COVID-19-Pandemie in Stadt und Landkreis Würzburg

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Im Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg, das sich im Landratsamt Würzburg befindet, werden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie koordiniert und Fallzahlen erfasst.
Lichtinstallation #WUEZUSAMMEN am Festungsberg. 900 LED-Strahler setzten für eine Nacht ein farbenfrohes Zeichen für den Würzburger Zusammenhalt während der Pandemie.
Lichtinstallation #WUEZUSAMMEN unterhalb der Festung Marienberg am 14. April 2020

Die COVID-19-Pandemie tritt in der Stadt und im Landkreis Würzburg seit dem 5. März 2020 als Teil der weltweiten COVID-19-Pandemie auf, die im Dezember 2019 in China ihren Ausgang nahm. Der Raum Würzburg gilt anhand der Fallzahlen innerhalb von Franken sowie innerhalb von ganz Bayern und Deutschland als besonders stark von der Pandemie betroffen, wie auch ein statistischer Vergleich zeigt. [1] Ab dem 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus als weltweite Pandemie ein.

Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg ist Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 14.00 Uhr und Freitag von von 8.00 bis 13.00 Uhr besetzt.

► Telefon: 0931 - 8003-5100

Statistik[Bearbeiten]

Aktuelle Fallzahlen[Bearbeiten]

Aktuelle Fallzahlen in der Stadt und im Landkreis Würzburg (Stand: 25. September 2020): [2] [1] [Anm. 1] [Anm. 2]

  • Positiv getestete Fälle (kumuliert): 1.405
  • Neue Fälle (binnen 24 Stunden): 4
  • Todesfälle (durch COVID-19): 59
  • Aus Quarantäne entlassen (bisher): 3.124
  • Personen in Quarantäne (aktuell): 728
  • Nach überstandener Corona-Erkrankung als gesund entlassen: 1.202
  • Corona-positiv (aktuell): 144
► Aktuelle Fallzahlen für die Stadt und den Landkreis Würzburg in den Pressemitteilungen des Landratsamtes Würzburg
► Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Würzburg kann auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung (LGL) HIER eingesehen werden.

Entwicklung der Epidemie[Bearbeiten]

Die Epidemie entwickelte sich in der Stadt und im Landkreis Würzburg wie folgt: [2] [Anm. 1] [Anm. 2]

März 2020 April 2020 Mai 2020 Juni 2020
Datum Infektionen
(kumuliert)
Neue Infizierte
 
Todesfälle
(kumuliert)
5. Mär. 2 2 0
6. Mär. 5 3 0
7. Mär. 9 4 0
8. Mär. 12 3 0
9. Mär. 15 3 0
10. Mär. 19 4 0
11. Mär. 24 5 0
12. Mär. 31 7 1
13. Mär. 51 20 1
14. Mär. 59 8 1
15. Mär. 66 7 2
16. Mär. 76 10 3
17. Mär. 82 6 3
18. Mär. 96 14 4
19. Mär. 112 16 5
20. Mär. 166 54 9
21. Mär. 205 39 9
22. Mär. 215 10 9
23. Mär. 237 22 9
24. Mär. 271 34 9
25. Mär. 297 26 10
26. Mär. 343 46 11
27. Mär. 376 33 12
28. Mär. 428 52 13
29. Mär. 444 16 14
30. Mär. 465 21 17
31. Mär. 506 41 20
Datum Infektionen
(kumuliert)
Neue Infizierte
 
Todesfälle
(kumuliert)
1. Apr. 538 32 20
2. Apr. 570 32 21
3. Apr. 586 16 22
4. Apr. 634 48 25
5. Apr. 651 17 26
6. Apr. 666 15 34
7. Apr. 680 14 34
8. Apr. 697 17 36
9. Apr. 723 26 36
10. Apr. 734 11 40
11. Apr. 753 19 41
12. Apr. 770 17 43
13. Apr. 780 10 43
14. Apr. 794 14 43
15. Apr. 801 7 43 [Anm. 3]
16. Apr. 811 10 45
17. Apr. 826 15 47
18. Apr. 831 5 51 [Anm. 4]
19. Apr. 835 4 51
20. Apr. 844 9 51
21. Apr. 848 4 51
22. Apr. 856 8 54
23. Apr. 858 2 55
24. Apr. 858 0 55
25. Apr. 860 2 55
26. Apr. 860 0 55
27. Apr. 860 0 55
28. Apr. 864 4 55
29. Apr. 869 5 55
30. Apr. 869 0 56
Datum Infektionen
(kumuliert)
Neue Infizierte
 
Todesfälle
(kumuliert)
1. Mai 869 0 56
2. Mai 870 1 56
3. Mai 870 0 56
4. Mai 870 0 56
5. Mai 870 0 56
6. Mai 866 [Anm. 5] 0 58
7. Mai 866 0 58
8. Mai 866 0 58
9. Mai 866 0 58
10. Mai 868 2 58
11. Mai 868 0 58
12. Mai 868 0 58
13. Mai 868 0 58
14. Mai 869 1 59
15. Mai 869 0 59
16. Mai 870 1 59
17. Mai 870 0 59
18. Mai 871 1 59
19. Mai 871 0 59
20. Mai 874 3 59
22. Mai 875 1 59
25. Mai 875 0 59
26. Mai 875 0 59
27. Mai 876 1 59
28. Mai 877 1 59
29. Mai 877 0 59
Datum Infektionen
(kumuliert)
Neue Infizierte
 
Todesfälle
(kumuliert)
2. Jun. 878 1 59
3. Jun. 879 1 59
4. Jun. 879 0 59
5. Jun. 879 0 59
8. Jun. 881 2 59
9. Jun. 883 2 59
10. Jun. 883 0 59
12. Jun. 884 1 59
15. Jun. 883 [Anm. 6] 0 59
16. Jun. 885 2 59
17. Jun. 886 1 59
18. Jun. 886 0 59
19. Jun. 886 0 59
23. Jun. 888 2 59
29. Jun. 900 12 59
Juli 2020 August 2020 September 2020
Datum Infektionen
(kumuliert)
Neue Infizierte
 
Todesfälle
(kumuliert)
1. Jul. 902 2 59
6. Jul. 904 2 59
8. Jul. 907 3 59
10. Jul. 909 2 59
16. Jul. 910 1 59
17. Jul. 911 1 59
21. Jul. 916 5 59
22. Jul. 917 [Anm. 7] 1 59
24. Jul. 919 [Anm. 8] 2 59
27. Jul. 926 [Anm. 9] 7 59
28. Jul. 928 2 59
29. Jul. 929 1 59
30. Jul. 930 1 59
31. Jul. 931 1 59
Datum Infektionen
(kumuliert)
Neue Infizierte
 
Todesfälle
(kumuliert)
3. Aug. 933 2 59
5. Aug. 940 7 59
6. Aug. 943 3 59
7. Aug. 947 4 59
10. Aug. 949 2 59
11. Aug. 953 4 59
12. Aug. 956 3 59
13. Aug. 960 4 59
14. Aug. 964 4 59
18. Aug. 970 6 59
19. Aug. 972 2 59
21. Aug. 978 6 59
25. Aug. 1.002 [Anm. 10] 24 59
28. Aug. 1.015 [Anm. 11] 13 [Anm. 12] 59
31. Aug. 1.026 [Anm. 13] 11 [Anm. 14] 59
Datum Infektionen
(kumuliert)
Neue Infizierte
 
Todesfälle
(kumuliert)
1. Sep. 1.032 [Anm. 15] [Anm. 16] 59
2. Sep. 1.036 [Anm. 17] [Anm. 18] 59
3. Sep. 1.047 [Anm. 19] 11 [Anm. 20] 59
4. Sep. 1.066 [Anm. 21] 19 [Anm. 22] 59
7. Sep. 1.092 [Anm. 23] 26 [Anm. 24] 59
8. Sep. 1.110 [Anm. 25] 18 [Anm. 26] 59
9. Sep. 1.125 [Anm. 27] 15 [Anm. 28] 59
10. Sep. 1.163 [Anm. 29] 38 [Anm. 30] 59
11. Sep. 1.172 [Anm. 31] [Anm. 32] 59
12. Sep. 1.203 31 59
13. Sep. 1.237 34 59
14. Sep. 1.242 [Anm. 33] 5 59
15. Sep. 1.244 [Anm. 34] 2 59
16. Sep. 1.288 [Anm. 35] 45 59
17. Sep. 1.303 [Anm. 36] 16 59
18. Sep. 1.327 [Anm. 37] 24 59
21. Sep. 1.380 [Anm. 38] 53 59
22. Sep. 1.382 [Anm. 39] 2 59
23. Sep. 1.394 [Anm. 40] 12 59
24. Sep. 1.401 [Anm. 41] 7 59
25. Sep. 1.405 [Anm. 42] 4 59

