstehungsgeschichte der Anlage ist ebenso Thema der Führung, wie der historische Symbolcharakter der dort verwendeten Pflanzen. Deren Einsatz im damaligen Gartenbau spiegelt Weltoffenheit, Modernität, aber auch die repräsentative Macht des Fürstbischofs wider.
Führung: Joachim G. Raftopoulo, EurProBiol., Dipl.-Biol., 10.00 Uhr, Dauer: ca. 75 Minuten, Treffpunkt: Frankoniabrunnen, Residenzplatz
6. Mit Schwert und Krummstab – Herrscher von Gottes Gnaden im St. Kiliansdom und im Stift Neumünster, Domstraße 42, Altstadt
Mit dem St. Kiliansdom haben sich die Bischöfe des Mittelalters ein monumentales Bauwerk geschaffen, das als viertgrößte romanische Kirche Deutschlands gilt. Ebenso bezeugt das Stift Neumünster die Anfänge der Bistumsgeschichte und das Wirken der einzelnen Bischöfe bis in unsere Gegenwart hinein.
Führung: Julia Pracher, Kunsthistorikerin M.A., 15.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Dom, innen, am Siebenarmigen Leuchter
7. Neubaustraße, Neubaukirche, Jesuitenkolleg – Achse des Glaubens, des Wissens und der Kunst, Neubaustraße, Altstadt
Die Neubaustraße gehört mit ihren repräsentativen Bürgerhäusern sowie dem Gebäudekomplex von Universität und Jesuitenkolleg bzw. Priesterseminar zu Würzburgs prächtigsten städtebaulichen Achsen. Sie zeugt von der Bedeutung der Stadt als Zentrum von Politik, Glauben, Wissen und Kunst in der Frühen Neuzeit.
Führung: Dr. Johannes Sander, 11.00 Uhr, 13.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Vorplatz Polizeiinspektion, Augustinerstraße 24/26
8. Tod auf dem Scheiterhaufen – Hexenverfolgung in Würzburg, Juliuspromenade, Altstadt
Das Hochstift Würzburg war zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein Brennpunkt der Hexenprozesse. Die Führung beginnt beim Juliusspital, führt über Marktplatz, Dom und Rathaus zur Alten Mainbrücke und informiert über die Ereignisse in Würzburg und die Hintergründe der Hexenverfolgungen. Wie verliefen die Prozesse, welchen Einfluss hatten die Landesherren, wo waren die Hexengefängnisse und waren wirklich nur Frauen die Opfer? Diese und weitere Fragen sollen bei der Führung beantwortet werden.
Führung: Angelika Serger, 15.00 Uhr, Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: Eingang Juliusspital (Juliuspromenade)

Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

► Programm für den Tag des offenen Denkmals im Landkreis Würzburg auf den Internetseiten tag-des-offenen-denkmals.de

Offene Denkmäler in Stadt und Landkreis Würzburg 2016[Bearbeiten]

Termin
Sonntag, 11. September

Motto: „Gemeinsam Denkmale erhalten“

Stadt Würzburg[Bearbeiten]

1. „Der Hirtenturm – einst und jetzt“, Am Pleidenturm 16, Altstadt
Der heutige Turm wurde ab 1526 errichtet und Mitte des 18. Jahrhunderts in die von Balthasar Neumann erbaute Mainkaserne inkorporiert. Nach starker Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde er vom Förderkreis Ehrenrat der KaGe Elferrat e. V. 1970 übernommen und innen nach der historischen Einteilung ausgebaut. Er dient heute zu Vereinszwecken.
Führung: Peter Zehe, 10.00 Uhr, 11.00 Uhr, 15.00 Uhr und 16.00 Uhr
(Auf Grund der engen Räumlichkeiten müssen die Gruppengrößen auf 20 Personen beschränkt werden), Dauer: ca. 45 Minuten, Treffpunkt: vor dem Eingang Hirtenturm
2. „Führung entlang der Heidingsfelder Stadtbefestigung aus der Zeit Kaiser Karl IV“ Heidingsfeld
Der Rundgang beginnt am Rathausplatz Heidingsfeld und führt zum 100 m entfernten „Speierloch“, weiter entlang der ehemaligen Stadtbefestigung zum „Nikolaustor“, durch die Dollgasse zum „Stegenturm“, vorbei am Döle zur Judensäule - auf dem Bereich der vormaligen „Alten Burg“ - und schließlich wieder zurück zum Rathausplatz.
Führung: Stefan Rettner, Bürgervereinigung Heidingsfeld, 10.00 Uhr und 14.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Rathausplatz Heidingsfeld
3. Vom königlich-bayerischen Hauptzollamt zum „Bauhaus“ der Stadt Würzburg, Veitshöchheimer Straße 1, Altstadt
Ein über 100 Jahre altes königlich-bayerisches Amtsgebäude wurde behutsam saniert und mit moderner technischer Infrastruktur ausgestattet. Schlichte Eleganz verbindet sich heute mit der Ästhetik aus dem vorigen Jahrhundert.
Führung: Dipl.-Ing. Jörg Roth, Stadt Würzburg, 11.00 Uhr und 13.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Veitshöchheimer Straße 1
4. Fichtelhof – „Wiener Rokoko in Würzburg?“, Bronnbachergasse 8a, Altstadt
Nach 1722 ließ Hofkanzler Franz Ludwig von Fichtel, ein Freund Balthasar Neumanns, den Fichtelhof umgestalten. Der Fichtelhof befand sich seit der Mitte des 12. Jh. im Besitz der Ministerialenfamilie Wolfholt, von 1298 bis ins 17. Jh. Im Eigentum des Klosters Himmelspforten und dann der Ratsfamilie Lanius. Wahrscheinlich gestaltete der berühmte Wiener Architekten Lukas von Hildebrand den Hof um. Im Zuge des Wiederaufbaus (ab 1949) haben die heutigen Eigentümer, die Familie Holzheimer, in eigener Initiative das Äußere des Adelshofs, das Rokoko-Treppenhaus, die Hauskapelle und den Innenhof rekonstruiert, so dass der Hof ein wertvolles und seltenes Zeugnis städtischer Baukultur der Schönbornzeit darstellt.
Führung: Dr. Hans Steidle, Stadtheimatpfleger, 10.30, 14.00 und 15.30 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Fichtelhof, Bronnbachergasse 8a
5. „Aufbruch in den 50er Jahren und heute – die Architektur des Burkardushauses", Am Bruderhof 1, Altstadt
Das 1954 eröffnete Burkardushaus war Ausdruck einer Aufbruchstimmung nach der NS-Zeit. Bei der Generalsanierung wurde diese Architektur erhalten – und mit Akzenten versehen, die die Aufbrüche unserer Zeit widerspiegeln. Die Führung zeigt, wie sich das jeweilige Verständnis von Kirche und Bildung im Bau artikuliert.
Führung: Domkapitular Dr. Helmut Gabel, Diözesanbaumeister Cesare Augusto Stefano, 11.00 Uhr und 14.30 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Vorplatz des Burkardushauses
6. Ehemalige Spitalkirche „Spitäle“, Zeller Straße 1, Altstadt
Das Spitäle - ehemalige Kirche des einstigen Spitals zu den 14 Nothelfern, 1794 geweiht, am 16.März 1945 mitsamt den Spitalgebäuden ausgebrannt - ist heute Ausstellungs– und Veranstaltungsort der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens e.V. (VKU). Das Spitäle gehört zu Würzburgs bedeutenden klassizistischen Baudenkmälern.
Führung: Willi Dürrnagel, Stadtrat, 11.00 Uhr und 17.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Spitäle, Zeller Straße 1
7. „ZwischenRaum und Statusgleichheit – zu den Hintergründen der umgestalteten Augustiner Kirche“, Dominikanerplatz 2, Altstadt
Im gotischen Stil erbaut, im Barock neugestaltet nach Plänen von Balthasar Neumann, Wiederaufbau nach 1945. Mit der Umgestaltung ihrer Kirche in den Jahren 2010/2011 verbinden die Augustiner eine Rückbesinnung auf ihren Ursprung als Bettelorden sowie die notwendige Erinnerung an ein wesentliches Merkmal frühen Christentums. Den theologischen Motiven des umstrittenen Umbaus soll im Kirchenraum nachgegangen werden.
Führung: Br. Peter Reinl OSA, 13.30 Uhr, Dauer: ca. 90 Minuten, Treffpunkt: in der Augustinerkirche
8. „St. Johannis – ein Meisterwerk der Nachkriegsmoderne", Hofstallstraße 5, Altstadt
Die evangelische Pfarrkirche St. Johannis gehört mit ihrer markanten Architektur und der wertvollen Innenausstattung zu den Hauptleistungen moderner (Bau-)Kunst in Würzburg. Rund sechzig Jahre nach ihrer Errichtung stellen sich derzeit besondere Herausforderungen ihrer Erhaltung.
Führung: Dr. Johannes Sander, 12.00 Uhr und 13.30 Uhr, Dauer: ca. 1 Std., Treffpunkt: Vor dem Haupteingang, Hofstallstraße 5
9. „Ein Bürgerverein erschließt auf Bitten der Stadt das Steinbachtal – parkhistorische und dendrologische Führung durch eine bedeutende Grünanlage“, Steinbachtal
Die Grünanlage im Steinbachtal wurde ab 1895 auf Bitten der Stadt vom Verschönerungsverein Würzburg. durch Carl Oschmann konzipiert, umgesetzt und mit Denkmälern ausgestattet. Heute obliegt die Pflege der Anlagen der Stadt Würzburg. Themen der Führung sind Parkhistorie, Denkmäler, Dendrologie und landschaftspflegerische Aspekte der Anlage.
Führung: Joachim G. Raftopoulo, EurProBiol., Dipl.-Biol., 10.00 Uhr, Dauer: ca. 75 Min., Treffpunkt: St. Bruno Kirche, Steinbachtal 2

Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

► Programm für den Tag des offenen Denkmals im Landkreis Würzburg auf den Internetseiten tag-des-offenen-denkmals.de

Offene Denkmäler in Stadt und Landkreis Würzburg 2015[Bearbeiten]

Termin
Sonntag, 13. September

Motto: „Handwerk, Technik, Industrie“

Offene Denkmäler in Würzburg 2014[Bearbeiten]

Termin
Sonntag, 14. September

Motto: „Farbe“

Wladimir Olenburg erläutert sein künstlerisches Konzept, mit Ausstellung seiner Entwürfe
Regionalkantor Stefan Walter stellt die Klangfarben der Rensch-Orgel vor

Offene Denkmäler in Würzburg 2013[Bearbeiten]

Termin
Sonntag, 8. September

Motto: „Jenseits des Guten und Schönen – Unbequeme Denkmale?“

Offene Denkmäler in Würzburg 2012[Bearbeiten]

Motto: „Holz“

Offene Denkmäler in Stadt und Landkreis Würzburg 2011[Bearbeiten]

Motto: „Romantik, Realismus, Revolution. - Das 19. Jahrhundert“

Stadt Würzburg[Bearbeiten]

  • Die Gründerzeit in der Bismarckstraße
  • Ehemaliges Frauenzuchthaus, Burkarderstraße 44
  • Führung zur Wissenschaftsmeile Röntgenring
  • Führung: Gartendenkmal Ringpark
  • Führung: Parkanlage am Nikolausberg
  • Gerichtsdienerhaus, Turmgasse 9
  • Kath. St.-Adalbero-Pfarrkirche, Weingartenstraße 25
  • Stadtteilführung Sanderau: Vorstadt in den Weingärten
  • Stadtteilführung und St.-Josef-Kirche (Grombühl)
  • Stadtteilführung zum 19. Jahrhundert (Lengfeld)
  • Universität und Gericht- und Justizgebäude, Sanderring/Ottostraße
  • Wohnhaus Hirsch, Ebracher Gasse 6

Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

Offene Denkmäler in Würzburg 2010[Bearbeiten]

Motto 2010: „Kultur in Bewegung, Reisen, Handel und Verkehr“

Würzburg beteiligte sich bereits zum 14. Mal am Tag des offenen Denkmals und bot dazu folgende Führungen an, die von zahlreichen Interessenten wahrgenommen wurden:

Offene Denkmäler in Würzburg 2009[Bearbeiten]

Motto: „Historische Orte des Genusses“

Würzburg bot vielfältigen Kunst- und Kulturgenuss an folgenden Orten:

Quellen[Bearbeiten]

  • Presseartikel der Stadt Würzburg zum Tag des offenen Denkmals 2019 vom 29. Juli 2019

Weblinks[Bearbeiten]