Gützingen

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Gützingen
Ortstyp Ortsteil
Gemeinde Bütthard
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Giebelstadt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 320 m ü. NN
Einwohner 82
Eingemeindung 1. Januar 1972
Ortsansicht von Gützingen

Gützingen ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Bütthard im Landkreis Würzburg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Gützingen grenzt im Westen an die Landesgrenze zu Baden-Württemberg und ist von den Gemarkungen zu Allersheim und Gaubüttelbrunn begrenzt. Durch das Tal fließt der Gützinger Bach.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

Katholische Kuratie St. Andreas und St. Jakobus in Gützingen

Geschichte[Bearbeiten]

Gützingen wird erstmals 1090 in einer Urkunde schriftlich erwähnt, als Graf Rugger von Komburg Besitzungen in Gützingen an Sigibold von Zimmern gegen das Gut Oellingen abtrat. 1377 wurde das Dorf dem Würzburger Amt Bütthard zugeteilt.

Die katholische Kirche St. Andreas und St. Jakobus aus dem Jahr 1793 liegt in der Ortsmitte von Gützingen. Die prächtige Einrichtung stammt zum Teil aus der Hofspitalkirche in Würzburg.

Im Geographischen Lexikon 1799-1804 heißt es auf Seite 433 zu Gützingen: „Würzburgisches Dorf, im Amte Bütthardt, von 16 Häusern. In der Schule waren 1786 11 Kinder (...)“. Im Statistisch-topographischen Handbuch für den Unter-Mainkreis von Anton Rottmayer ist dokumentiert, dass Gützingen im Jahr 1830 137 Einwohner (davon 135 katholisch, 2 evangelisch) zählte, die in 21 Wohnhäusern lebten. Der Ort hatte zu diesem Zeitpunkt eine Schule und war Standort einer Nebenzollstation. [1]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde in den Markt Bütthard eingegliedert.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Architektur[Bearbeiten]

► Siehe auch Baudenkmäler in Gützingen

Biotop[Bearbeiten]

Östlich von Gützingen befindet sich an der Kreisstraße WÜ 35 ein ehemaliger Muschelkalk-Steinbruch mit Abbruchkanten und ausgedehnten Gehölzbeständen. Auf dem Areal wachsen unter anderem Esche, Weißdorn, Schlehe, Rose und Birke. Der ehemalige Steinbruch ist als Biotop (Nr. 6325-10.1) ausgewiesen.

Vereine[Bearbeiten]

Bürgerhaus

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Gützingen liegt nördlich der Kreisstraße WÜ 35.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Gützingen/Ort
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Wittighausen


Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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