14 Nothelfer

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Die 14 Nothelfer sind eine Gruppe von Heiligen, die in allgemeinen wie privaten Nöten - einzeln oder in ihrer Gesamtheit - seit dem Mittelalter um Hilfe angerufen werden.

Darstellungen[Bearbeiten]

Kranz der 14 Nothelfer um das Jesuskind in der katholischen Pfarrkirche St. Georg in Neubrunn

Man findet die 14 Nothelfer auf Gemälden, Bildstöcken, Prozessionsstangen, als Einzelfiguren und in Altären. Eine Besonderheit ist ihre Anordnung in „Kränzen“. Darunter sei hier eine, wie auch immer geartete, Gruppierung von Einzelfiguren zu einem einheitlichen Ganzen verstanden.

Die Vierzehn Nothelfer[Bearbeiten]

  1. Achatius - Helfer in Todesnöten, war römischer Offizier starb 140 als Märtyrer auf dem Berg Ararat
  2. Aegidius (640-720) - für eine gute Beichte und der stillenden Mütter
  3. Barbara - gegen Blitz- und Feuersgefahr, Patronin der Sterbenden, der Bergleute, Architekten, Artillerie, Gießer, Geologen, Feuerwerker, starb 306
  4. Blasius - Halsleiden, Bischof von Sebaste, starb um 316
  5. Christophorus - gegen unvorbereiteten Tod; Trug Christus als Kind über einen reißenden Strom.
  6. Cyrakius - in der Todesstunde und bei Anfechtungen.
  7. Dionysius - bei Kopfschmerzen. stab nach 250 in Paris
  8. Erasmus - Leibschmerzen, starb um 300
  9. Eustachius - in schweren Lebenssituationen, frühchristlicher Märtyrer, starb um 118
  10. Georg (280-303) - Krankheit der Haustiere
  11. Katharina - Leiden der Zunge und von Sprachschwierigkeiten, starb 307 in Alexandria/Ägypten
  12. Margareta - der Gebärenden, starb um 305 in Antiochien)
  13. Pantaleon (278-305) - Patron der Ärzte
  14. Veit (Vitus) (292-304) - bei Geisteskrankheiten

Patrozinium[Bearbeiten]

Das Spital zu den 14 Nothelfern befand sich im Mainviertel. Verblieben ist bis heute das ehemalige Kirchengebäude des Spitals, es dient als Ausstellungsraum „Spitäle“.

Figürliche Darstellungen[Bearbeiten]

Stadt Würzburg[Bearbeiten]

Stift Haug[Bearbeiten]

Burkarder Kirche[Bearbeiten]

  • Barocke Figuren der 14 Nothelfer finden sich in der Burkarder Kirche (im östlichen Teil des Langhauses von der Decke hängend). Sie wurden 1948 aus der säkularisierten Katharinenkirche übertragen.

Juliusspital[Bearbeiten]

  • Zwei Tabernakelbildstöcke im/am Park des Juliusspitals sind den 14 Nothelfern gewidmet. Sie stammen aus dem 19. Jahrhundert und wurden aus verschiedenen Flurlagen hierhin versetzt.

Mainfränkisches Museum[Bearbeiten]

Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

Baldersheim[Bearbeiten]

Bieberehren[Bearbeiten]

Buch[Bearbeiten]

Burggrumbach[Bearbeiten]

Erbshausen-Sulzwiesen[Bearbeiten]

  • Relief der 14 Nothelfer mit Krönung Mariens durch die Hl. Dreifaltigkeit an der Rückwand des Feldaltars am westlichen Ortsende von Erbshausen-Sulzwiesen.

Gaurettersheim[Bearbeiten]

  • Relief der 14 Nothelfer in der Aufsatzvorderseite des Bildstockes in der Flurlage Baderhölzlein in der Gemarkung Gaurettersheim.
  • Relief der 14 Nothelfer in der Aufsatzrückseite des Bildstockes vor dem Anwesen in der St.-Michael-Straße 3 in Gaurettersheim.

Greußenheim[Bearbeiten]

  • Figürliche Darstellung der 14 Nothelfer mit dem Jesuskind im Strahlenkranz in ihrer Mitte an der Südwand in der katholischen Pfarrkirche St. Bartholomäus in Greußenheim.
  • Nothelferkapelle mit einem Relief der 14 Nothelfer in einer Rundbogennische in Greußenheim.

Hausen b. Würzburg[Bearbeiten]

Hettstadt[Bearbeiten]

Höchberg[Bearbeiten]

  • Gruppe der 14 Nothelfer mit Madonna mit Kind an der Ostwand des südlichen Seitenschiffes in der katholischen Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Höchberg.

Höttingen[Bearbeiten]

Kleinrinderfeld[Bearbeiten]

Klingen[Bearbeiten]

Leinach[Bearbeiten]

Neubrunn[Bearbeiten]

  • 14 Nothelfer-Relief an der westlichen Langhauswand im Innenraum der katholischen Pfarrkirche St. Georg in Neubrunn.

Oberhausen[Bearbeiten]

Oesfeld[Bearbeiten]

Prosselsheim[Bearbeiten]

Püssensheim[Bearbeiten]

Rieden[Bearbeiten]

  • Relief der 14 Nothelfer in der Rundbogennische des Bildstockes in der Kirchbergstraße 6 in Rieden.

Riedenheim[Bearbeiten]

  • Relief der 14 Nothelfer auf dem Bildstockaufsatz am Anwesen St.-Michael-Straße 25 in Riedenheim.
  • Relief der 14 Nothelfer im Aufsatz des Bildstockes in der Nähe der Schönbeetstraße in Riedenheim.

Rittershausen[Bearbeiten]

Röttingen[Bearbeiten]

Rottendorf[Bearbeiten]

Sächsenheim[Bearbeiten]

Sonderhofen[Bearbeiten]

Strüth[Bearbeiten]

  • Relief der 14 Nothelfer in der Aufsatzfeldseite des Bildstockes in der Oberhauser Straße des Röttinger Stadtteils Strüth.

Thüngersheim[Bearbeiten]

Unterpleichfeld[Bearbeiten]

Veitshöchheim[Bearbeiten]

Waldbüttelbrunn[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]