St. Johannes der Täufer (Margetshöchheim)

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Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

St. Johannes der Täufer ist die katholische Pfarrkirche in Margetshöchheim und gehört gemeinsam mit St. Andreas (Erlabrunn) und St. Laurentius (Zell a. Main) zur Pfarreiengemeinschaft „Hl. Franziskus im Maintal“.

Patrozinium[Bearbeiten]

Johannes der Täufer (* 24. Juni 1 v. Chr. (?) in Ein Kerem, † nach 29 in Jerusalem (?)) war ein Prophet und der Täufer Jesu. Er starb als Märtyrer. Sein Patrozinium ist am 24. Juni.

Geschichte[Bearbeiten]

Margetshöchheim wurde am 16. Juli 1754 von Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau zur Pfarrei erhoben. Vorher gehörte der Ort viele Jahre als Filiale zu Hettstadt, Zell a. Main oder Erlabrunn. Erster Pfarrer von Margetshöchheim war Johannes Bayermann von 1754 bis 1759.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das Kirchengebäude besitzt einen östlichen Fassadenturm mit Spitzhelm und daran anschließendem Langhaus, beide im Kern frühgotisch, gestaltgebender Umbau um 1609 im Juliusstil, mit westlich angefügtem Zentralbau, 1953, mit Ausstattung.

Innenausstattung[Bearbeiten]

Ältestes Relikt ist der von von Pfarrer Christoph Apelius aus Erlabrunn, einem gebürtigen Margetshöchheimer, gestiftete Taufstein aus dem Jahr 1601. 1725 liefert die ortsansässige Orgelbauerfamilie Etthöfer die neue Orgel. Zwischen 1720 und 1737 schenkt Pfarrer Michael Eichelmann aus Bieberehren, gebürtiger Margetshöchheimer, der Kirche drei neue Altäre und eine Kanzel. 1823 fällt der Hochaltar einem Brand zum Opfer, so dass der Altar der Augustinerkirche aus Würzburg auf Gemeindekosten erstanden und aufgestellt wird. 1869 werden neogotische Hoch- und Seitenaltäre von Adam Barth gegen die barocken Vorgänger getauscht und 1886 eine neue Orgel von Martin Joseph Schlimbach aus Würzburg eingebaut.

2000 erfolgte der bislang letzte Umbau des Innenraumes. Ein neuer Altar der Firma Albert Wirths aus Geroldshausen mit Reliquien von Sankt Bruno, Sankt Burkard und dem seligen Priester Liborius Wagner wird zusammen mit einer Stele für den Tabernakel sowie für die Madonna mit Jesuskind (Kopie von 1704, gestiftet von Restaurator Willy Eckert) aufgestellt. Die Bilder aus den Seitenaltären des 1869 umgebauten Gotteshauses, Maria und Josef darstellend, hängen nun an den Seiten im Hochchor. Die vier Evangelisten mit dem guten Hirten (entstanden zwischen 1710 bis 1720) sind an der Brüstung der Orgelempore angebracht worden und eine Pieta aus dem Jahr 1730 fand ihren neuen Platz in der Gnadenkapelle, der ehemaligen Sakristei.

Gottesdienste[Bearbeiten]

  • Sonntag: 9.30 Uhr Messfeier
  • Dienstag: 18.30 Uhr Messfeier
  • Samstag: 18.30 Uhr Vorabendmesse

Kindergarten[Bearbeiten]

Der Kindergarten St. Johannes gibt es seit 1997. Er befindet sich im Hermann Hesse Weg 4.

Pfarreiengemeinschaft[Bearbeiten]

PG Franziskus Maintal.jpg

Die Pfarrei St. Johannes gehört zur Pfarreiengemeinschaft „Hl. Franziskus im Maintal“.

Seelsorger (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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