Museum im Kulturspeicher

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Museumseingang

Das Museum im Kulturspeicher (kurz: MiK) befindet sich in einem alten Getreidespeicher am Alten Hafen, der bis 2001 umgebaut wurde und seitdem hauptsächlich als Kunstmuseum genutzt wird. Das Museum im Kulturspeicher nahm die Ausstellungsstücke der vormaligen Städtischen Galerie auf, welche auch den Nachlass Emy Roeders umfasst. Zudem findet sich hier die Sammlung Peter C. Ruppert - Konkrete Kunst in Europa seit 1945. Daneben werden Wechselausstellungen präsentiert.

Im Kulturspeicher befinden sich außerdem das Kabarett Bockshorn, der TanzSpeicher Würzburg, die Galerie des Berufsverbandes bildender Künstler (BBK-Galerie) und das Restaurant MS Zufriedenheit.

Besucherinformation[Bearbeiten]

  • Adresse:
Oskar-Laredo-Platz 1
  • Kontakt
Telefon: 0931 - 3 22 25 0
E-Mail: museum.kulturspeicher@stadt.wuerzburg.de
  • Öffnungszeiten:
Dienstag 13-18 Uhr, Mittwoch 11-18 Uhr, Donnerstag 11-19 Uhr
Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertag 11-18 Uhr
  • Eintrittspreise:
Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle frei (seit Juli 2015).
Normaler Eintritt: Erwachsene 4,50 €, ermäßigt 2,50 €, Gruppen ab 20 Personen jeweils 3,50 €
Während großer Wechselausstellungen: Erwachsene 5,50 €, ermäßigt 3,50 €, Gruppen ab 20 Personen jeweils 4,50 €
Kinder von 6-14 Jahren 2 €, Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren 2,50 €
Jahreskarte 18 €
Verbundkarte 7,50 € (gilt für je einen Besuch im Museum im Kulturspeicher, im Mainfränkischen Museum, im Museum am Dom und im Domschatz innerhalb eines Jahres)
Jederzeit freier Eintritt für Mitglieder des Freundeskreis Kulturspeicher e.V.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Unter anderem gibt es regelmäßig folgende Angebote, Termine sind dem Kalender des Museums zu entnehmen [1].

  • Öffentliche Führungen durch die Wechsel- und Dauerausstellung
  • Kunstapéritif zum Feierabend
  • Freies Zeichnen im Museum (i.d.R. 1. und 3. Donnerstag im Monat, 17-19 Uhr)

Wechselausstellungen[Bearbeiten]