Infektionen nach Altersgruppen und Geschlecht[Bearbeiten]

Nach Daten des Robert Koch-Instituts verteilen sich die bisher gemeldeten COVID-19-Infektionen in der Stadt und im Landkreis Würzburg wie folgt nach Altersgruppen und Geschlechtern (Stand: 20. September 2020; 00:00 Uhr): [3] [Anm. 1]

Altersgruppe /
Geschlecht
Stadt Würzburg
männlich   weiblich
Landkreis Würzburg
männlich   weiblich
0-4 Jahre: 5 3 4 5
5-14 Jahre: 11 7 16 12
15-34 Jahre: 142 132 99 86
35-59 Jahre: 82 104 131 125
60-79 Jahre: 38 50 48 46
80+ Jahre: 44 92 7 16

Fallzahlen im überregionalen Vergleich[Bearbeiten]

Die Fallzahlen in Stadt und Landkreis Würzburg im Vergleich mit den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu angrenzenden Landkreisen, für den Freistaat Bayern, die Bundesrepublik Deutschland und den Kreis Heinsberg, der vom RKI als besonders betroffenes Risikogebiet in Deutschland ausgewiesen wurde (Stand: 20. September 2020): [4] [Anm. 1][Anm. 2]

Gebiet Einwohnerzahl
(EW)
Infektionen [Anm. 1]
(kumuliert)
Infektionen
(je 100.000 EW)
Todesfälle [Anm. 1] [Anm. 2]
(kumuliert)
Todesfälle
(je 100.000 EW)
Würzburg (kreisfreie Stadt) [3] 127.880 724 566,2 52 40,7
Landkreis Würzburg [3] 161.834 603 372,6 7 4,3
im Vergleich zum an den Raum Würzburg angrenzenden Landkreisen [Anm. 43]
Landkreis Main-Spessart [3] 126.365 211 167,0 6 4,8
Landkreis Schweinfurt [3] 115.106 633 549,9 25 21,7
Landkreis Kitzingen [3] 90.909 253 278,3 4 4,4
Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim [3] 100.364 283 282,0 6 6,0
Main-Tauber-Kreis [3] 132.321 538 406,6 11 8,3
im Vergleich zum Freistaat Bayern und der Bundesrepublik Deutschland
Bayern [4] 13.076.721 64.625 494,20 2.648 20,25
Deutschland [4] 83.019.213 271.415 326,93 9.386 11,31

Reaktionen und Maßnahmen[Bearbeiten]

Freistaat Bayern[Bearbeiten]

Die folgenden Maßnahmen des Freistaates Bayern haben Auswirkungen auf Stadt und Landkreis Würzburg:

