Eugen Biser

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Prof. Dr. Eugen Biser (* 6. Januar 1918 in Oberbergen; † 25. März 2014 in München) war katholischer Geistlicher, Fundamentaltheologe und Religionsphilosoph.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

1938 begann Biser das Theologiestudium an der Universität Freiburg, welches durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen wurde. In der Schlacht von Stalingrad wurde er schwer verwundet. 1946 schloß er in Freiburg sein Studium ab und empfing im selben Jahr die Priesterweihe. 1965 habilitierte er sich an der Universität Würzburg mit der Arbeit „Theologische Sprachtheorie und Hermeneutik“ (München 1970) für Fundamentaltheologie.

Theologieprofessor[Bearbeiten]

Nach einer ersten Professur in Passau 1965 erhielt er 1969 einen Ruf an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg für den Lehrstuhl Fundamentaltheologie. Während dieser Zeit zelebrierte er nahezu jeden Sonntagmorgen um 7.00 h in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau die Heilige Messe.

Von 1974 bis 1989 hatte er in der Nachfolge Karl Rahners den Romano-Guardini-Lehrstuhl für Christliche Weltanschauung und Religionsphilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) inne.

Literarisches Werk[Bearbeiten]

Bisher veröffentlichte Biser über 100 Bücher zu Fragen der Glaubensbegründung, der Religionsphilosophie, insbesondere zu Friedrich Nietzsche, zu Paulus und zur Theologie der Zukunft.

Stiftung[Bearbeiten]

Die Eugen-Biser-Stiftung richtet den „Blick aus christlichem Welt- und Werteverständnis auf alle Bereiche menschlicher Existenz mit dem Ziel des Dialogs und der Verständigung mit anderen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen in dem Bemühen um Freiheit, Toleranz und Frieden für die gesellschaftliche, politische und rechtliche sowie kulturelle Gestaltung des Zusammenlebens und für die Zukunft Europas“.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]