Bergtheim

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bergtheim
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Bergtheim
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 272 m ü. NN
Fläche 26,48 km²
Einwohner 3.688 (Stand: 30. Juni 2018) [1]
Bevölkerungsdichte 139 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 117
Anschrift Am Marktplatz 8,
97241 Bergtheim
Telefon 09367-90071-0
E-Mail poststelle@vgem-bergtheim.bayern.de
Webseite www.bergtheim.de
1. Bürgermeister Konrad Schlier (CSU)
Wappen
Wappen Bergtheim.png

Bergtheim ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Bergtheim.

Geografie[Bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus in Bergtheim
Evang.-Luth. Matthäuskirche in Bergtheim

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Frühgeschichte[Bearbeiten]

Bergtheim wird im Jahr 772 in einer Schenkungsurkunde des Klerikers Alwalah im Urkundenbuch des Klosters Fulda erstmals erwähnt. Jedoch gab es schon um 400 v. Chr. keltische Siedlungen innerhalb der Gemarkung. Im Jahre 910 fielen in den größten Teilen des Gemeindegebietes die Hunnen ein. Der letzte Dynast von Grumbach starb 1243 und vererbte alle Besitzungen von Bergtheim an die Grafschaft Rieneck, die somit auch die Dorfherrschaft innehatte. Die Gerichtbarkeit erlangte Bergtheim im Jahre 1373.

Schlacht von Bergtheim[Bearbeiten]

Die Schlacht von Bergtheim fand am 11. Januar 1400 (oder nach anderen Quellen am 4. Januar) zwischen Truppen des Fürstbischofs von Würzburg, Gerhard von Schwarzburg, und einem Heer aufständischer Bürger und Bauern aus Würzburg und anderen Städten vor den Toren Bergtheims statt. Die Schlacht endete mit der Niederlage der Aufständischen, von denen etwa 1.100 fielen und etwa 400 in die Gefangenschaft des Fürstbischofs gerieten. Die Anführer in Würzburg wurden massiv verfolgt. Das Patriziat und viele wohlhabende Bürger verließen die Stadt Würzburg. Die Zünfte verloren zugleich an politischer Bedeutung. [4]

Jüngere Geschichte[Bearbeiten]

Mit Eröffnung der Ludwigs-West-Bahn wurde 1854 die Einweihung des Bahnhof Bergtheim gefeiert, das Bahnhofsgebäude baute man erst 1885. Im Deutschen Krieg wurden bayerische Truppen in Bergtheim einquartiert. Der erste öffentliche Fernsprecher wurde 1907 im Gasthaus Eberth errichtet (heutiger Gasthof Zum Hirschen). Die elektrische Stromversorgung folgte 1911.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Rathaus in Bergtheim
► Bürgermeister Bergtheim

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Mit Boutiers St. Trojan in Frankreich besteht seit 1984 eine Gemeindepartnerschaft.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Geteilt von Blau und Silber; oben ein silberner Schrägbalken, belegt mit drei blauen Ringen, unten ein schräg gestelltes blaues Messer, beseitet von je einem sechsstrahligen blauen Stern.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Für Bergtheim ist ein Dorfgerichtssiegel belegt, das auf den heiligen Bartholomäus, den Kirchenpatron, hinweist. Stellvertretend für den Heiligen stehen im Gemeindewappen in der unteren Hälfte dessen Attribute, das Messer und die Sterne. Die obere Hälfte stellt das Wappen des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn (1573 bis 1617) dar, der den Ort 1593 mit allen wichtigen Rechten für das Hochstift Würzburg erwarb. Bergtheim gehörte bis zum Ende des Alten Reichs 1803 zum Hochstift Würzburg.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Ehemaliges Pfarrhaus in Bergtheim
Kriegerdenkmal in Bergtheim
► Baudenkmäler in Bergtheim

Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bergtheim wird von der Bundesstraße 19 durchfahren. In ca. 3 km Entfernung gibt es die Anschlussstelle Gramschatzer Wald auf die Bundesautobahn 7.

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestellen: Bergtheim/Bahnhof, Bergtheim/Marktplatz, Bergtheim/Ort
Eisenbahn.png Nächste Bahnstation: Bergtheim


Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zahlen & Fakten des Landkreises Würzburg auf www.landkreis-wuerzburg.de
  2. Main-Post (1.1.2015)
  3. Main-Post (5.3.2010)
  4. Philipp Schrepfer: Das Würzburger Handwerk im Wandel der Zeiten, in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 374-381, S. 377

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …