Carl Rutta

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Dr. Carl Rutta (* 24. Dezember 1776 in Kitzingen; † 17. September 1837 in Würzburg), war katholischer Geistlicher und Domkapitular im Bistum Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Carl Rutta trat in das Gymnasium zum Studium zu Würzburg ein. Nach abgeschlossenen Studium trat er 1797 in das Priesterseminar zu Würzburg ein und erhielt am 20. Dezember 1800 die Priesterweihe.

Als Kaplan wirkte er zu Eltmann und Greßthal und wurde bereits 1802 Präfect im adeligen Convict zu Würzburg. Dieses adelige Convict wurde 1804 aufgrund der Säkularisation aufgehoben. Ab diesem Jahr ist Rutta als Kaplan zu Kronungen tätig und wirkt in gleicher Eigenschaft ab dem 16. Februar 1806 an der Pfarrei St. Burkard zu Würzburg.

Am 27. Oktober 1806 ernannte ihn Großherzog Ferdinand von Würzburg zum Professor der Poesie und der Rhetorik am Gymnasium zu Würzburg. Aus unbekannten Gründen tauschte er dieses Amt mit dem des Pfarrers von St. Georg in Neubrunn am 19. April 1818.

Regens und Domkapitular[Bearbeiten]

Am 11. Oktober 1822 wurde Carl Rutta zum Regens am Priesterseminar ernannt. Nachdem Bischof Adam Friedrich Groß zu Trockau das Priesterseminar mit finanziellen Mitteln ausgestattet hatte, sorgte er mit Carl Rutta für eine zeitgemäße Leitung. Nach weiteren Studien erlangte er 1823 an der Universität Würzburg die theologische Doktorwürde. 1832 wurde er Mitglied im Domkapitel und am 26. Juni 1833 zum Dompfarrer ernannt.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Ernennung zum Geistlichen Rat

Siehe auch[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 1823: „Ein Leitfaden der Rethorik in lateinischer Sprache”
  • 1823: Eine Dissertation „De Angelorum existencia, natura, negotiis”
  • Trauerrede auf Maximilian Joseph I. König von Bayern. Würzburg 1825
  • Eine Trauerrede auf Papst Leo XII. 1829
  • „Rutta’s Excercitienreden für seine Alumnen. Mit Fragmenten zu seiner Biographie – herausgegeben von Anton Ruland”, 1857.

Verwendete Literatur[Bearbeiten]

  • Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayrischen Akademie der Wissenschaften, Band 30 (1890), ab S. 52