Katholisch-Theologische Fakultät

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Die Katholisch-Theologische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg besteht seit der ersten Gründung der Universität im Jahre 1402.

Geschichte[Bearbeiten]

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Gemeinsam mit der im Jahre 1472 gegründeten Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität München ist sie somit eine der beiden Theologischen Fakultäten an staatlichen Universitäten in Bayern, die bereits vor den im Zuge der Neuordnung der Lehrerbildung zwischen 1966 und 1978 errichteten Katholisch-Theologischen Fakultäten in Augsburg, Bamberg, Passau und Regensburg bestanden.

Im späten 18. Jahrhundert gehörte die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Würzburg zu den Zentren der katholischen Aufklärung. Dabei gewann für die Theologie zusammen mit einer historischen und praktischen Akzentuierung die Perspektive einer dialogisch-kritischen Auseinandersetzung mit der aus der Aufklärung erwachsenen modernen Ideenwelt an Gewicht. Im späten 19. Jahrhundert knüpfte die Fakultät an diese Tradition an. Im Zuge der sog. Modernismuskontroverse kämpfte sie entschieden gegen eine kirchliche Binnenorientierung der Theologie, bemühte sich um eine Integration der methodischen und inhaltlichen Fortschritte anderer Wissenschaftszweige (Historische Kritik, Sprach-, Literatur- und Kommunikationswissenschaften, Religionswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Anthropologie, Biologie und Medizin) und den Dialog mit anderen Konfessionen, Religionen, Weltanschauungen und Kulturen.

Bedeutung und Umfang[Bearbeiten]

Die Katholisch-Theologische Fakultät gliedert sich in vier Institute mit insgesamt 17 Lehrstühlen.

Institute[Bearbeiten]

An-Institute[Bearbeiten]

Professoren der Fakultät (Auswahl)[Bearbeiten]

Ehrendoktoren der Fakultät[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Christian Bönicke (Hrsg.): Grundriss einer Geschichte von der Universität zu Würzburg. Würzburg 1788, S. 55

Weblinks[Bearbeiten]