Bronnbachergasse

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Bronnbachergasse  

Stadtbezirk: Altstadt
Postleitzahl: 97070

Bronnbachergasse 1
Fichtelscher Hof in der Bronnbachergasse 8
Maria-Himmelfahrt-Rundplastik Ecke Bronnbachergasse 18a / Katharinengasse

Straßenverlauf[Bearbeiten]

Die Bronnbachergasse verbindet die Karmelitenstraße mit dem Dominikanerplatz.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber ist der in der Gasse befindliche Bronnbacherhof.

Historische Bauwerke[Bearbeiten]

Der Hof gehörte bereits im 12. Jahrhundert dem Zisterzienserkloster Bronnbach a.d. Tauber an. Ein kleiner Teil der ehemaligen Mauern ist im Neubau integriert. Dort befindet sich eine Erinnerungstafel.
Ursprünglich im Besitz des Klosters Himmelspforten, im 18. Jahrhundert im Besitz des Franz Ludwig von Fichtel. Balthasar Neumann war an der Ausgestaltung des Bauwerks zu einem Barockpalais beteiligt. Fassade und Portal 1945 erhalten, Gebäude 1955 wiederaufgebaut.
bestand bis 1809
Ursprünglich von Joseph Greising in den Jahren 1712 bis 1714 errichtet. Kriegszerstört 1945 und wiederaufgebaut in den Jahren 1972 bis 1973.

Gastronomie[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

  • Die Bronnbachergasse ist im westlichen Teil als Einbahnstraße ausgelegt (Einfahrt von der Karmelitenstraße). Der östliche Abschnitt ist in beiden Richtungen befahrbar, am Dominikanerplatz geht die Straße in die Fußgängerzone über.
  • In der Bronnbachergasse befinden sich Zu- und Ausfahrt des Parkhaus Mitte.

Stolpersteine[Bearbeiten]

In der Bronnbachergasse befinden sich die nachfolgenden Stolpersteine:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Bronnbachergasse 1 Für Clothilde Fleischmann / Am 25. April 1942 nach Izbica (Lublin) deportiert und dort ermordet. 2008
Bronnbachergasse 1 Für Isidor Stein / Am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und dort am 5. März 1943 ermordet. 2008
Bronnbachergasse 6 Für Karl Neubauer / 1940 wurde er in die Heil- und Pflegeanstalt Lohr eingeliefert und kam im Oktober 1941 in die neu errichtete „Kinderfachabteilung“ der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar. Im März 1942 wurde er in die „Kinderfachabteilung“ der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren gebracht, in der geistig- und körperlich behinderte Kinder umgebracht wurden. Diese Morde erfolgten durch Injektionen mit überdosierten Medikamenten wie Luminal oder Morphin. Auch Karl wurde ein Opfer dieser menschenverachtenden NS-Ideologie und am 12. Mai 1942 ermordet. Als Todesursache wurde zur Verschleierung eine krüppöse Pneumonie angegeben. 2016
Bronnbachergasse 19 Für Anna Huller. Am 6. Oktober 1940 wurde sie von der Heil- und Pflegeanstalt Werneck in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein verlegt, wo sie noch im Oktober 1940 im Rahmen der Aktion „T4“ („Erwachseneneuthanasie“) [1] des NS-Regimes ermordet wurde. 2009

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Dominikanergasse
Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Ulmer Hof


Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Angrenzende Straßen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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