Margetshöchheim

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Margetshöchheim
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Land Deutschland
Kfz-Kennzeichen
Höhe 170 m ü. NN
Fläche 6,67 km²
Einwohner 3.117 (Stand: 30. Juni 2019) [1]
Bevölkerungsdichte 467 Ew./km²
Gemeindekennzahl 09 6 79 161
Anschrift Mainstraße 15, 97276 Margetshöchheim
Telefon 0931 - 46862-0
Telefax 0931 - 46862-30
E-Mail poststelle@vgem-margetshoechheim.bayern.de
Webseite www.margetshoechheim.de
1. Bürgermeister Waldemar Brohm (CSU)
Wappen
Wappen Margetshöchheim.png

Margetshöchheim ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern. Zusammen mit Erlabrunn formt Margetshöchheim die Verwaltungsgemeinschaft Margetshöchheim.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Ortsansicht Margetshöchheim flussseitig

Margetshöchheim liegt am Main ca. 10 km nördlich von Würzburg. Westlich des Ortes befindet sich der Neuberg mit den Unterteilungen Im Buchert, Im Häslach, Steinmauer, Breite Heide und Bachberg. Im Südwesten grenzt der Scheckert an. Der Ort wird durch die Staatsstraße 2300 in einen westlichen und östlichen Teil gespaltet. Margetshöchheim hat eine Gesamtfläche von 668 Hektar.

Der Main und das relativ schmale Vorland des Mains werden von ansteigenden Hängen in Nord-Süd-Richtung begleitet, die an der westlichen Gemeindegrenze in plateauartige Hochflächen übergehen. Die Hangflächen sind reich strukturiert und von zum Teil schluchtartigen Rinnen in West-Ost-Richtung durchzogen. Der markanteste Einschnitt in den Hang verläuft parallel zur südlichen Gemeindegrenze, der sogenannten Bachwiese. Tiefster Punkt im Planungsgebiet ist der Main an der Gemeindegrenze im Norden (166 m ü. NN).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nördlich liegen die Gemeinden Erlabrunn (3 km) und Leinach (5 km), Zell a. Main im Süden sowie Veitshöchheim im Osten auf der gegenüberliegenden Mainseite.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Im Ort befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer sowie das evangelische Gemeindehaus.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1227 als von Einwohnern von Hochheim links des Mains gesprochen wird. 1330 wurde der Ort Hochheim sanctae Margarethae genannt, nach der damaligen Kirchenpatronin Margareta von Antiochien. 1814 fiel Margetshöchheim auch als Teil vom Großherzogtum Würzburg an sa Königreich Bayern. Margetshöchheim wurde am 16. Juli 1754 von Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Zunächst befanden sich in der Region vier große Gutshöfe, es siedelten sich dann aber mehrere eigenständige Landwirte an. Zunächst überwog der Weinbau wurde aber dann ab 1830 langsam vom Obstbau abgelöst. Dieser erreichte seinen Höhepunkt in der 1960er und 70er Jahren, hat inzwischen aber wieder an Bedeutung verloren. Im November 1918 schloss die Gemeinde einen Gasvertrag für Beleuchtung. Die erste Wasserleitung wurde am 27. Oktober 1922 in Betrieb genommen und ab 24. Oktober 1928 brannte elektrisches Licht. Ab den 1980er Jahren bis in die 2000er wurden Flurbereinigungen durchgeführt.

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Rathaus in Margetshöchheim
► Siehe Bürgermeister Margetshöchheim

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Partnergemeinde von Margetshöchheim ist seit 1993 die Gemeinde Biéville-Beuville im nordfranzösischen Département Calvados.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

„In Rot ein linksgewendeter, rückschauender, zweibeiniger, golden bewehrter, silberner Drache, hinter ihm ein wachsendes silbernes Lateinisches Kreuz mit Prankenenden und vier Winkelstrahlen, eine schwebende, dreikleeblättrige, goldene Krone durchsteckend.“ Das Wappen wurde von Dipl.-Ing. Fritz Kretschmer aus Schweinfurt entworfen und am 15. Juni 1962 genehmigt.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Der Drachen, das Kreuz und die Krone sind die Attribute der heiligen Margareta und weisen auf sie als ursprüngliche Kirchen- und Dorfpatronin hin, von der sich auch der Ortsname ableitet. Die Farben Rot und Silber erinnern an die frühere Zugehörigkeit des Ortes zum Hochstift Würzburg.

Kultur[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Margaretenfest, jährlich am vorletzten Wochenende im Juli
  • Fischfest
  • Margetshöchheimer Spargelfest

Veranstaltungsorte[Bearbeiten]

Sehenswertes[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
► Siehe auch Baudenkmäler in Margetshöchheim

Vereine[Bearbeiten]

Für eine Gesamtübersicht siehe hier.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Gastronomie und Hotels[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Margetshöchheim wird von der Staatsstraße 2300 in einen westlichen und östlichen Teil getrennt. Vor allem die Buslinie 520 bindet Margetshöchheim an Würzburg an. Auch die Buslinie 8068 nach Zellingen bedienen Margetshöchheim teilweise.

Margetshöchheim liegt am Main-Radweg und ist besitzt eine Fußgängerbrücke über den Main nach Veitshöchheim. Zuvor gab es an dieser Stelle lediglich einen Fährverkehr. Auch der Ludwig-Volk-Steg entspricht nicht mehr modernsten Sicherheitsstandards. Daher ist ein Neubau geplant.

Die ICE-Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg durchquert das Gemeindegebiet mit der Maintalbrücke (Veitshöchheim), dem Neubergtunnel und dem Eichelbergtunnel.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Nachdem sich das Kloster Maria Stern 2003 aus Margetshöchheim zurückgezogen hat ist der Kindergarten St. Johannes der einzige im Ortsgebiet. Er ist unter der Trägerschaft „Katholischen Kirchenstiftung St. Johannes d.T. Margetshöchheim“.

Zusammen mit den Gemeinden Erlabrunn, Zell und Leinach bildet die Volksschule Margetshöchheim eine Verbandsschule. Sie ist eine Grund- und Hauptschule.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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