Nikolausberg

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Blick von der Weinlage „Würzburger Innere Leiste“ auf den Nikolausberg
Nikolausberg mit dem „Käppele“ (vor 1945)

Der Nikolausberg (im Volksmund auch „Gleßberg“ genannt) ist ein Berg im Westen Würzburgs. Das dort befindliche Wohngebiet bildet den gleichnamigen Stadtteil und gehört zum Stadtbezirk Steinbachtal. Am Hang des Nikolausberg steht die berühmte Wallfahrtskirche „Käppele“ mit dem Stationsweg, auf der Hochfläche erstreckt sich das Naherholungsgebiet Frankenwarte. Dort befinden sich mehrere Sendeanlagen, ein Aussichtsturm (errichtet 1894) und die Akademie Frankenwarte. Der westliche Berghang gehört schon zur Gemarkung der Marktgemeinde Höchberg.

Namensgeber[Bearbeiten]

Der Name des Bergs dürfte auf die Kapuziner zurückzuführen sein, und sich auf „Nikolaus von Myra“ (3./4. Jh. n. Chr.), einen heiliggesprochenen griechisch-byzantinischen Bischof, beziehen. Die Konventskirche Mariä Heimsuchung zieht seit 1749 Wallfahrer an. Die Reihenfolge der Benennung ist evtl. nicht mehr nachvollziehbar. Gründer der Kapuziner-Klause könnte Franz von Hatzfeld gewesen sein.

Höhe[Bearbeiten]

  • 359 m ü. NN (höchste Erhebung innerhalb des Stadtgebietes Würzburg)

Nikolaushalden[Bearbeiten]

Unter den Nikolaushalden versteht man eine künstlich geschaffene Felsenlandschaft im Hangbereich des Nikolausbergs oberhalb des Maaswegs. Von der einstmals großen Anlage zeugen heute in erster Linie noch historische Postkarten. Bis auf wenige Überreste ist von der Felslandschaft heute nichts mehr erhalten

Sehenswertes[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Einrichtungen[Bearbeiten]

Diskussion um Neubauten[Bearbeiten]

2007-09 gab es Bürgerproteste gegen all zu große Neubauten, die sich nur unzureichend in die Gesamtsituation des Hangs eingefügt hätten. Anwohner sahen die sogenannte „Pilgerallee“ in ihrem Bestand gefährdet. Auch als Folge der Proteste wurden schließlich die Baupläne überarbeitet, die Gebäude verkleinert und die Fassaden verändert. [1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ver/Bebauung des Nikolausberges

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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