Hettstadt

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Hettstadt ist eine Gemeinde im Landkreis Würzburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt.

Hettstadt
Ortstyp Gemeinde
Verwaltungsgemeinschaft Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Bundesland Bayern
Land Deutschland
Höhe 307 m ü. NN
Fläche 13,92 km²
Einwohner 3.577 (30. Juni 2018) [1]
Bevölkerungsdichte 257 Ew./km²
Kfz-Kennzeichen
Gemeindekennzahl 09 6 79 146
Anschrift Rathausplatz 2
97265 Hettstadt
Telefon 0931 - 46861-0
Telefax 0931 - 46861-50
E-Mail rathaus@hettstadt.bayern.de
Webseite www.hettstadt.de
Bürgermeister Andrea Rothenbucher
Wappen
Wappen Hettstadt.png
Katholische Pfarrkirche St. Sixtus
Wegkreuz Würzburger Straße

Geografie[Bearbeiten]

Ortsteile[Bearbeiten]

Neben dem eigentlichen Ort Hettstadt gehört der Weiler Hettstadterhof zur Gemeinde.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religion[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

  • 1158 wird Hettstadt in einer Verkaufsurkunde erstmals erwähnt
  • 1803 kam Hettstadt im Zuge der Säkularisation an das Kurfürstentum Bayern.
  • 1805 wurde im Frieden von Preßburg für Erzherzog Ferdinand III. von Toskana das Großherzogtum Würzburg gebildet.
  • 1814 nach Gebietsbereinigung und Auflösung des Großherzogtums Würzburg fiel Hettstadt wieder an das Königreich Bayern.
  • 26. Juli 1866 wurde im Deutschen Krieg im Großgefecht von Roßbrunn, die einzige Kavallerieattacke des Mainfeldzugs, nahe den Hettstädter Höfen ausgeführt. Hier gelang es dem 6. Bamberger Chevaulegers-Regiment sowie dem 1. und 2. Regiment der bayerischen Kürassiere, die preußische Kavallerie in die Flucht zu schlagen.
  • Ende der 1930er Jahre befand sich nördlich von Hettstadt der Fliegerübungsplatz Hettstadt der Luftwaffe mit Abwurfplatz für Übungsbomben.
  • 1945 wurde Hettstadt im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe größtenteils zerstört.
  • 1976 wurde Helmstadt in die Verwaltungsgemeinschaft Waldbüttelbrunn eingegliedert, die es zum 31. Dezember 1979 wieder verließ und in die eigene Verwaltungsgemeinschaft Hettstadt integriert wurde.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

► Siehe Bürgermeister Hettstadt

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Mit Argences in Frankreich besteht seit 1987 eine Partnerschaft.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

In Rot über drei aus dem Schildfuß wachsenden silbernen Spitzen der silbern nimbierte, sitzende und silbern gekleidete Papst Sixtus mit goldenem Pallium und spitzer Mitra, in der Rechten ein silbernes Schwert haltend; im linken Obereck eine Traube mit silbernen Blättern und goldenen Beeren.

Wappendeutung[Bearbeiten]

Der heilige Sixtus ist der Kirchenpatron von Hettstadt. Dieses in der Region seltene Patronat hängt mit dem nahe gelegenen Kloster Holzkirchen zusammen, in dem Reliquien des Heiligen aufbewahrt werden. Der fränkische Rechen im Schildfuß weist auf die einstige Landesherrschaft des Hochstifts Würzburg hin. Die Traube stellt den für die Gemeinde bedeutenden Weinbau dar.

Kultur[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Sehenswertes[Bearbeiten]

► Siehe Baudenkmäler in Hettstadt

Vereine[Bearbeiten]

Soziales[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2019):

Freizeitanlagen[Bearbeiten]

  • Beach-Volleyball wird in der Herzog-Hedan-Halle gespielt
  • Bolzplatz angelegt nördlich des Friedhofes
  • Fahrrad-Fun-Park
  • Flugplatz Hettstadt
  • Freizeitgelände am Grundweg mit Basketball- und Skateanlagen
  • Kegelbahn im Kellergeschoss der Herzog-Hedan-Halle
  • Herzog-Hedan-Halle
  • Spielplätze
Altensteig
Bürgleinsweg
Kalter Rain
Point
Schulstraße
Valentinusstraße
  • Sportheim
  • Sportplätze
Alter Sportplatz sogenannter „Greußenheimer Loch“
Neuer Sportplatz

Verkehr[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Pressespiegel[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich Kaschiske/Waldemar Zorn: Hettstadt - Ein fränkisches Dorf im Wandel der Zeiten. Gemeinde Hettstadt (Hrsg.), Echter Verlag, Würzburg 1995

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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