  • Am 16. März 2020 rief das Bundesland Bayern den Katastrophenfall aus.
  • Seit der Nacht vom 20. auf den 21. März 2020 hat der bayerische Ministerpräsident ab Mitternacht den ganzen Freistaat Bayern für 14 Tage - also bis zum 3. April um Mitternacht - mit einer grundlegenden Ausgangsbeschränkung belegt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. [5]
  • Am 30. März 2020 verlängerte Ministerpräsident Markus Söder die grundlegende Ausgangsbeschränkung bis zum 19. April 2020. [6]
  • Am 16. April 2020 wurden die Ausgangsbeschränkungen in Deutschland bis 3. Mai 2020 verlängert, jedoch ist ab 20. April 2020 im Freien auch der Kontakt zu einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt. Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmeter dürfen ab dem 27. April wieder öffnen. Das sind etwa 80 Prozent der Läden in Bayern. Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen sind von der Quadratmeter-Grenze ausgenommen. Bau- und Gartenmärkte dürfen schon vom 20. April an wieder öffnen. Für Friseure wird – wie bundesweit – der 4. Mai als Wiedereröffnungs-Datum angestrebt. Großveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. [7]
  • Am 20. April 2020 kündigte Ministerpräsident Markus Söder in einer Regierungserklärung im Bayerischen Landtag an, dass Bayern eine Maskenpflicht für alle Geschäfte und den öffentlichen Nahverkehr einführt. Ab 27.April 2020 sollen dort Mund- und Nasenschutzmasken oder auch Schals Pflicht sein. Zusätzlich übernimmt Bayern die Gebühren für Kitas und Kindergarten, wenn diese wegen der Corona-Krise geschlossen sind - zunächst für drei Monate. Die Unterstützung von Künstlern soll ebenfalls für die nächsten drei Monate gesichert sein. Hier sollen Bayerische Künstler mit je 1.000 Euro pro Monat finanziell unterstützt werden. Dies betrifft vor allem die rund 30.000 Künstler, die auch in der Künstlersozialkasse organisiert sind. [8] [9]
  • Gemäß der Dritten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind ab dem 4. Mai 2020 öffentlich zugängliche Gottesdienste sowie Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften unter bestimmten, in der Verordnung näher geregelten Voraussetzungen auch ohne Erlaubnis zulässig.
Voraussetzungen sind eine Höchstteilnehmerzahl, die Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung (gilt nicht für das liturgische Sprechen und Predigen), eine Höchstdauer von 60 Minuten sowie das Vorhandensein eines Infektionsschutzkonzeptes, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert. [10]
  • In der Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung am 5. Mai 2020 wurden schrittweise Erleichterungen in der Corona-Pandemie beschlossen: [11]
  1. Ausgangsbeschränkung: Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten. Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.
  2. Unterricht an Schulen: Bei der Entscheidung, Unterricht an Schulen wieder zuzulassen, gilt das Primat des Infektionsschutzes. Bisher haben in einem ersten Schritt die bayerischen Schulen am 27. April 2020 den Unterrichtsbetrieb allein für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen wieder aufgenommen. Dabei wurden nur wenige Schülerinnen und Schüler einbezogen, um die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens abzuwarten und den Schulen Gelegenheit zu geben, Erfahrungen zu sammeln. Auf dieser Grundlage soll eine weitere schrittweise Ausweitung des Präsenzunterrichts erfolgen.
  3. Kindertagesbetreuung: Auch bei einem schrittweisen Hochfahren der Kindertagesbetreuung steht im Vordergrund, feste, kleine Gruppen zu bilden. Nur so können Infektionswege nachverfolgt und durch Quarantänemaßnahmen unterbrochen werden. Auf dem Weg zum „Hochfahren“ sollte deshalb der Kreis der betreuten Kinder behutsam und schrittweise erweitert werden.
  4. Besuchsverbot in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen usw.: Mit Wirkung ab dem 9. Mai wird das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person.
  5. Handels- und Dienstleistungsbetriebe: Ab dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt. Die bislang geltende Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 m² wird aufgehoben. Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche. Der Betreiber hat ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept auszuarbeiten. Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen.
  6. Gastronomie, Hotellerie, Tourismus: Die Gastronomie darf schrittweise ab 18. Mai 2020 geöffnet werden zunächst im Außenbereich (z.B. Biergärten), Speisegaststätten im Innenbereich ab 25. Mai 2020. Das Pfingstwochenende (30. Mai) ist der Zeitpunkt für eine mögliche Öffnung von Hotels (inkl. Ferienwohnungen und Camping) und weiterer Angebote im Tourismus, z. B.: Schlösser, Seenschifffahrt und Freizeitparks.
  7. Ab 6. Mai werden Spielplätze (keine Bolzplätze) wieder geöffnet.
  8. Sport: Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai wieder zugelassen.
  9. Am 11. Mai können auch folgende Einrichtungen und Betriebe wieder geöffnet werden:
    1. Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen (Einlass, 20 m²-Regel, Abstand, nur Außenanlagen, keine Gastronomie, kein Streichelzoo)
    2. Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten mit Auflagen (20 m²-Regel, Abstand, kein Gastronomiebetrieb)
    3. Fahrschulen mit Auflagen (Theorie: Abstand, Praxis: Mund-Nasen-Schutz)
    4. Musikschulen mit Auflagen (Einzelunterricht, auch zu Hause, Abstand).
  • In der Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung am 26. Mai 2020 wurden schrittweise weitere Erleichterungen in der Corona-Pandemie beschlossen: [12]
In der Corona-Pandemie setzt Bayern weiterhin auf einen Kurs der Umsicht und Vorsicht. Die bislang vorgenommenen Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen zeigen, dass eine maßvolle Öffnung mit dem Schutz der Gesundheit und der Stabilität des Gesundheitssystems in Bayern sehr gut einhergeht. Vor dem Hintergrund des derzeitigen Infektionsgeschehens können daher weitere Erleichterungen bzw. Öffnungen vorgenommen werden:
  1. ab 30. Mai 2020 Präsenzangebote der Erwachsenenbildung i. S d. Art. 1 BayEbFöG, der Sprach- und Integrationsförderung und vergleichbarer Bildungsangebote, u.a. der Bildungszentren ländlicher Raum oder privatwirtschaftlicher Bildungsanbieter, sowie der Familienbildungsstätten, der Jugendarbeit (nur zu Zwecken der Bildungsarbeit nach dem SGB VIII) und der außerschulischen Umweltbildung in Bayern geöffnet werden. Zwingende Voraussetzung ist die Beachtung des erarbeiteten Hygienekonzepts.
  2. ab 30. Mai 2020 der Betrieb von Reisebusunternehmen wieder möglich ist, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt. Es dürfen nur Individualbuchungen erfolgen. Die Beachtung des verbindlichen staatlichen Rahmenkonzepts für die Wiederaufnahme der Tätigkeit touristischer Dienstleister in Bayern ist dafür zwingende Voraussetzung.
  3. ab 2. Juni 2020 die Abgabe von Speisen und Getränken durch gastronomische Betriebe im Freien auf die Zeit von 6 bis 22 Uhr verlängert wird. (Vorgezogen auf den 29. Mai 2020!)
  4. ab 8. Juni 2020 weitere Erleichterungen im Bereich des Sports erfolgen, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:
    1. Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wieder aufgenommen werden.
    2. Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
    3. Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
    4. Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
    5. Indoorsportstätten können den Betrieb wieder aufnehmen.
    6. Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
    7. Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner sowie Fitnessstudios können wieder öffnen.
  5. ab 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Zugrundelegung des entsprechenden Konzepts des Wissenschaftsministeriums in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) möglich ist.
  6. ab 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Kinobetriebs grundsätzlich möglich ist. Das Digitalministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein konkretes Hygienekonzept erarbeiten und veröffentlichen, das sich vor allem im Hinblick auf die zulässige Gesamtbesucherzahl und die zu beachtenden Hygienevorschriften an das Konzept für Kultureinrichtungen anlehnt.
  7. im Sommersemester 2020 der Vorlesungsbetrieb weiterhin vorrangig durch Online-Lehre sicherzustellen ist. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Möglichkeiten der Durchführung von Präsenzveranstaltungen (Praxisveranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, bei Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m) können zusätzlich kleinere Seminare unter Einhaltung von Abstandsregelungen und Höchstteilnehmerzahlen (30 Personen) als Ergänzung zur Online-Lehre als Präsenzveranstaltungen stattfinden.
  • In der Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung am 16. Juni 2020 wurden die neuen Corona-Regelungen für die nächsten Wochen beschlossen. V.a. gibt es Erleichterungen im privaten Lebensbereich aber auch für die Gastronomie und Hotellerie. Zudem wird der Katastrophenfall, der am 16. März in Bayern ausgerufen wurde, ab 17. Juni 2020 aufgehoben. Die Strukturen und Organisation bleiben aber weiterhin bestehen, sodass es jederzeit zu einer Reaktivierung kommen kann. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen, wie in Geschäften oder dem ÖPNV, bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden. [13]
  1. Für alle Einrichtungen und Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 m² Fläche zugelassen war, gilt ab dem 22. Juni 2020 die Regel, dass 10 m² pro Person ausreichen. Das betrifft insbesondere den Betrieb von Geschäften mit Kundenverkehr, aber auch Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten, wie z. B. Museen oder zoologische Gärten.
  2. Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  3. Für die bisher zulässige Gastronomie wird ab 22. Juni 2020 die zulässige Öffnungszeit auf 23 Uhr verlängert. [14]
  4. Kunst- und Kultur sind Vorreiter für die weiteren Öffnungsschritte im gesamten Veranstaltungsbereich. Seit 15. Juni sind erstmals wieder Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich mit bis zu 50 Gästen in Innenräumen und mit bis zu 100 Gästen im Freien möglich. Ab 22. Juni 2020 werden diese Personenhöchstzahlen erweitert: Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich werden mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 100 Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 200 Besuchern im Freien möglich sein. Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt unverändert.
  5. Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik wird ab 22. Juni 2020 wieder zugelassen. Voraussetzung ist ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer. Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln und veröffentlichen.
  6. Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie für die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt ab 22. Juni 2020 ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,5m.
  7. Andere, üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen, sind ab 22. Juni 2020 mit bis zu 50 Gästen innen und bis zu 100 Gästen im Freien möglich.
  8. Öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern bleiben untersagt. Es bleibt beim Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020.
  9. Das Gesundheitsministerium wird in Abstimmung mit dem Sozialministerium umgehend Vorschläge für eine Lockerung der Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Altenheime und Behinderteneinrichtungen erarbeiten. Für die künftigen Besuchsregelungen gilt dabei der Grundsatz der Verantwortung der Träger und Einrichtungen vor Ort, jeweils im Einvernehmen mit den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden bzw. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Der Schutz der Bewohner bzw. Patienten hat oberste Priorität. Ziel sind weitgehende Erleichterungen bei den Besuchsregelungen, dies stets aber nur in Abhängigkeit von den konkreten örtlichen Verhältnissen.
  10. Ab 22. Juni 2020 können Hallenbäder sowie Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern einschließlich der Wellness- und Saunaangebote wieder geöffnet werden. Das Wirtschaftsministerium wird zusammen mit dem Gesundheitsministerium entsprechende Hygienekonzepte ausarbeiten und veröffentlichen.
  11. Für den Betrieb von Reisebusunternehmen sollen künftig dieselben Regelungen gelten, wie sie auch für den Öffentlichen Personennah- und -fernverkehr gelten. Das Wirtschaftsministerium sowie das Verkehrsministerium werden in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium dementsprechend das geltende Rahmenkonzept für touristische Dienstleister in Bayern anpassen.
  12. Im Bereich des Sports kann ab dem 22. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs erfolgen. Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport (bisher 20 Personen) werden aufgehoben. Die künftige Teilnehmerbegrenzung ergibt sich für den Innen- und Außenbereich aus den jeweiligen konkreten räumlichen Rahmenbedingungen (Raumgröße, Belüftung).
  13. Ab 1. Juli 2020 sollen alle Kinder wieder die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nutzen können. Insgesamt gilt für die Kindertagesbetreuung und die Schule das Ziel, ab September wieder den Regelbetrieb aufzunehmen.
  • In der Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung am 23. Juni 2020 wurden die neuen Corona-Regelungen für die nächsten Wochen beschlossen. [15]
  1. Bayern bereitet für das kommende Schuljahr 2020/2021 den Regelbetrieb unter Hygieneauflagen vor. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen ab 8. September wieder alle Schülerinnen und Schüler täglich im Präsenzunterricht unterrichtet werden. Oberste Priorität hat dabei weiterhin der Gesundheitsschutz der Schüler, Lehrkräfte und des schulischen Personals. Ziel des Konzepts ist, dass die bayerischen Schulen ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag auch im kommenden Schuljahr bestmöglich nachkommen können. Voraussetzung für einen Regelbetrieb in Schulen unter Hygieneauflagen ist, dass sich das Infektionsgeschehen weiterhin positiv entwickelt und der derzeitige Mindestabstand von 1,5 Metern in den Klassenräumen sowie die damit verbundenen Klassenteilungen aufgehoben werden können. Die Hygieneauflagen werden vor Beginn des neuen Schuljahrs in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium in einem neuen Hygieneplan der aktuellen Situation angepasst. Basis hierfür ist der bestehende Hygieneplan, der neben allgemeinen Aspekten wie etwa regelmäßiges Händewaschen, Einhaltung der Husten- und Niesetikette auch Vorgaben zum Verhalten im Schulgebäude vorsieht.
  2. Die Besuchsregelung für Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung sowie für Krankenhäuser und Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation wird erweitert. Ab 29. Juni können Einrichtungen dadurch deutlich mehr Besuche ermöglichen. Für Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen und Freunde bedeutet dies einen einem weiteren Schritt zu mehr Normalität. Gleichzeitig steht der Schutz der Gesundheit mit passgenauen Hygienekonzepten weiter an erster Stelle.
  3. Messen und Kongresse sind ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftsstandorts Bayern. Ein erfolgreicher Neustart des Messe- und Kongressbetriebs im Herbst kann als Marktplattform einen wertvollen Beitrag zur konjunkturellen Stabilisierung leisten und der bayerischen Wirtschaft neuen Schub geben. Die bayerischen Messen zeichnen sich grundsätzlich durch eine gute Infrastruktur aus, die höchste Hygienestandards gewährleistet und Kontaktverfolgungen sowie die Überwachung von Hygieneregeln ermöglicht. Vorbehaltlich einer anhaltend günstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens will die Staatsregierung deshalb die Öffnung des Messe- und Kongressbetriebs in Bayern spätestens ab 1. September ermöglichen.
  4. Bayern wappnet sich frühzeitig für den Start der nächsten Grippesaison im Herbst. Die Staatsregierung bestellt beim Öffentlichen Gesundheitsdienst für Bayern rund eine halbe Million Impfdosen gegen die saisonale Influenza 2020/2021. Damit soll eine mögliche höhere Nachfrage im Herbst nach Grippeimpfstoff bedient werden können. Für die Beschaffung der zusätzlichen Impfstoffe steht ein Betrag von rund sechs Millionen Euro zur Verfügung. Experten gehen davon aus, dass nach den Erfahrungen in der Corona-Pandemie das Interesse an einer Impfung gegen die saisonale Influenza in der kommenden Saison steigen dürfte. Die Grippeimpfung kann zudem helfen, im Herbst die Krankenhäuser vor Überlastung zu schützen, wenn sonst zahlreiche Influenza-Erkrankte mit Covid-19-Patienten einer möglichen zweiten Corona-Welle zusammentreffen würden.
  • In der Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung am 14. Juli 2020 wurden die neuen Corona-Regelungen für die nächsten Wochen beschlossen. [16]
Das Infektionsgeschehen in Bayern hat sich in den letzten Wochen weiterhin positiv entwickelt. Die Strategie schrittweiser Öffnung hat sich bewährt. Die Obergrenze von mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen wird bayernweit in keinem Landkreis und in keiner Stadt überschritten. Dies rechtfertigt weitere vorsichtige Öffnungsschritte.
  1. Für kulturelle Veranstaltungen und Kinos wird die bislang geltende Personenbeschränkung folgendermaßen angehoben:
    1. bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen auf 400 Personen im Freien bzw. 200 Personen in geschlossenen Räumen,
    2. ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze auf 200 Personen im Freien bzw. 100 Personen in geschlossenen Räumen.
  2. Bei Sport-Wettkämpfen in geschlossenen Räumen wird die bislang geltende Personenbeschränkung wie folgt erhöht:
    1. bei gekennzeichneten Plätzen oder klar voneinander abgegrenzten Aufenthaltsbereichen auf 200 Personen,
    2. im Übrigen auf 100 Personen.
    3. Zuschauer bleiben ausgeschlossen.
  3. Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen (z.B. Tagungen oder Kongresse) werden unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen.
  4. Märkte ohne Volksfestcharakter, wie etwa kleinere, traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte oder Flohmärkte, die keine großen Besucherströme anziehen und bei denen kein Feiercharakter besteht, werden im Freien wieder unter folgenden Voraussetzungen zugelassen:
    1. Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern durch organisatorische Maßnahmen (Abstände zwischen den Ständen, Besucherlenkung),
    2. Maskenpflicht,
    3. kein Festzelt und keine Partymusik,
    4. Erstellung eines entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepts durch den Veranstalter, das auf Verlangen vorgelegt werden muss.
  • In der Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung am 22. September 2020 wurden potenzielle Regelmaßnahmen und eine Verschärfung der Einreisequarantäneverordnung beschlossen. [17]
Der Ministerrat bekräftigt die Bayerische Strategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Insbesondere durch Reiserückkehrer und durch nachlassende Achtsamkeit hat sich das Infektionsgeschehen im Vergleich zum Frühsommer wieder erhöht. Es gilt, frühzeitig einer weiteren Erhöhung des Infektionsgeschehens entgegenzuwirken. Deshalb sollen die örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden insbesondere bei Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 50 zügig und entschlossen mit verschärften, aber passgenauen Maßnahmen reagieren.
Der Ministerrat hält insbesondere folgende Regelmaßnahmen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden bei Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 50 für geeignet:
  1. Beschränkung des gemeinsamen Aufenthalts im öffentlichen Raum auf v.a. maximal zwei Hausstände, nahe Angehörige oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen. Das gilt auch für Regelungen, die auf die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum Bezug nehmen.
  2. Beschränkung des Teilnehmerkreises von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken auf v.a. maximal zwei Hausstände, nahe Angehörige oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen.
  3. Beschränkung der zulässigen Anzahl der Teilnehmer an Veranstaltungen, dabei insbesondere bei privaten Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage o.ä. auf höchstens ein Viertel der in der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgesehenen Teilnehmergrenzen, also auf bis zu 25 Teilnehmer in geschlossenen Räumen oder bis zu 50 Teilnehmer unter freiem Himmel.
  4. Anordnung einer Maskenpflicht auf bestimmten stark frequentierten öffentlichen Plätzen.
  5. Verbot des Konsums von Alkohol auf bestimmten stark frequentierten öffentlichen Plätzen (außerhalb des zulässigen Gastronomiebetriebs nach § 13 Abs. 4 der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung).
  6. Untersagung der Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle in der Gastronomie in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr („Sperrstunde“).
  7. Beschränkung des Besuchs von Einrichtungen wie Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen auf täglich eine Person (in der Regel aus dem eigenen Hausstand oder nahe Angehörige), bei Minderjährigen auch von den Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam, während einer festen Besuchszeit.

