Armin Schmitt

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Prof. Dr. Armin Schmitt

Prof. Dr. Armin Schmitt (* 9. Juni 1934 in Eußenheim; † 18. Oktober 2006 in Würzburg) war Geistlicher und Theologieprofessor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Volksschulbesuch in Eußenheim und dem Abitur am humanistischen Gymnasium in Würzburg begann er das Studium an der Theologischen Fakultät. Am 13. März 1960 wurde er zum Priester geweiht und war dann drei Jahre in der Pfarrseelsorge im Bistum Würzburg tätig. Nach der Promotion in Würzburg studierte er am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom mit einem Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Ab 1966 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für alttestamentliche Exegese und biblisch-orientalische Sprachen an der Universität in Würzburg bei Prof. Dr. Joseph Ziegler und habilitierte sich 1972.

Theologie-Professor[Bearbeiten]

Zwischen 1972 und 1980 war er zunächst Universitätsdozent an der Universität Würzburg, ab 1978 außerplanmäßiger C3-Professor. 1980 folgte er einen Ruf als ordentlicher Professor für Exegese des Alten Testaments nach Osnabrück. Von 1984 bis zu seiner Emeritierung war er Professor für biblische Theologie der Universität Regensburg.

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten]

Wissenschaftliche Gebiete seiner Forschung waren Textkritik, Septuaginta [1], Bibel und Hellenismus, sowie die Weisheitsliteratur.

Stifter[Bearbeiten]

2007 wurde aus dem Nachlass die Armin Schmitt Stiftung für biblische Textforschung gegründet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Direktorium des Bistums Würzburg, Lesejahr 2014/2015, S. 182

Weblinks[Bearbeiten]

Erläuterungen[Bearbeiten]

  1. Septuaginta ist die älteste durchgehende Übersetzung der hebräisch-aramäischen Bibel in die damalige altgriechische Alltagssprache