Elmar Klinger

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Prof. Dr. Elmar Klinger

Prof. Dr. Elmar Klinger (* 14. April 1938 in Herzogenaurach) ist Geistlicher und war Professor für Fundamentaltheologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Abitur in Bamberg studierte er von 1958 bis 1965 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Bamberg und an der Universität Innsbruck. 1965 wurde er in Bamberg zum Priester geweiht und studierte danach zwei weitere Jahre in München. 1967 wurde er in Innsbruck promoviert und anschließend wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Dogmatik und Dogmengeschichte in Münster bei Karl Rahner. 1973 habilitierte er sich und begann eine Lehrstuhlvertretung an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt am Main. Nach einem Semester als Privatdozent in Münster, kehrte er nach Franken zurück.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Elmar Klinger erhielt 1976 einen Ruf an die Katholisch-Theologische Fakultät als Professor für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft. Von 1993 bis 1995 war er Dekan der Theologischen Fakultät und 2004 Mitglied des Senats. Von 1997 bis 2002 leitete er das Forschungsprojekt „Partnerschaftsarbeit der Kirche in Deutschland und in Peru. 30 Jahre Pastoral in Cajamarca“, von 1998 bis 2002 war er Sprecher des Graduiertenkollegs „Wahrnehmung der Geschlechterdifferenz in religiösen Symbolsystemen“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde. Nach seiner Emeritierug im Februar 2006 übernahm er die Leitung des DFG-Projekts „Melchior Cano – De locis theologicis. Textkritische Edition des lateinischen Textes und deutsche Übersetzung“.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludwig K. Walter: Biogramme zum Lehrpersonal der Theologischen Fakultät Würzburg. Zweiter Band, Teil 1

Weblinks[Bearbeiten]