Stadt und Landkreis Würzburg[Bearbeiten]

Corona-Maßnahmen werden verlängert[Bearbeiten]

Der Corona Inzidenz-Wert für die Stadt Würzburg ist zwei Tage in Folge unter den Grenzwert von 50 gesunken, liegt aber noch über dem bayerischen Signalwert von 35. In einer Gesamtbetrachtung hat die Stadt Würzburg deshalb ihre am Wochenende auslaufenden Beschränkungen überprüft.

„Die Entwicklung stimmt positiv“, zieht der für den Infektionsschutz zuständige Kommunalreferent Wolfgang Kleiner Resümee. „Insbesondere ist wichtig, dass die Stadt Würzburg aus Sicht anderer Länder oder Bundesländer keine Risikogebiet mehr ist,“ so Kleiner weiter. „Ziel ist es weiterhin, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und zu reduzieren und im nächsten Schritt unter den bayerischen Signalwert von 35 zu kommen.“

Deshalb werden alle bisherigen Beschränkungen, darunter

  • die Kontaktbeschränkung auf 5 Personen in der Öffentlichkeit und in der Gastronomie,
  • das zweifache Testgebot für Reiserückkehrer aus Risikogebieten,
  • die Beschränkung von Privatfeiern auf 50 Personen in geschlossenen Räumen sowie auch
  • das Alkoholverbot entlang des Mains und auf der Alten Mainbrücke ab 22.00 Uhr und ab 23.00 Uhr in der Gastronomie der Innenstadt

noch einmal bis zum 1. Oktober verlängert.

Das erweiterte Alkoholverbot für die Alte Mainbrücke von Freitag bis Sonntag ab 16.00 Uhr, das bereits am 21. September ausgelaufen ist, wird nicht erneut eingeführt. Grund für diese Entscheidung ist neben dem langsam sinkenden Inzidenz-Wert insbesondere auch die für das Wochenende vorhergesagte kalte Witterung. Auf der Alten Mainbrücke gilt aber weiterhin das Alkoholverbot ab 22.00 Uhr, das im gesamten Umfeld des Maines gilt.

Stadt passt Alkoholverbot in Gaststätten an neue bayernweite Regelung vom Tage an[Bearbeiten]

Ausgehend von einer sich stabilisierenden Entwicklung des Inzidenz-Wertes auf hohem Niveau trotz mehrerer tausend Tests legt die Stadt Würzburg folgende Maßnahmen zum 18. September 2020 fest:

  • Die tagesaktuelle Veröffentlichung der überarbeiteten 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung regelt seit heute neu und konkret, dass Kreisverwaltungsbehörden in den Städten, die den Inzidenzwert von Neuinfektionen 50 pro 100.000 überschreiten, ab 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr den Ausschank alkoholischer Getränke untersagen können.
  • Die Gastronomie in der Würzburger Innenstadt darf daher aber ab sofort ab 23.00 Uhr keinen Alkohol mehr ausgeben. Alkoholische Getränke können somit eine Stunde länger konsumiert werden. Das Ausgeben von Speisen und Getränken ohne Alkohol wird auch nach 23.00 Uhr ermöglicht. Dies wird über eine neue Allgemeinverfügung geregelt, die die bisherige ersetzt.
  • Das Verwaltungsgericht Würzburg hat des Weiteren in zwei Eilentscheidungen die Regelungen aus den bisherigen Allgemeinverfügungen der Stadt bestätigt: Einerseits gilt weiterhin die Personenbeschränkung von 100 auf 50 Personen bei Privatfeiern. Andererseits ist die Verschärfung der Kontaktbeschränkungen von 10 auf 5 Personen, die auch für die Gastronomie gilt, bestätigt worden. Darüber hinaus wurde auch (vor Veröffentlichung der überarbeiteten 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung) nicht beanstandet, dass es ab 22.00 Uhr in der Innenstadtgastronomie keine Abgabe von Alkohol an Gäste geben durfte. Diese Grenze wird von der Stadt Würzburg aber wie geschildert der neuen bayernweiten Rechtslage auf 23.00 Uhr angepasst.
  • In diesem Zusammenhang weist die Stadt Würzburg darauf hin, dass auch weiterhin das Alkoholverbot entlang des Maines vom Graf-Luckner-Weiher bis zum Parkplatz Alter Hafen ab 22.00 Uhr im Straßen- und Grünflächenbereich gilt. Die Allgemeinverfügung Reiserückkehrer, die die Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten regelt, sowie die Allgemeinverfügung für private Veranstaltungen die beide am Sonntag beziehungsweise am Montag ausgelaufen wären, werden um eine Woche verlängert und gelten beide vorerst bis zum 27.September 2020.

Stadt spricht erweitertes Alkoholverbot aus[Bearbeiten]

Nach weiter steigenden Inzidenz-Zahlen verschärft die Stadt Würzburg weiter ihre Maßnahmen. So ist ab 14. September 2020 in allen Schank- und Speisewirtschaften im vom Ringpark umgrenzten Innenstadtbereich sowie im Mainviertel bis zur Talavera die Abgabe und der Verzehr von Speisen und Getränken ab 22.00 Uhr bis zum nächsten Morgen im Innen- und Außenbereich untersagt. Ab 22.00 Uhr ist nur noch Lieferservice möglich.

Gleichzeitig spricht die Stadt Würzburg für den gesamten Grünflächen- und Straßenbereich entlang des Maines vom Graf-Luckner-Weiher über die Mainwiesen und den Mainkai sowie der Alten Mainbrücke und dem Kranenkai bis zum Parkplatz Alter Hafen ein Alkoholverbot aus. Ab 22.00 Uhr ist es untersagt, in diesem Bereich Alkohol zu trinken oder dabeizuhaben, wenn er zum dortigen Verzehr bestimmt ist.

Steigender Inzidenz-Wert: Stadt spricht Kontaktbeschränkung aus[Bearbeiten]

Im Vergleich zu Samstag, 12. September 2020 ist der 7-Tage-Inzidenz-Wert in der Stadt Würzburg am Sonntag, 13. September 2020 weiter von 60,99 auf 69,60 gestiegen. Aufgrund dieser Entwicklung spricht die Stadt Würzburg mit Hilfe einer Allgemeinverfügung weitere Beschränkungen aus.

  • Verschärft wird dabei die Kontaktbeschränkung im sogenannten öffentlichen Raum. Durften bislang maximal zehn Personen gemeinsam unterwegs sein, gilt ab Montag, 14. September 2020 eine maximale Gruppengröße von fünf Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören oder Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister oder Angehörige eines weiteren Hausstands sind.
  • Diese Beschränkung gilt auch bei Besuchen von Gastronomiebetrieben im Bereich der Stadt Würzburg.
  • Die bisherigen Regelungen für berufliche, dienstliche sowie ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sind davon nicht betroffen.
  • Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist jedoch unabhängig von den anwesenden Personen untersagt.
  • Bei einem Verstoß gegen diese Kontaktbeschränkungen kann ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro verhängt werden.

Bei einem weiterhin hohen oder gar steigenden Inzidenz-Wert behält sich die Stadt Würzburg vor, weitere Einschränkungen auszusprechen, darunter gegebenenfalls auch eine Ausweitung des Alkoholverbotes im öffentlichen Raum.

Stadt und Gesundheitsamt reagieren mit Beschränkungskonzept[Bearbeiten]

Alte Mainbrücke am Nachmittag des 11. September 2020

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert ist am 10. September 2020 weiter gestiegen und liegt damit auch über dem bundesweiten Grenzwert. Aufgrund der Überschreitung hat das Staatliche Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg ein Beschränkungskonzept erstellt:

  • In Konkretisierung dieses Konzeptes beschränkt die Stadt Würzburg mit Hilfe einer Allgemeinverfügung die erlaubten Teilnehmerzahlen bei privaten Veranstaltungen von 100 auf 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in geschlossenen Räumen.
  • Bei privaten Veranstaltungen im Freien werden die Teilnehmerzahlen von 200 auf 100 heruntergesetzt. Dies gilt auch für private Veranstaltungen in angemieteten Clubs und Diskotheken sowie beispielsweise Hochzeiten oder Familienfeiern, die innerhalb von Gastronomiebetrieben stattfinden.
  • Als weitere Maßnahme untersagt die Stadt Würzburg ebenfalls per Allgemeinverfügung den Konsum von Alkohol auf der Alten Mainbrücke jeweils von Freitag bis Sonntag in der Zeit von 16.00 bis 6.00 Uhr des Folgetages an den Wochenenden 11. - 13. September und 25. - 27. September 2020.
► Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Würzburg kann auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung (LGL) HIER eingesehen werden.

Corona-Teststrecken[Bearbeiten]

Corona-Test am Würzburger Testzentrum ab Mittwoch, 16. September ausschließlich mit Terminvergabe[Bearbeiten]

Die Nachfrage nach Corona-Tests am gemeinsamen Testzentrum von Stadt und Landkreis Würzburg ist ungebrochen groß. Zuletzt gab es leider lange Warteschlangen auf der Würzburger Talavera. Um diese in Zukunft zu minimieren, sind Testungen am Testzentrum ab Mittwoch, 16. September 2020 ausschließlich nach vorheriger Terminvergabe möglich.

Auf der Seite www.testzentrum-wuerzburg.de ist ab sofort eine Online-Terminbuchung möglich. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz wird unter der Service-Hotline 0800 - 2019444 ab morgen (15. September 2020, 8.00 Uhr), von montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr eine telefonische Terminvergabe angeboten.

Über die Website www.testzentrum-wuerzburg.de ist neben der digitalen Terminvergabe auch die erforderliche Registrierung beim beauftragten Labor Eurofins über den Link https://covidtestbayern.sampletracker.eu oder einen QR-Code möglich. Weiter sind hier allgemeine Informationen rund um den Ablauf am Testzentrum zu finden.

Nach vereinbartem Termin und möglichst bereits vorher erfolgter Registrierung können sich Testwillige auf der Talavera einfinden. Mitzubringen sind die Registrierungsdaten, Personalausweis bzw. Reisepass (oder ein weiteres Ausweisdokument mit Foto) sowie die Krankenversicherungskarte, sofern vorhanden.

