Höchberg

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Höchberg
Ortstyp Markt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 280 m ü. NN
Fläche 7,55 km²
Einwohner 9.361 (Stand: 30. Juni 2018) [1]
Bevölkerungsdichte 1240 Einwohner je km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 147
Anschrift Hauptstraße 58, 97204 Höchberg
Telefonvorwahl 0931 - 49707-0
Telefax 0931 - 49707-98
E-Mail poststelle@hoechberg.de
Webseite www.hoechberg.de
Bürgermeister Peter Stichler (SPD)
Wappen
Wappen Höchberg.jpg
Höchberg Logo.jpg
Rathaus

Die Marktgemeinde Höchberg mit knapp 10.000 Einwohnern liegt im Landkreis Würzburg westlich von Würzburg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Das Höchberger Gemeindegebiet grenzt im Osten und Süden an das Stadtgebiet Würzburg (Zellerau und Frankenwarte), die Bundesautobahn 3, im Westen an Eisingen und Waldbüttelbrunn, nördlich an die Gemeinde Zell a. Main am Main.

Ortsteile[Bearbeiten]

Neben dem Altort Höchberg existiert die Neubausiedlung Hexenbruch.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Ehrenbürger der Marktgemeinde Höchberg[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

748 wird der Ort erstmal urkundlich erwähnt. Das Dorf Höchberg wurde als Hugbar 752 genannt, als es Bischof Burkard dem von ihm gestifteten Andreaskloster schenkte. 1749 war der Hexenbruch,ein jahrhundertelang genutzter Muschelkalksteinbruch, Ort der letzten Verbrennung einer vermeintlichen Hexe in Franken. 1803 wird die Gemeinde als Teil des Hochstiftes Würzburg (Stift Burkard) zugunsten des Königreich Bayern säkularisiert, kommt 1805 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 endgültig an Bayern. In der Pogormnacht 1938 wurde die Synagoge in Höchberg zerstört. Am 27. Juli 1990 wurde Höchberg zur Marktgemeinde erhoben.

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

► Siehe Bürgermeister Höchberg

Partnergemeinden[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Der Entwurfsfertiger des Wappens, welches am 12. Dezember 1952 genehmigt wurde, war Prof. Otto Hupp [2] aus Schleißheim.

Blasonierung[Bearbeiten]

In Blau über einer heraldischen goldenen Lilie schräg gekreuzt ein goldener Karst und ein goldener Dreschflegel.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Die Lilie ist dem Wappen des Adeligen Säkularkanonikerstifts St. Burkard in Würzburg entnommen, zu dem der Ort mit Grund und Gericht gehörte. Karst und Dreschflegel weisen als bäuerliche Geräte auf ihren Einsatz als Waffen im Bauernkrieg von 1525 hin. Der Ort war Hauptlager der Odenwäldischen und Neckartaler Haufen unter Götz von Berlichingen. Beide Geräte sind zusammen mit der Jahreszahl 1525 auf einem Chorpfeiler der Kirche eingehauen. Sie stellen zugleich den landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde dar.

Kultur[Bearbeiten]

Veranstaltungsort[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Lindenfest: Anfang Mai in der Brunnengasse
  • Hexenbruchfest: Juli, eine Woche vor dem Marktfest am Pfarrhof St. Norbert
  • Marktfest: Juli, im Bereich Marktplatz und Hauptstraße
  • Kirchweih und Tag der Vereine: zweites Oktoberwochenende
  • Christkindlesmarkt: ein Wochenende im Advent am Partnerschaftsplatz
  • Schnitzel- und Kotelettfest der Faschingsgilde Helau Krakau
  • Krackenfest
  • Brunnengassenfest (alle 5 Jahre, zuletzt 2014)

Sehenswertes[Bearbeiten]

Architektur[Bearbeiten]

Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Höchberg
Brunnengasse in Höchberg
Jüdisches Dokumentationszentrum in Höchberg
Wasserversorgung der Festung Marienberg in Höchberg
► Siehe auch: Baudenkmäler in Höchberg

Wandern und Erholen[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Hotels[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Gewerbegebiet Matzenhecke[Bearbeiten]

Altort[Bearbeiten]

Ehemalige Unternehmen[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Wichtige Straßen sind die Bundesstraße 8 und 27, die an der Anschlussstelle Würzburg-Kist die Verbindung zur Bundesautobahn 3 herstellt.

Fränkische Bocksbeutelstraße[Bearbeiten]

Höchberg wird von der Westroute der fränkischen Bocksbeutelstraße durchquert. Bis 2016 lag Höchberg auch an der Romantischen Straße.

ÖPNV[Bearbeiten]

Buslinie 17, Buslinie 18, Buslinie 471, Buslinie 48, Buslinie 50, Buslinie 53, Buslinie 54, Buslinie 402 und Buslinie 8070 im Verkehrsverbund Mainfranken.

Unterwegs im Landkreis Würzburg (Video)[Bearbeiten]

„Unterwegs im Landkreis Würzburg. Heute: Markt Höchberg“ von wuerzburg-fotos.de

(Mit dem Start des Videos stimmen Sie der Weiterleitung und Übermittlung von Daten an YouTube zu.)

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Richard Bauer: Markt Höchberg - Heimatbuch und Chronik. Hrsg.: Markt Höchberg, 1993
  • Martin Wilhelm: Chronik Dorf Höchberg. 1936

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Hinweise[Bearbeiten]

  1. Zahlen & Fakten des Landkreises Würzburg auf www.landkreis-wuerzburg.de
  2. Nähere Informationen zu Prof. Otto Hupp bei Wikipedia [1].

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …