August Hagen

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Prof. Dr. Dr. August Hagen (* 10. Februar 1889 in Spaichingen; 27. Januar 1963) war katholischer Geistlicher und Theologieprofessor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

August Hagen besuchte zunächst das Rottenburger Progymnasium, um von dort in das Bischöfliche Konvikt nach Rottweil zu wechseln. Als Student der Katholischen Theologie wohnte er vier Jahre lang im Wilhelmstift in Tübingen. Hier erwachte sein Forscherdrang und begann sein schriftstellerisches Wirken. Nach der Priesterweihe am 22. Juli 1914 war er zunächst Kaplan in Esslingen. Nach acht Jahren berief der Bischof ihn ins Wilhelmstift nach Tübingen. Mit einer staatswissenschaftlichen Arbeit zum Thema „Papsttum und Friedensstiftung seit dem Jahre 1870“ wurde August Hagen mit der Note „summa cum laude“ (lat. „mit höchstem Lob“) 1925 zum Doktor der politischen Wissenschaften (Dr. sc. pol.) promoviert und drei Jahre später legte er Studien über das Thema „Katholische Kirche in Württemberg von 1848 – 1862“ vor und erlangte daraufhin 1928 den Doktor der Theologie. Im Jahre 1930 wird Dr. August Hagen an der Universität Tübingen habilitiert und erhielt die „Lehrberechtigung für katholisches Kirchenrecht“.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Im Jahre 1935 erreicht ihn der Ruf auf den kirchenrechtlichen Lehrstuhl der Katholischen Fakultät der Universität Würzburg. Hagen hat aushilfsweise auch an der Rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät Vorlesungen gehalten, vor allem in der Zeit nach dem Krieg und dem Niedergang der Universität. Bis zum Jahre 1947 ist August Hagen Universitätsprofessor in Würzburg. Dann erhält er einen Ruf ins Domkapitel seines Heimatbistums Rottenburg wo er ab 1948 zum Generalvikar berufen wird, ein Amt, das er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1960 bekleidete.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Diözesanarchiv in Rottenburg, Personalakte August Hagen
  • Stephan Haering: August Hagen (1889 – 1963) als Professor des Kirchenrechts in: Würzburger Diözesangeschichtsblätter, 69. Band, Sonderdruck 2007 (S. 175 – 204)

Weblinks[Bearbeiten]