Bayerisches Testzentrum für jedermann[Bearbeiten]

Ab Montag, 31. August 2020 wird die Teststrecke an der Talavera mit Unterstützung durch Bundeswehr, Johanniter und BRK zum Bayerischen Testzentrum erweitert und steht dann jedermann montags bis freitags von 12.00 bis 19.00 Uhr für Corona-Tests offen. Eine Terminvergabe ist nicht erforderlich. Vorzulegen ist ein gültiger Personalausweis bzw. Reisepass sowie die Krankenversicherungskarte, sofern vorhanden. Die Zufahrt erfolgt nach wie vor ausschließlich über die Mainaustraße.

Corona-Testangebot für Reiserückkehrer an der Talavera[Bearbeiten]
Das Team „Testmanagement“ trifft letzte Vorbereitungen für die Corona-Testrecke an der Würzburger Talavera. (Foto: Paul Justice)

Die bayerischen Sommerferien dauern nur noch knapp zwei Wochen – somit steigt die Anzahl der Reiserückkehrer, die gut erholt aus den Ferien zurückkommen. Damit steigt jedoch auch die Zahl der Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die sich nach der Einreise Corona-Tests und Quarantäne unterziehen müssen. Sofern sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten nicht bereits bei der Einreise in einem Testzentrum testen lassen konnten, besteht die Möglichkeit, dies bei einem niedergelassenen Arzt nachzuholen.

„Täglich erreichen uns jedoch rund einhundert Anrufe von Reiserückkehrern, die dringend nach einem Arzt suchen, der eine Testung vornimmt. Mit einem weiteren Anstieg des Bedarfs ist zu rechnen“, berichtet Dr. Johann Löw, Leiter des Gesundheitsamtes Stadt und Landkreis Würzburg. Stadt und Landkreis haben daher entschieden, für Reiserückkehrer die eingerichtete Teststrecke an der Würzburger Talavera in Betrieb zu nehmen. Die Berufsfeuerwehr Würzburg übernahm die Schaffung der technischen Voraussetzungen.

Testmöglichkeit als drive-through an der Talavera in Würzburg

Ab Dienstag, den 25. August 2020, stehen an der Würzburger Talavera in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr Ärzte, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sowie Ehrenamtliche des Bayerischen Roten Kreuzes zur Verfügung, um Reiserückkehrer aus Risikogebieten im drive-through-Verfahren auf das Corona-Virus zu testen.

Die Tests werden momentan ohne Terminvergabe angeboten, um jederzeit schnell auf Nachfragen reagieren zu können. Zunächst war dieses Angebot täglich bis Freitag, den 28. August 2020 in dieser Weise vorgesehen, wurde aber bis 30. August 2020 verlängert. Reiserückkehrer können sich am Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr sowie am Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr an der Würzburger Talavera zu einem Corona-Test einfinden. Dabei ist ein gültiger Reisepass bzw. Personalausweis vorzulegen, ebenso die Krankenversicherungskarte, sofern vorhanden. Die Zufahrt erfolgt ausschließlich über die Mainaustraße. Rund 100 Personen pro Abend haben dieses Angebot bislang angenommen, dabei konnte bei 2 Personen eine Corona-Infektion nachgewiesen werden.

„Wenn es um das Corona-Virus geht, brauchen wir so schnell wie möglich Sicherheit für die Bürger*innen in Stadt und Landkreis Würzburg. Ich freue mich daher sehr, dass wir das Testzentrum für Reiserückkehrer aus Risikogebieten kurzfristig und dennoch sehr umsichtig geplant in Betrieb nehmen können“, so stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer. „Allen Beteiligten, vor allem den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, danke ich sehr herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung.“

Wolfgang Kleiner, Kommunalreferent der Stadt Würzburg, ergänzt: „Stadt und Landkreis Würzburg haben beim Betrieb der Corona-Teststrecke am Vogel Convention Center bereits hervorragend zusammengearbeitet. Ich bin mir sicher, dass wir auch das gemeinsame Testzentrum erfolgreich betreiben werden.“

Planungen zur Erweiterung der Testkapazitäten laufen auf Hochtouren

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 10. August 2020 beschlossen, die Testkapazitäten in Bayern erheblich auszubauen. Stadt und Landkreis Würzburg planen vor diesem Hintergrund, die Testkapazitäten an der Talavera deutlich zu erweitern und winterfest zu machen. Damit sollen Testungen für jedermann angeboten werden können

Hintergrundinformation für Reiserückkehrer

Als Risikogebiet gelten Länder, die auf der Risikogebietsliste des Robert-Koch-Institutes (RKI) aufgeführt sind (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html). Dabei ist zu beachten, dass manche Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zwar aufgehoben wurden, aber das gesamte Land oder auch nur einzelne Regionen dennoch als Risikogebiet gelistet werden. In diesen Ländern bzw. Regionen besteht zurzeit ein erhöhtes Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren.

Was muss nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet bei der Einreise nach Deutschland beachtet werden?

Grundsätzlich sind Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet verpflichtet, sich direkt nach der Einreise in die eigene Wohnung oder in eine andere geeignete Unterkunft in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben, wenn das Urlaubsland am Einreisetag nach Deutschland auf der Liste des RKI als Risikogebiet anerkannt war.

Reisende, die am Einreise-Bahnhof oder –Flughafen eine Aussteigekarte ausgefüllt haben, werden vom zuständigen Gesundheitsamt über die 14-tägige Quarantäne informiert. Hier entfällt die Meldepflicht des Reisenden.

Wenn bei der Einreise keine Aussteigekarte ausgefüllt wurde, müssen sich Reisende proaktiv beim Gesundheitsamt melden. In einer Mail an reiserueckkehrer@lra-wue.bayern.de sind Name, Vorname, Geburtsdatum, aktuelle Aufenthaltsadresse, Dauer des Aufenthalts im Urlaubsland, Urlaubsland sowie der Tag der Einreise nach Deutschland anzugeben.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um vorzeitig aus der Quarantäne entlassen zu werden?

Seit dem 8. August 2020 besteht für Einreisende aus Risikogebieten die Pflicht, sich nach der Einreise in Deutschland einem Corona-Test zu unterziehen.

Auch Testungen, die bereits im Urlaubsland durchgeführt wurden, können unter Umständen anerkannt werden. Diese Tests dürfen zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland jedoch nicht älter als 48 Stunden sein.

Nach Erhalt des Testergebnisses muss dieses unverzüglich an das Gesundheitsamt (reiserueckkehrer@lra-wue.bayern.de) weitergeleitet werden. Erst nach Eingang des Testergebnisses ist es dem Gesundheitsamt möglich, Personen vorzeitig aus der Quarantäne zu entlassen.

Besonderheit bei medizinischem und pflegendem Personal

Hier steht der Schutz der zu pflegenden Patienten an erster Stelle. Deshalb dürfen Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die im sensiblen Bereich arbeiten, 14 Tage nach ihrer Rückreise nur unter entsprechenden Schutzmaßnahmen arbeiten. Das bedeutet konkret, dass ständig ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Bei der Pflege von Patienten und Senioren ist dies zusätzlich um das Tragen von Schutzkittel und Handschuhe zu erweitern.

Ferner empfiehlt das RKI, dass sich diese Berufsgruppe vor Tätigkeitsaufnahme, an Tag 5-7 sowie an Tag 14 nach der Einreise erneut über den Arbeitgeber oder den Hausarzt testen lassen sollte.

Besonderheit bei Gemeinschaftsunterkünften

Kindergärten, Schulen, Asylunterkünfte sowie Heime sind per Definition Gemeinschaftsunterkünfte. Reiserückkehrer, die einer solchen arbeiten, diese besuchen oder dort leben, sollten besonders vorsichtig agieren.

Denn auch wenn der erste Test bei der Einreise in Deutschland negativ war, bedeutet das nicht, dass folgende Tests in den nächsten 14 Tagen nicht doch positiv sein können. Es gilt daher, sich innerhalb der nächsten 14 Tage sensibel zu beobachten und beim Auftreten von möglichen Corona-Symptomen einen Arzt aufzusuchen.

