Gerichtsdienerhaus

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Gerichtsdienerhaus

Das Gerichtsdienerhaus (seltener auch Speeth-Haus genannt) befindet sich in der Turmgasse 9 im Stadtbezirk Altstadt nahe des Würzburger Congress-Centrums.

Geschichte[Bearbeiten]

Erbaut wurde das Haus im Jahr 1812 als Wohnhaus für den Landgerichtsdiener. Es ähnelte ursprünglich dem ehemaligen Frauenzuchthaus mit der einschüchternden Fassade. Bereits im Jahr 1895 wurde das Gerichtsdienerhaus umgebaut. Eine Gaube wurde errichtet und weitere Fenster eingebaut. Den Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 überstand das Gebäude unversehrt, danach wurde es mit der Option eines Wohnrechtes der Stadt übereignet. Das Haus beherbergte Büros des städtischen Eigenbetriebs Congress-Tourismus-Würzburg (CTW), der nach Umzug des Berufsverbandes bildender Künstler (BBK) in den Kulturspeicher eingezogen war. Dem weiteren Bedarf von CTW nach Büroräumen Rechnung tragend wurden von 2004 bis 2007 die Wohnungen der oberen Geschosse umgebaut.

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das Gebäude ist ein dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Putzmauerwerk mit Sandsteingliederungen, von der Revolutionsarchitektur beeinflusster Klassizismus von Peter Speeth 1812 errichtet. Veränderung durch Fenstereinbau bzw. -vergrößerung.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Heute befindet sich das Grafikbüro der Stadt Würzburg in den Räumlichkeiten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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