Klaus Wittstadt

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Klaus Wittstadt

Prof. Dr. Klaus Wittstadt (* 17. April 1936 in Fulda; † 2. März 2003 in Münster) war Kirchenhistoriker und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Von 1973 bis 1998 hatte er den Lehrstuhl für Fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der Neuesten Zeit inne. Danach übernahm er den Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Fakultät Katholische Theologie der Universität Würzburg.

Wittstadt, der gleichzeitig Vorsitzender des Würzburger Diözesangeschichtsvereins und Wissenschaftlicher Leiter des Diözesanarchivs war, hatte sich einen Namen durch zahlreiche Vorträge, Veröffentlichungen und von ihm organisierte Symposien gemacht. Zur Geschichte des Bistums und des Hochstifts Würzburg gab er Quellen und Forschungen heraus und zeichnete für die Würzburger Diözesangeschichtsblätter verantwortlich. Das besondere Interesse des Professors galt der Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils. Darüber hinaus setzte sich Wittstadt intensiv mit Leben und Werk des Kardinals Julius Döpfner auseinander.

An der Universität Würzburg war Wittstadt unter anderen über Jahre Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätentages, Dekan, Prodekan, Senatsmitglied sowie Mitglied der Haushaltskommission. Trotz mehrerer ehrenhafter Rufe an andere Universitäten hielt Professor Wittstadt der Universität Würzburg die Treue.

Ehrenamtliche Tätigkeit[Bearbeiten]

Vorsitzender des Würzburger Diözesangeschichtsvereins von 1980 bis 2003

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]