Für Reiserückkehrer aus einem Nicht-Risikogebiet

Hier müssen keine besonderen Vorkehrungen nach der Rückreise nach Deutschland getroffen werden. Jedoch empfiehlt das RKI, sich direkt nach der Einreise, sowie am 5. bis 7. Tag nach der Einreise testen zu lassen, um eine eventuelle Infektion mit dem Corona-Virus zuverlässig ausschließen zu können. [18]

Ehemalige Corona-Teststrecke Vogel Convention Center[Bearbeiten]

Am 31. März 2020 wurden die Corona-Teststrecken von Stadt und Landkreis Würzburg auf dem Gelände des Vogel Convention Centers in der Max-Planck-Straße zum Einsatz freigegeben. Am ersten Nachmittag wurden dort bereits 39 Tests durchgeführt. Die Teststrecken sind ausschließlich für Personen gedacht, die vom Gesundheitsamt, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern oder Kassenärzten zur Testung vorgesehen sind. „Die Teststrecken, die von zwei Ärzten und Sanitätspersonal des Bayerischen Roten Kreuzes besetzt sind, bieten zusätzliche Testkapazitäten bei möglichst wenig Patientenkontakt und möglichst wenig Verbrauch von Schutzausrüstung“, betont Harald Rehmann, Leiter des Amts für Zivil- und Brandschutz. Die Strecke entstand kurzfristig über das Wochenende in enger Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Würzburg gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Technischen Hilfswerk und dem Bayerischen Roten Kreuz.

Beide Strecken sind in einer Drive-Thru-Lösung angelegt, wie Kerstin Gressel vom Landratsamt Würzburg, eine Organisatorin der Strecken, erklärt: „Personen, die von Kassenärzten, Gesundheitsamt oder Kassenärztlicher Vereinigung Bayern evaluiert wurden und telefonisch einen Termin zur Testung mitgeteilt bekommen haben, fahren über die Einfahrt in der Max-Planck-Straße auf den Parkplatz des VCC und halten dort ihren Personalausweis bereit.“ Die zur Testung vorgesehenen Personen verlassen ihren Wagen nicht, sie lassen die Fensterscheiben geschlossen. Im Testbereich selbst wird eine Probe mittels eines Abstriches genommen - nur hierfür wird kurz die Fensterscheibe geöffnet. „Innerhalb von zwei bis drei Tagen dürfte das Ergebnis der Testung vorliegen“, so Gressel. Wer negativ getestet ist, erhält das Ergebnis von der Kassenärztlichen Vereinigung, wer mit dem Corona-Virus infiziert ist, erhält Handlungsanweisungen über das Gesundheitsamt. Das Testmaterial ist über Gesundheitsamt und Kassenärztliche Vereinigung organisiert, die Schutzausrüstungen über Landratsamt und Stadt Würzburg.

Die Wahl auf das Gelände des Vogel Convention Centers fiel aufgrund seiner geeignete Lage, einer gut organisierbaren Zu- und Abfahrt der Pkw und der Kapazitäten, die es auch dem medizinischen Personal erlauben, sich in Pausen zurückzuziehen. „Da die Event Location der Vogel Communications Group ohnehin ruht, freuen wir uns, unsere Infrastruktur zur Verfügung zu stellen“, fügt Gunther Schunk (VCC) hinzu und kündigt eine Spende über 2.500 Euro der Vogelstiftung für den Kampf gegen Corona an.

HINWEIS! Bitte beachten! „Nur Personen, die von Kassenärzten, Gesundheitsamt oder Kassenärztlicher Vereinigung Bayern evaluiert wurden und telefonisch einen Termin zur Testung mitgeteilt bekommen, werden an der Corona-Teststrecke zugelassen.“ Es wird dringend gebeten unnötige Anfragen beim Bürgertelefon zu vermeiden, da hier auch keine Termine vergeben werden. Vielen Dank!

Zentrale Logistik für Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel Bayern[Bearbeiten]

Für die Beschaffung von Schutzausrüstung wie Masken und Desinfektionsmittel wurde in Bayern ein zentrale Beschaffung eingeführt. Das Material wird in einem geheimen Lager bei München zwischengelagert, das von der Polizei überwacht wird. Der Abtransport in die einzelnen Regionen Bayerns wird von ehrenamtlichen Helfern des Technisches Hilfswerk organisiert und an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden übergeben. Diese verteilen das Material in eigener Regie an Einrichtungen wie z.B. Krankenhäuser oder Pflegeheimen weiter. Auch hier wird weitgehend auf ehrenamtliche Helfer wie z.B. Feuerwehr zurückgegriffen. [19]

First Responder/Helfer vor Ort[Bearbeiten]

Für die First Responder/Helfer-vor-Ort Einheiten im Zweckverbandsbereich Würzburg wird die Alarmierung von Einheiten organsierter Erster Hilfe mit Wirkung zum 16. März 2020 ausgesetzt. Angesichts der aktuellen Gefährdungslage ist das primäre Ziel der Maßnahme, die Einsatzfähigkeit der Kräfte der nicht-polizeilichen BOS zu sichern. Die Einsätze werden von ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehren und der Hilfsorganisationen (z.B. BRK, DLRG oder Malteser) abgewickelt. Die Wiederaufnahme im Bereich der Integrierten Leitstelle (ILS) Würzburg ist für den 15. Mai geplant. Die Integrierte Leitstelle (ILS) Würzburg bedient Notrufe aus den Landkreisen Kitzingen, Main-Spessart und Würzburg sowie der Stadt Würzburg. Im Zweckverbandsbereich Würzburg werden aktuell 67 Ersthelferstandorte betrieben.

Corona-Vorsorge im Landkreises Würzburg[Bearbeiten]

Kreisbrandmeister René Herbert belädt im Feuerwehrzentrum Klingholz einen LKW mit Desinfektionsmittel.
Desinfektionsmittel und Communitymasken für Gemeinden, Schulen, Kitas, Vereine und Glaubensgemeinschaften

Bis zu 60 Lieferungen verlassen täglich das Logistiklager des Landkreises Würzburg im Feuerwehrzentrum Klingholz mit dem Ziel, Pflege- und Senioreneinrichtungen, medizinische Bedarfsträger, gemeindlichen Einrichtungen, Schulen, Kindertageseinrichtungen Glaubensgemeinschaften und die Vereine kostenlos mit Desinfektionsmittel und Communitymasken zu versorgen. Rund 20.000 Liter Desinfektionsmittel, 75.000 Schutzmasken, 140.000 Mund-Nasen-Masken und 14.000 Communitymasken konnten so seit Mitte April 2020 schon ausgegeben werden. Die Disponierung und Auslieferung erfolgt durch die Kreisbrandinspektion und die Johanniter Unfallhilfe in Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren.

„Unsere Führungsgruppe Katastrophenschutz ist durch vorausschauende und umsichtige Bestellung aktuell in der glücklichen Lage, ausreichend Desinfektionsmittel und Communitymasken vorrätig zu haben. Daran wollen wir die gemeindlichen Einrichtungen, Schulen, Kindertageseinrichtungen Glaubensgemeinschaften und Vereine im Landkreis Würzburg teilhaben lassen und stellen ihnen diese Schutzartikel kostenfrei zur Verfügung“, erläutert Landrat Thomas Eberth die aktuelle Lage: „Ich bin froh, dass wir diesen Institutionen schnell und unkompliziert helfen können. Den ehrenamtlichen Feuerwehrlern danke ich sehr herzlich für ihren engagierten Einsatz, dieses Material auszuliefern.“

Bis vor wenigen Wochen waren Behelfsmasken und Desinfektionsmittel noch Mangelware. Vieles hat der Landkreis Würzburg daraufhin auf eigene Rechnung beschafft. Nun trafen auch die vom Freistaat Bayern angekündigten Artikel ein, so dass der Landkreis Würzburg aktuell mit Corona-Schutzartikeln gut ausgestattet ist.

Gemeindlichen Einrichtungen, Schulen, Kindertageseinrichtungen Glaubensgemeinschaften und die Vereine können auf der Seite des Landkreises Würzburg https://www.landkreis-wuerzburg.de/Auf-einen-Klick/Aktuelles/Coronavirus/Gesundheitssektor/ ihren Bedarf auf dem dort hinterlegten Anforderungsschein eintragen und per Mail an das Logistikzentrum senden (logistik@kfv-wuerzburg.de).

