Georg Menig

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Georg Menig

Georg Menig (* 9. April 1987 in Würzburg) ist Alumnus der Geschichte und Volkskunde, Autor, Gemeindearchivar in Gaukönigshofen und Stadtarchivar von Röttingen und Ochsenfurt.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Menig wuchs in Wolkshausen auf. Nach dem Verlassen der Mittelschule in Gaukönigshofen erlernte er den Beruf des Maschinenbaumechanikers an der Berufsfachschule für Maschinenbau in Würzburg. Anschließend arbeitete er drei Jahre als Werkzeugmacher bei der Würzburger Firma Hunger DFE GmbH. Danach besuchte er die Technikerschule in Würzburg und erwarb 2010 dort seine Hochschulzugangsberechtigung auf dem 3. Bildungsweg.

Von 2010 bis 2013 studierte er Europäische Ethnologie und Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und schloss das Grundstudium mit einer Abschlussarbeit über die chemische Rüstungsindustrie bei Prof. Dietmar Grypa mit dem BA ab. Von 2013 bis 2016 studierte Menig Geschichte bei Prof. Helmut Flachenecker und schloss seinen Master mit dem als Buch publizierten Thema „Der Große Krieg im kleinen Raum“ ab. Parallel zum Masterstudium absolvierte Menig ein Zweitstudium zum Lehramt an Gymnasien in den Fächern Geschichte, Deutsch und Sozialkunde, welches sich durch das Doppelstudium zeitlich hinzog. Georg Menig ist verheiratet und lebt in Aub.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Sein wissenschaftliches Interesse gilt dem Ersten Weltkrieg im ländlichen Raum, der Regionalgeschichte und der Gesellschafts- sowie Militärgeschichte.

Gemeinde- und Stadtarchivar[Bearbeiten]

Menig leitet seit 2011 auf studentischer Basis das Gemeindearchiv Gaukönigshofen. Das Depot befindet sich in der ehemaligen Schule in Rittershausen, wo alle Einzelarchive der ehemaligen fünf selbstständigen Gemeinden zusammengeführt wurden. Seine Tätigkeiten umfassen neben der Kassation (Auswahl des archivwürdigen Materials, Vernichtung des nicht-archivwürdigen), Archivierung, Forschung und gewöhnlichen Archivtätigkeiten auch Pressearbeit und regionalgeschichtliche Veröffentlichungen. Seit 2017 veröffentlicht er kostenfreie Aufsätze in digitaler Form für die interessierten Bürger der Gemeinde Gaukönigshofen. [1] Seit Januar 2018 ist Georg Menig auch Stadtarchivar in Röttingen mit identischem Aufgabengebiet. Ab 2019 ist Menig auch Leiter des Stadtarchivs Ochsenfurt als Nachfolger von Peter Wesselowsky.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Georg Menig: Leben und Wirken des Gaukönigshöfer Bildhauers und Steinmetzes Hans Rappolt. Archiv der Gemeinde Gaukönigshofen
  • Georg Menig: Der Große Krieg im kleine Raum - Krieg und Kriegserfahrung im ländlichen Unterfranken am Beispiel des Ortes Gaukönigshofen 1914-1918/19. Mainfränkische Hefte 116, Spurbuchverlag, 2018, ISBN 978-3-88778-533-8
  • Stefan Fach, Georg Menig: „Da liegen die Toden wie hingemäht“ - Der Ochsenfurter Gau im Ersten Weltkrieg - dargestellt am Beispiel der Orte Gaurettersheim und Tiefenthal. Verlag GENDI, 2018, ISBN 9783946295310
  • Stefan Fach, Georg Menig: „Ich könnte gerade hinausweinen vor Schmerz“ - Der Ochsenfurter Gau im Ersten Weltkrieg 1914 – 1918 dargestellt am Beispiel der Marktgemeinde Bütthard. Verlag GENDI, 2019, ISBN 978-3-946295-32-7
  • Stefan Fach, Georg Menig: „Er fiel weil Gott ihn rief“ - Der Ochsenfurter Gau im Ersten Weltkrieg - dargestellt am Beispiel der Orte Gützingen und Höttingen. Otzberg 2020. GTIN / ISBN 978-3-946295-33-4

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Informationen von Georg Menig

Weblinks[Bearbeiten]

Hinweise[Bearbeiten]

  1. Die kostenfreien Aufsätze in digitaler Form sind abrufbar auf den Internetseiten der Gemeinde Gaukönigshofen.