Berthold Altaner

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Prof. Dr. Dr. h.c. Berthold Altaner (* 10. September 1885 in St. Annaberg/Oberschlesien; † 30. Januar 1964 in Bad Kissingen) war katholischer Theologe, Kirchenhistoriker und Professor der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach der Priesterweihe am 20. Juni 1910 wirkt er als Kaplan in Lauban und Gleiwitz/Schlesien, wird Sakristanpriester 1918 und Breslauer Domvikar 1921. Er besteht das, Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen in Religion und Hebräisch mit den Ergänzungsfächern Geschichte und Geographie 1911/12, geht in den Schuldienst bis 1918, promoviert 1911 und habilitiert sich 1919 für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte in Breslau. Als Privatdozent für Patristik 1919-1928 und kommisarischer Vertreter des Breslauer Lehrstuhls für Alte Kirchengeschichte und Patrologie 1925/26 bis 1927, übernimmt er die Vertretung für Kirchengeschichte und Kirchenrecht in Braunsberg für ein Semester. 1929 wird er ordentlicher Professor für die gesamte Kirchengeschichte und 1933 von den Nationalsozialisten vom Amt suspendiert. Die Kriegszeit verlebt er als Mitglied und Magister der Schola Lullistica in Palma de Mallorca ab 1934 und wird dann wieder Domvikar in Breslau. 1945 wird er aus Schlesien vertrieben.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Ab Sommer 1945 erhält er einen Ruf zunächst vertretungsweise, Ende des Jahres als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Patrologie und Pastoraltheologie an der Universität Würzburg. 1947 wird er Dekan der Theologischen Fakultät und am 30. September 1950 emeritiert.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Berthold Altaner wurde auf dem Würzburger Hauptfriedhof beigesetzt. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs werden dort im so genannten Fakultätsgrab weitere verstorbene Dozenten der katholischen Fakultät bestattet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ludwig K. Walter: Biogramme zum Lehrpersonal der Theologischen Fakultät Würzburg. Zweiter Band, Teil 1