Steinbachtal-Anlagen

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Parkanlage im Steinbachtal wurde ab 1895 durch den Verschönerungsverein Würzburg nach Plänen des Landschaftsgärtners Carl Oschmann errichtet. Sie diente zahllosen Würzburgern als Ausflugsziel und Erholungsgebiet. Heute werden die Wege hauptsächlich von Joggern bevölkert. Die Grünfläche entlang des Steinbachs beginnt am Zollhaus und wird begrenzt durch die Straßen Steinbachtal, Waldkugelweg soweie Hans-Sachs-Weg. Dort geht die Grünanlage in den Würzburger Stadtwald über.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Richterterrasse
  • Das Zollhaus Steinbachtal.
  • Der Wehrkraftbrunnen am Beginn des Waldkugelwegs.
  • Ein Denkmal für den Landschaftsgärtner Carl Oschmann (* 1855, † 1909), nach dessen Plänen die Steinbachtal-Anlagen gestaltet wurden. Der schlichte Gedenkstein wurde 1910 aufgestellt.
  • Ein künstlicher See mit kleinem Zulauf (Laichplatz für Kröten)
  • Der Brunnen bei der Vetternschaftshütte mit einer Ehrentafel, auf der Personen und Vereine genannt sind, die sich um die Anlagen verdient gemacht haben. Die Tafel wurde im Jahr 1901 eingefügt. Oberhalb des Brunnens befindet sich eine offene Schutzhütte, die sogenannte Vetternschaftshütte. Der Name hat seinen Ursprung im „Kegelclub Vetternschaft“, der seinen Grund für die Grünanlage kostenlos zur Verfügung gestellt hatte.
  • Die hochgelegene „Richter-Terrasse“ mit Pavillon, sie befindet sich oberhalb der Vetternschaftshütte am Rande der Grünanlage. Errichtet wurde sie durch den VVW zum Gedenken an Otto Richter (*7. November 1858, †29. Juni 1932).
  • Ein Schillerdenkmal mit Bronzerelief, welches der Künstler Arthur Schleglmünig schuf. Errichtet wurde das Denkmal vom Verschönerungsverein 1905 zum 100. Todestag des Dichters. In einem runden Pflanzbeet in der Mitte des Platzes stand ehemals die Schillereiche.
  • Das „Waldhaus“ am Ende der Grünanlage war ehemals ein beliebtes Ausflugsziel. Das Gebäude ließ der Verschönerungsverein 1909 nach Plänen von Rudolf Hofmann als Café und Restauration errichten (zuvor war an der Stelle das Pulvermagazin angesiedelt). Das Gebäude ist heute noch erhalten, jedoch nicht mehr als Gaststätte genutzt. Es gehört zum Unternehmen Kneipp und ist nicht zugänglich.
  • Der Brunnen an der Waldesruh, ein Felsenbrunnen am Abzweig Guggelesgraben, unweit der Stelle, an der sich einst das Ausflugslokal Waldesruh befand.

Weg in die Vogelwelt[Bearbeiten]

Der Hauptweg des Parks ist auch als Weg in die Vogelwelt ausgewiesen. Illustrierte Tafeln des städtischen Gartenamts informieren entlang des Wegs über die heimische Vogelwelt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Dettelbacher: Von der Fähre zum Steg. Eine Informationsschrift über das Naherholungsgebiet Steinbachtal. Würzburg, 1978
  • Hatto Kallfelz: Gärten und Grünanlagen in Würzburg. Ihre Entwicklung und Bedeutung. Staatliche Archive Bayerns 1990. ISBN 3-921635-15-2

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …