Gerlach von Alsfeld

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P. Prof. Gerlach von Alsfeld OSA ( † 1427) war Ordensgeistlicher und Theologieprofessor an der Hohe Schule zu Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gerlach trat dem Augustinerorden im Kloster Alsfeld/Oberhessen bei und wird 1401 als Augustinerprior an der Universität Erfurt genannt. 1410 ist er Lektor im Würzburger Kloster. 1413 wird er zum Magister der Theologie in Erfurt promoviert und ist bis 1419 Provinzial der sächsisch-thüringischen Ordensprovinz.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

1416 ist er als Professor der Heiligen Schrift in Würzburg genannt. Er war noch längere Zeit nach dem Zerfall der Hohen Schule als theologischer Lehrer und Domprediger tätig. Am 4. November 1419 beurkundete das Domkapitel gemäß Anordnung von Bischof Johann II. von Brunn, dass „in Würzburg am Dom für immer ein Magister oder wenigstens ein Lizentiat oder Bakkalar der Theologie angestellt werden soll, der regelmäßig in deutscher Sprache zu predigen, theologische Vorlesungen und mit dem Domscholaster die Prüfung der Weihekandidaten vorzunehmen hat, und berief hierzu den Magister Gerlach von Alsfeld, Professor der Heiligen Schrift aus dem Augustinerorden“. [1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Ludwig K. Walter: Biogramme zum Lehrpersonal der Theologischen Fakultät Würzburg. Zweiter Band, Teil 1

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fr. Machilek: Zur Geschichte der älteren Universität Würzburg. S. 160