Nikolaustor

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Stadtseite des Nikolaustors
Feldseite des Nikolaustors

Das Nikolaustor war der nördliche Zugang nach Heidingsfeld aus Richtung Würzburg durch die historische Stadtbefestigung.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Heidingsfelder Stadtmauer besteht aus Halbpfeilern entlang der Innenseite, auf der West- und Südseite in regelmäßigen Abständen schmale Rundtürme, die im oberen Teil der Maueraußenseite erkerartig in Erscheinung treten, zwei halbrund vorspringende Türme sowie auf den höchsten Erhebungen zwei stärkere Rundtürme mit Kegeldächern (Stegenturm im Westen und Salmannsturm im Osten), am Ein- und Austritt des Heigelsbaches durch die Stadtmauer zwei Brückenbauwerke mit Wehrgang und Satteldach, Reste der beidseitigen Ummauerung des Heigelbaches innerhalb der Stadtmauern. Sie wurde errichtet ab 1368, vollendet im 15. Jahrhundert und im 17. Jahrhundert verändert.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das einstige Stadttor weist heute noch Reste des inneren Mauertores vom ehemaligen Nikolaustor auf. Erhalten sind die Rundbogenöffnung mit den steinernen Angeln für die ehemaligen Torflügel und der Stufengiebel. Auf der Feldseite befindet sich eine Nische mit neugotischer Rahmung und Relief mit einem Doppelwappen, das einen doppelköpfigen Adler und einen stehenden Löwen zeigt, Das im gotischen Stil mit unverputztem Kalkbruchstein erbaute Tor stammt aus der zweiten Hälfte des 14./15. Jahrhundert.

Ende des Nikolaustores[Bearbeiten]

Der Teilabbruch der Tore und einiger Mauerpartien fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt. Mit dem partiellen Abbruch veränderte sich auch die Architektur.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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