Franz Moritz

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Prof. Dr. Franz Moritz (* 26. Februar 1788 in Münnerstadt; † 28. August 1841) war Geistlicher, Kirchenrechtler und Professor am Lehrstuhl für Kirchenrecht der Universität Würzburg.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Moritz begann nach der Gymnasialzeit in Münnerstadt ein zweijähriges Philosophiestudium und ein einjähriges Theologiestudium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, bevor er mit 19 Jahren in das Priesterseminar wechselte. Nach vierjähriger Studienzeit und Promotion in Theologie wurde er am 21. September 1811 zum Priester geweiht und wirkte dann zehn Jahre als Kaplan und Hilfspriester bis er 1821 als Professor für Kirchengeschichte nach Dillingen/Donau wechselte.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1824 erhält er einen Ruf ans Institut für Praktische Theologie auf den Lehrstuhl für Kirchenrecht und Kirchengeschichte. 1839 berief ihn Bischof Adam Friedrich Groß zu Trockau zum Regens des Priesterseminars und am 15. Oktober 1840 wurde er von König Ludwig I. von Bayern zum Domkapitular ernannt. Nach einer gemeinsamen Reise mit Bischof Georg Anton von Stahl verstarb er an einem Unterleibsleiden. Sein Nachfolger als Domkapitular wurde Georg Joseph Götz.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Intelligenzblatt von Unterfranken und Aschaffenburg des Königreichs Bayern: 1840, S. 700
  • Ludwig K. Walter: Biogramme zum Lehrpersonal der Theologischen Fakultät Würzburg. Zweiter Band, Teil 1
  • Friedrich August Schmidt, Bernhard Friedrich Voigt, Neuer Nekrolog der Deutschen, Neunzehnter Jahrgang 1841, Teil 2, Verlag B.F. Voigt, 1843, S. 816