Heribert Hallermann

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Prof. Dr. Heribert Hallermann

Prof. Dr. Heribert Hallermann (* 1951 in Dortmund) ist Geistlicher und Professor für Kirchenrecht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Wissenschaftliche Laufbahn

Nach dem Abitur 1970 studierte er in Eichstätt und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom Philosophie und Theologie. Am 26. Juni 1976 empfing Hallermann in Eichstätt die Priesterweihe. Nach Kaplansjahren in Neumarkt und in der Dompfarrei Eichstätt wurde Hallermann 1981 zum Stadtjugendseelsorger in Nürnberg ernannt. 1986 wurde er Landespräses des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in München. 1992 wechselte Hallermann als Referent für Schul-, Hochschul- und Akademikerseelsorge in die Zentralstelle Bildung im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn. Während dieser Zeit promovierte er von 1993 bis 1996 in Trier. 1998 folgte die Habilitation an der Universität Mainz. Von 1996 bis 2001 war Hallermann Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchenrecht in Mainz und bis 2004 Schriftleiter für das dreibändige Lexikon für Kirchen- und Staatskirchenrecht (LKStKR). Ab dem Wintersemester 1998/99 wirkte er zudem als Privatdozent an der Universität Mainz. Von 2001 bis 2003 war Hallermann Ordinariatsrat in Eichstätt und Direktor des Bistumshauses Schloss Hirschberg.

Professor in Würzburg

Zum 1. Oktober 2003 erfolgte die Ernennung zum Universitätsprofessor für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Seit 2003 hilft Hallermann in der Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft Giebelstadt–Bütthard, seit 2005 gehört er dem Priesterrat des Bistums Würzburg an. Im universitären Bereich er seit 2003 Mitglied im Diplom-Prüfungsausschuss der Katholisch-Theologischen Fakultät. Für den Bologna-Prozess ist Hallermann zudem seit 2004 Beauftragter seiner Fakultät. Außerdem vertrat er die Universität Würzburg von 2005 bis 2013 beim Katholisch-Theologischen Fakultätentag. Darüber hinaus ist Hallermann unter anderem seit 2014 Gutachter für den Päpstlichen Rat für Gesetzestexte.

Siehe auch

Weblinks