Willi Dürrnagel

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Willi Dürrnagel bei einer Führung im Bürgerbräu-Areal
Willi Dürrnagel bei einer seiner Stadtführungen

Willi Dürrnagel (* 8. Januar 1947 in Würzburg) ist pensionierter Postbeamter und Kommunalpolitiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Willi Dürrnagel kam als zweiter Sohn des Konditormeisters Emil Dürrnagel und seiner Frau Martha in Würzburg zur Welt. Der Junge wurde Postbeamter und Kommunalpolitiker.

Neben seiner kommunalpolitischen Tätigkeit ist er in zahlreichen lokalen Vereinigungen in leitender Position tätig. Auch gibt er sein umfangreiches Wissen über die Stadt Würzburg, deren Geschichte und Einwohner häufig bei kostenlosen Führungen und Vorträgen an Interessierte weiter.

Parteipolitische Laufbahn[Bearbeiten]

Seit 1. Juli 1972 Stadtrat in Würzburg. Seit 2004 gehört er der CSU an, über deren Liste er auch 2014 wiedergewählt wurde. Vorher SPD Mitglied 1970 bis 1986, Freie Wähler Gemeinschaft Würzburg 1986 bis 1990 (Äußerung zur OB-Kandidatur Dr. Fischer führte zum Ausschluss aus der Fraktion), UBW Unabhängige Bürger Würzburg 1990 bis 2004.

Am 23. Juli 2019 beschloss die Würzburger CSU Willi Dürrnagel nicht wieder für die Stadtratsliste vorzuschlagen – egal auf welchem Platz. 2014 war er von Platz 14 aus angetreten und auf Platz vier „vorgewählt“ worden. Der Hauptgrund liegt nach den Worten des CSU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Roth vor allem im Abstimmungsverhalten Dürrnagels. „Bei vielen wichtigen Entscheidungen hat er nicht mit der Fraktion gestimmt. Immer wenn's knapp wurde, war er bei den anderen.“ [1] [2] [3]

Nach seinem Austritt aus der CSU-Fraktion sitzt Willi Dürrnagel seit dem 19. September 2019 für die Würzburger Liste (WL) im Stadtrat und wird für die Wählergruppierung, deren Frontmann Alt-OB Jürgen Weber ist, auch in den Kommunalwahlkampf 2020 ziehen. Mitglied der CSU möchte Dürrnagel allerdings bleiben. [4]

Stadtratstätigkeit[Bearbeiten]

Mitgliedschaft in Ausschüssen[Bearbeiten]

  • Bau- und Ordnungsausschuss
  • Kultur- und Schulausschuss
  • Sozialausschuss
  • Werkausschuss Mainfranken Theater

Mitgliedschaft in anderen Gremien[Bearbeiten]

(Mitgliedschaft in Aufsichtsräten, Verwaltungsbeiräten und anderen Gremien als Stadtrats-Mitglied)

Parteizugehörigkeit[Bearbeiten]

  • 1970-1986: Mitglied der SPD Würzburg, dort zeitweise im Kreisvorstand und im Vorstand des OV Sanderau.
  • 1986-1990: Mitglied der FWG (Freie Wählergemeinschaft Würzburg), dort 1988-1990 1. Vorsitzender
  • 1990-2004: Mitglied der UBW (Unabhängige Bürger Würzburg), dort 1. Vorsitzender 1993–1994 bzw. 1995-1996.
  • Seit September 2004: CSU-Mitglied

Vereinsaktivitäten (Auswahl)[Bearbeiten]

Willi Dürrnagel ist (Stand: Januar 2017) in 56 Vereinen Mitglied. Hier eine Auswahl:

Stadtführungen und Vorträge[Bearbeiten]

Willi Dürrnagel macht ehrenamtlich Stadtführungen zu bestimmten Themengebieten. Alle Führungen sind selbstverständlich kostenlos und jeder kann teilnehmen. Auch Vorträge zu verschiedenen Themen hat der Sanderauer bereits gehalten.

Sammlung[Bearbeiten]

Die Sammlung von Willi Dürrnagel, die er in den vergangenen 40 Jahren zusammengetragen hat, umfasst 50 000 Bücher, 11 000 Postkarten, 500 Bilder, unzählige Fotos und Dokumente, Urkunden, Abzeichen, Reklamemarken, Karnevalsorden, Münzen . . . - alles mit Bezug zu Würzburgs jüngerer Stadtgeschichte. Die Lust am Bewahren hatte einst der Würzburger Maler, Literat und Denkmalschützer Heiner Reitberger in ihm geweckt. Die beiden gründeten in den 1970er Jahren den Initiativkreis zur Erhaltung historischer Denkmäler in Würzburg.

Publikationen[Bearbeiten]

Ehrungen und Würdigungen[Bearbeiten]

Verleihung der Lindahl-Medaille durch Oberbürgermeister Christian Schuchardt an Willi Dürrnagel am 13. November 2017

Siehe auch[Bearbeiten]

Pressespiegel[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Hinweise[Bearbeiten]