Strüth

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Strüth
Ortstyp Stadtteil
Gemeinde Röttingen
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Röttingen
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen WÜ / OCH
Einwohner 108
Fläche 463 ha
Eingemeindung 1. Januar 1972

Strüth ist ein überwiegend landwirtschaftlich geprägter Stadtteil von Röttingen im Landkreis Würzburg.

Lage[Bearbeiten]

Strüth liegt im südlichen Landkreis Würzburg östlich der Grenze zu Baden-Württemberg und etwa 2,5 km nordöstlich von Röttingen auf der Höhe über dem Taubertal.

Geschichte[Bearbeiten]

In der Umgebung von Strüth befand sich noch im Frühmittelalter der Burgstall Schönstein. Ursprünglich wurde das Dorf auch „Strütheim“ genannt, was auf eine Besiedlung während der fränkischen Kolonisation im 7. und 8. Jahrhundert hinweist. Der Ort gehörte kirchlich schon immer zum Pfarr-Sprengel von Röttingen. Noch 1737 hat der Schultheiß von Strüth in einer Bittschrift darüber geklagt, dass „weder Kirche noch Kapelle, weder Glocken noch Uhr, weder Schulhaus noch Schulmeister“ in Strüth zu finden seien. 1742 wurde dann die erste Kapelle in Strüth errichtet, noch als Außenposten der Pfarrei St. Kilian und Gefährten (Röttingen). Im Jahre 1783 wurde dann eine eigene Seelsorgestelle eingerichtet und Strüth zur eigenen Pfarrei erhoben. Seit 1. Januar 1972 ist Strüth ein Stadtteil von Röttingen.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Dem Ortsnamen liegt das mittelhochdeutsche Wort struot zugrunde, dass Sumpf bzw. Sumpfland oder Gebüsch, Gesträuch, Gedicht bedeuten kann. In diesem Fall wird eine Siedlung bezeichnet, die durch Hineinroden in buschreiches Land entstanden ist.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Alte Dorfschmiede mit einer Ausstellung von Schmiede-Werkzeugen aus dem 18. Jahrhundert in der Ortsmitte gegenüber der katholischen Pfarrkirche St. Nepomuk und St. Wendelin und des denkmalgeschützten Pfarrhauses. An der Straße nach Röttingen befindet sich das Strüther Käppele.

Vereine[Bearbeiten]

Feuerwehrgerätehaus Strüth

Verkehr[Bearbeiten]

Stürth wird von der Kreisstraße WÜ 42 durchzogen.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Strüth/Ort


Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Christian Will: Herzliche Grüße aus den Gemeinden rund um Würzburg. Würzburg 1983.
  • Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, S. 179–180.

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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