Heidingsfelder Stadtmauer
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Die Heidingsfelder Stadtmauer aus dem späten Mittelalter ist noch weitgehend erhalten.
Historische Entwicklung
Im Jahr 1367 wurde mit dem Bau der Befestigungsanlage um die Stadt Heidingsfeld begonnen. Es entstanden sechs bis acht Meter hohe Mauern, 14 Türme, Wall und Wassergraben. Die Mauer wurde durch drei Stadtzugänge mit Holztoren unterbrochen. 1613 wurde das Mauersystem erneuert, in den Folgejahren noch teilweise verbessert. Von dieser Zeit an, insbesondere während des 30jährigen Kriegs konnten auch Bewohner der umliegenden Ortschaften notfalls Schutz innerhalb der Heidingsfelder Mauern finden.
Verlauf
Der Stadtplan von Heidingsfeld nach der ersten amtlichen Katasteraufnahme im Jahr 1832 zeigt den genauen Verlauf der Stadtbefestigung. [1]
Einzelne Teile
- Salmannsturm (ehemals Salomonsturm)
- Wehrbrücken: Am Döle und am Speierloch führt die Befestigung über den Heigelsbach (Zwischengemäuerbach).
- Dollturm
- Stegenturm
- Nikolaustor
- Klingentor
- Oberes Tor
Bildergalerie
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Stadtseite des Nikolaustors
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Feldseite des Nikolaustors
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An der Stadtmauer zwischen Albert-Balling-Gasse und Am Nikolausspital
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An der Stadtmauer zwischen Albert-Balling-Gasse und Am Nikolausspital
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An der Stadtmauer zwischen Dollgasse und Albert-Balling-Gasse
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Stadtmauer mit dem Durchgang zum Döle
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Zwischengemäuerbach (Heigelsbach) unter dem Döle
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Das Döle mit dem dahinter liegenden Stegenturm
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Stadtmauer am Dürrenberg (Feldseite)
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Stadtmauer am Dürrenberg (Stadtseite)
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Stadtmauer am Glacisweg (Feldseite)
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Stadtmauer am Glacisweg (Feldseite)
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Speierloch
Siehe auch
Quellen
- Ekkehard Tittmann: Die spätmittelalterliche Stadtmauer in Heidingsfeld, in: Die Geschichte der Stadt Heidingsfeld. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, hrsg. v. Rainer Leng, Regensburg 2005, S.491–510
- Heidingsfelder Städtleführer. Herausgegeben durch den SPD-Ortsverein Heidingsfeld