  • BRIDGET RILEY - PRINTS "Entdecken, was sehen sein kann." (17. August - 13. Oktober 2019) [2]
  • Farbe im Stein - Schwingung im Metall. Helmut Dirnaichner und Martin Willing (1. Juni bis 28. Juli 2019) [3]
  • Emy Roeder. Das Kosmische allen Seins. (1. Dezember 2018 - 10. März 2019) [4]
  • Hiroyuki Masuyama. Welt/Reise/Zeit (4. August - 4. November 2018) [5]
  • Labyrinth Konkret... mit Nebenwegen (17. Mai - 15. Juli 2018) [6]
  • Spielraum. Kunst, die sich verändern lässt! (3. Februar - 22. April 2018) [7]
  • Aufstand! Renaissance, Reformation, Revolte im Werk von Käthe Kollwitz. Der Zyklus „Bauernkrieg“. In Kooperation mit dem Käthe Kollwitz Museum Köln. (21. Oktober 2017 - 14. Januar 2018) [8]
  • Scharf geschnitten. Der Linolschnitt vom Expressionismus bis heute. (29. Juli - 01. Oktober 2017) [9]
  • Max Dauthendey zum 150. Geburtstag Zeichnungen und Aquarelle. (1. Juli bis 03. September 2017) [10]
  • Der Traum vom Raum. Victor Vasarely. Malerei. (22. April - 16. Juli 2017) [11]
  • Sehnsucht.Landschaft - Würzburg und die romantische Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts. (17. Dezember 2016 - 2. April 2017) [12]
  • Impressionismus schwarz / weiß (18. September - 20. November 2016) [13]
  • Norbert Thomas. Kein Zufall. (16. Juli - 21. August 2016) [14]
  • Niederländische Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen. (19. März – 26. Juni 2016) [15]
  • Picasso in Würzburg. Grafik aus dem Museum Kunstpalast Düsseldorf. (10. Oktober 2015 bis 17. Januar 2016) [16]
  • Desperate Housewives? Künstlerinnen räumen auf. (19. Juni bis 20. September 2015) [17]
  • Weiß - Aspekte einer Farbe in Moderne und Gegenwart. (8. November 2014 bis 22. Februar 2015) [18]
  • Von Rembrandt bis Richter - Meisterwerke aus der Grafischen Sammlung des Landesmuseums Oldenburg. (12. Juli bis 28. September 2014) [19]
  • Renée Sintenis. Bildhauerin (12. April bis 22. Juni 2014) [21]
  • Rein malerisch - Wilhelm Leibl und sein Kreis (14. Dezember 2013 bis 23. März 2014) [22]
  • Jakob Bill - das glück der farbe (21. September bis 24. November 2013) [23]
  • Max Pechstein auf Reisen. Utopie und Wirklichkeit (1. Juni bis 1. September 2013) [24]
  • Der Berliner Skulpturenfund. „Entartete Kunst“ im Bombenschutt (9. März bis 20. Mai 2013) [25]
  • Tradition und Propaganda. Eine Bestandsaufnahme. Kunst aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Städtischen Sammlung Würzburg. Eine Bestandsaufnahme (28. Februar bis 12. Mai 2013) [26]
  • “...die Grenzen überfliegen“. Der Maler Hermann Hesse (3. November 2012 bis 3. Februar 2013) [27]
  • Aufbruch - Malerei und realer Raum (11. August bis 23. September 2012) [28]
  • "Sammeln, was man liebt“. Meisterwerke von Picasso bis zur Gegenwart aus der Rupf Collection, Bern (5. Mai bis 22. Juli 2012) [29]
  • Zimmer, Küche, Bad. Das Interieur in der Kunst vom Biedermeier bis zur Gegenwart (5. November 2011 bis 22. Januar 2012) [30]
  • Heinz Mack. Die Sprache meiner Hand (6. August bis 16. Oktober 2011) [31]
  • August Macke - ganz privat (9. April - 17. Juli 2011) [32]
  • Drehscheibe III. Ungeheuerlich (9. Dezember 2010 - 6. Juli 2011) [33]
  • Natürlich Grün! Erlebnisausstellung der Museumspädagogik (4. März - 20. März 2011) [34]
  • Würzburg und die Kunst der 1950er Jahre. Figuration und Abstraktion im Spiegel der Städtischen Sammlung; 13. November 2010 - 13. Februar 2011 [35]
  • Drehscheibe II. Nachtseiten der Natur (22. April - 28. November 2010) [36]
  • Georges Vantongerloo 1886 bis 1965. Maler – Bildhauer – Visionär (21. August - 3. Oktober 2010) [37]
  • Farbwelten. Von Monet bis Yves Klein (29. Mai - 1. August 2010) [38]
  • Ornament verbindet. Zwei Sammlungen im Dialog (6. März - 9. Mai 2010) [39]
  • Drehscheibe I. Durch die Blume gesagt (12. Oktober 2009 - 14. März 2010) [40]
  • Emil Nolde. Mensch – Natur – Mythos. Graphiken und Aquarelle aus dem Berliner Kupferstichkabinett (5. Dezember 2009 - 14. Februar 2010) [41]
  • Auguste Herbin. Vom Spätimpressionismus zur Konkreten Kunst (26. September - 22. November 2009) [42]
  • Heimspiel II. Die Städtische Sammlung neu gesehen (2009) [43]
  • Paul Klee und Lyonel Feininger. Malerfreunde am Bauhaus (18. Juni - 6. September 2009) [44]
  • Corinth – Liebermann – Slevogt. Berliner Impressionismus und weitere Künstler der Berliner Secession.
  • Gabriele Münter. Zwischen Paris und Murnau.
  • ars viva 2008/ 2009. Inszenierung/ Mise en Scène. FörderpreisträgerInnen des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI
  • minimal funktional. Highlights aus der Daimler Kunst Sammlung zum Verhältnis von Kunst und Design
  • Jürgen Schadenberg ’s South Africa. The black and white fifties
  • Australien. Konkrete Kunst aus dem fünften Kontinent
  • Liebe. Love – Bilder von Paaren. Von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart
  • Sommerfrische. Gärten und Parks, Küsten und Strände. Zeichnungen und Graphiken aus der Städtischen Sammlung Würzburg
  • Diagnose [Kunst]. Die Medizin im Spiegel der zeitgenössischen Kunst
  • Ausgerechnet…. Mathematik und Konkrete Kunst
  • Von Renoir bis Feininger. Meisterwerke der Klassischen Moderne aus dem Karl Osthaus Museum Hagen
  • Taschengewitter. Künstler und Künstlerbücher der eschenau summer & temporary travelling press
  • Dialog Skulptur. Skulpturen und Zeichnungen aus der Sammlung Deutsche Bank
  • Ball - Kultur
  • Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee. Das Bauhaus und die Esoterik
  • Fotografie KONKRET. KONKRETE Fotografie
  • Heimspiel I. Zeitgenössische Kunst aus der Region
  • Hans Reichel im Kraftfeld von Bauhaus und École de Paris. Ordnung und Chaos
  • Burkard Schmidl. The Secret Element. Klang- und Farbinstallation
  • Madeleine Dietz. … und darüber die Sonne. Raumskulpturen
  • Die Bildhauerin Emy Roeder (1890 – 1971) in ihrer Zeit. Auf der Suche nach Ausdruck und Form
  • Bilder und Objekte von Nelly Rudin. Randzonen: Innen ist außen
  • Auf den Spuren Marc Chagalls. Die russisch-jüdische Kunstszene in Paris vor dem Ersten Weltkrieg
  • Paul Kleinschmidt. Zwischen Bar und Boudoir
  • Why not?. Nicht realisierte Architekturentwürfe und Werbekampagnen
  • Tradition und Aufbruch. Würzburg und die Kunst der 1920er Jahre
  • Dieter Jung. Zeichnungen, Gemälde und Hologramme. Anders als man denkt…
  • Herbert List. Fotografien 1925 – 1965. Magie des Augenblicks.
  • Walter Schulz-Matan. Ein Maler der Neuen Sachlichkeit
  • Stefan Kürten. Malerei. The nearest thing to heaven
  • Marie-Jo Lafontaine. Videoskulptur und Fotografie
  • Picasso und die Tradition
  • Drehen, Kreisen, Rotieren. Kunst in Bewegung
  • Der Kulturspeicher in Bildern und Modellen. Ausstellung der Architekten Brückner

Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.V.[Bearbeiten]

Der Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg besteht seit 2002. Er unterstützt das Museum im Kulturspeicher bei der Pflege der Sammlungen, bei Konzeption und Museumspädagogik sowie bei der Museumsaufsicht und Öffentlichkeitsarbeit. Mitglieder des Freundeskreises erhalten freien Eintritt in den Kulturspeicher, erhalten Einladungen zu Ausstellungseröffnungen und kostenfreie Führungen durch die Wechselausstellugngn. Es besteht die Möglichkeit der Teilnahme an fachkundig geführten Kunstreisen. Seit 2008 wendet sich der Verein mit der Gruppe MIKs bzw. Junge Freunde speziell an Kinder und Jugendliche.

MuseumsWerkstatt[Bearbeiten]

Die MuseumsWerkstatt bietet als Ferien- und Freizeitprogramm Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Hier soll Kunst nicht Objekt der Betrachtung sein sondern erfahrbar und begreifbar werden. Die Exponate sollen Anregungen für eigene Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien und Techniken bieten. Die Werkstätten sind an das jeweils aktuelle Ausstellungsprogramm angelehnt. Organisiert werden die Angebote von der Museumspädagogik des Museums im Kulturspeicher und dem Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.V.

Kindergeburtstage[Bearbeiten]

Das Museum im Kulturspeicher bietet auch die Gestaltung von Kindergeburtstagen zu künstlerischen Themen. Jeweils gibt die Ausstellung oder das Gebäude Anregungen, daraufhin werden künstlerische Techniken selbst ausprobiert. Die Angebote bestehen für Kinder ab 6 bzw. ab 8 Jahren. Die Kosten liegen bei 30.- € pro Stunde (Zeitrahmen 2-3 Stunden). Dazu wird ein Materialkostenbeitrag von 1,50 bis 4 Euro pro Kind erhoben (variiert je nach Thema). Essen und Getränke können mitgebracht werden. Besteck und Geschirr kann für 5 Euro bereitgestellt werden. Mindestteilnehmerzahl sind 12 Kinder. Angebotene Themen[1]:

  • Eule, Katze, Kuh - Tiergestaltung aus Ton, Anregungen durch die Tierplastiken von Emy Roeder und Reinhard Dachlauer.
  • Kunst in Bewegung - Gestaltung bewegter Kunstwerke.
  • Frisch gestrichen! - Malen mit Acrylfarbe auf Leinwand. Anregungen bieten Werke der Städtischen Sammlung oder der Sammlung Peter C. Ruppert.
  • Theater, Theater - Papiertheater gestalten.
  • Wie gedruckt! - Drucktechniken selbst ausprobieren.
  • Stein auf Stein - Entwerfen eines Architekturmodells, Erkundung der Architektur des Kulturspeichers.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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