Corona-Tests für jedermann in Bayern[Bearbeiten]

Am 30. Juni 2020 wurde im Bayerischen Kabinett beschlossen, die Corona-Tests auszuweiten. [20] Daher kann sich seit dem 1. Juli jedermann in Bayern auf eine Corona-Infektion testen lassen, auch wenn er keine Symptome hat oder mit Infizierten in Kontakt war. Durchgeführt werden sollen diese Tests von den Kassenärzten in Bayern.

Landrat Thomas Eberth begrüßte die Ausweitung der Tests und betonte dabei ausdrücklich, dass hierfür die Hausärzte erste Ansprechpartner sind. Falls Hausärzte an dem flächendeckenden Angebot nicht teilnehmen wollen, ist die Kassenärztliche Bundesvereinigung zu kontaktieren (telefonisch erreichbar unter 116 117). Keinesfalls ist das Gesundheitsamt für diese Testungen zuständig.

„Bitte sehen Sie aus diesen Gründen von Anrufen beim Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg ab. Die Kolleginnen und Kollegen dort können in diesen Fällen leider nicht weiterhelfen, weil das Gesundheitsamt zur Veranlassung der Tests für jedermann nicht berechtigt ist“, appellierte der Landrat an die Bürgerinnen und Bürger. „Weiter ist es – auch trotz möglicherweise negativen Corona-Tests – dringend erforderlich, die geltenden Hygieneregeln zu beachten. Es gilt also nach wie vor Abstand zu halten, Mund-Nasen-Maske zu tragen, wo geboten und häufiges gründliches Händewaschen bzw. –desinfizieren.“ „Auch ein negativer Test ist nur eine Sicherheit für einen kurzen Moment und beugt einer eventuellen späteren Ansteckung nicht vor“, betonte auch Dr. Johann Löw, Leiter des Gesundheitsamtes.

Antikörpertests sind derzeit medizinisch noch nicht ausgereift und daher nicht verfügbar. Auch die aktuell zur Verfügung stehenden Medikamente bieten nur eine gewisse Scheinsicherheit. Somit sind Corona-Tests zurzeit die einzige Möglichkeit eines Frühwarnsystems. „Das Testergebnis selbst bildet jedoch lediglich eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Testung ab“, wiederholt Landrat Thomas Eberth, „somit gilt es weiter, vorsichtig und rücksichtsvoll zu sein und die Lockerungen mit Vernunft anzunehmen.“

Abgesagte und verschobene Veranstaltungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Die folgenden Veranstaltungen in Stadt und Landkreis Würzburg mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt oder verschoben werden:
(sortiert nach ursprünglich geplantem Veranstaltungsbeginn)

März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Februar 2021

Fronleichnamsgottesdienst 2020 auf dem Residenzplatz[Bearbeiten]

► Fronleichnamsgottesdienst 2020

Bilder[Bearbeiten]

  • Am Ostersonntag, 12. April 2020 waren viele der meistbefahrenen Straßen Würzburgs nahezu autofrei.
  • Schließungsschilder während der Covid-19-Pandemie:
  • Beleuchtungsaktion der Stadt Würzburg: Zu sehen sind ein Coronavirus und der Slogan „Gemeinsam achtsam“. Die Stadt will damit einen „AHA“-Effekt bei den Menschen auslösen. „AHA“ steht in diesem Zusammenhang als Kurzformel für „Abstand wahren, auf Hygiene achten und Alltagsmaske tragen“.

Videos[Bearbeiten]

„Fahrt durch die Würzburger Innenstadt am Corona-Gründonnerstag“ von wuerzblog.de (9. April 2020)

(Mit dem Start des Videos stimmen Sie der Weiterleitung und Übermittlung von Daten an YouTube zu.)

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Hier sind Fälle aufgelistet, die dem RKI über den Meldeweg oder offizielle Quellen mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen bzw. zeitlichen Verzögerungen zwischen den RKI-Fällen und Angaben anderer Stellen, etwa den Landkreisen, dem Freistaat Bayern oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kommen.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.
  3. Ein 1937 geborener Landkreisbewohner ist in einem Klinikum im Main-Tauber-Kreis verstorben. Dieser wird unserer Statistik nicht berücksichtigt, die Meldung erfolgt über das dortige Landratsamt (für die Statistik der Führungsgruppen Katastrophenschutz ist der Sterbeort relevant).
  4. Das Landratsamt erhielt eine Mitteilung der Regierung von Unterfranken, dass ab heute die Todesfallmeldungen des Gesundheitsamtes und der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) angeglichen werden. Das heißt, dass Verstorbene nach ihrem Wohnort und nicht nach dem Sterbeort der Statistik der FüGKs und der Gesundheitsämter zugerechnet werden. Das Gesundheitsamt Würzburg meldete Todesfälle von Beginn an nach dem Wohnort der Verstorbenen an die Regierung von Unterfranken und ans Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Daraus ergeben sich einige wenige Änderungen zu den bisher gemeldeten Todesfallzahlen:
    Die am 7. April in München verstorbene Patientin aus dem Landkreis Würzburg sowie ein am 15. April in Bad Mergentheim verstorbener Landkreisbürger werden nunmehr in der Statistik des Gesundheitsamtes Würzburg erfasst. Hingegen zählt der Patient aus dem Landkreis Kitzingen, der am 16. April in einer Würzburger Klinik verstarb, nicht länger zur Statistik des Würzburger Gesundheitsamtes.
  5. Die Zahl der positiv Getesteten verringert sich um insgesamt 4 Personen. Bei umfangreicher Datenpflege und Datenüberprüfung wurde festgestellt, dass diese Personen lediglich ihren Zweitwohnsitz in Würzburg haben, somit wurden diese Personen nach den Richtlinien des Infektionsschutzgesetzes an die zuständigen Gesundheitsämter des Erstwohnsitzes weitergeleitet. Es handelt sich also um eine rein statistische Korrektur.
  6. Die Person, die mit der Meldung vom 12. Juni als neuinfiziert gemeldet wurde, konnte dem Gesundheitsamt Augsburg zugeordnet werden, damit sinkt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg wieder auf 883.
  7. Am 21. Juli 2020 erhielt das Gesundheitsamt Würzburg die Meldung, dass ein dreijähriges Kind, das die Kleinkindgruppe der Kita an der Löwenbrücke besucht, positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Eine mögliche Infektionsquelle konnte nicht ermittelt werden. Die Leitung der Kita teilt mit, dass das erkrankte Kind aktuell von den Eltern in häuslicher Quarantäne betreut wird.
    Das Kind besuchte am 18. Juli noch das Kita-Sommerfest, an dem viele Kinder der Einrichtung mit Eltern und Geschwistern teilnahmen.
    Für die Kinder der Krippengruppe und die dort tätigen Erzieher*innen wurde vom Gesundheitsamt Würzburg eine 14-tägige Quarantäne angeordnet sowie heute eine Testung organisiert. Mit den Ergebnissen der Tests ist morgen Vormittag zu rechnen.
    Am 21. Juli wurden im Lauf des Tages weitere fünf Verdachtsfälle aus der Kindergartengruppe sowie eine symptomatische Erzieherin gemeldet. Auch hier wurden Tests veranlasst, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen. Auch für die Kindergartenkinder und alle Erzieher*innen ordnete das Gesundheitsamt nun bis auf weiteres eine Quarantäne und eine Reihenuntersuchung an.
    Zusätzlich bietet das Gesundheitsamt Würzburg allen Angehörigen, die am 18. Juli 2020 beim Kita-Sommerfest waren, eine Teilnahme an der Reihentestung an.
    Je nachdem, wie die Testergebnisse ausfallen, wird entschieden, wann die Kindertageseinrichtung wieder geöffnet werden kann.
  8. Diese beiden Neuinfektionen sind mit der Würzburger Kita an der Löwenbrücke nicht in Verbindung zu bringen. Nachdem ein dreijähriges Kind in der Würzburger Kita an der Löwenbrücke am 21. Juli 2020 positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, veranlasste das Gesundheitsamt Würzburg eine Reihentestung aller Krippeninder, die diese Einrichtung besuchen sowie aller Mitarbeiter*innen. Diese Tests erwiesen sich am 23. Juli alle als negativ; auch die Eltern des erkrankten Kindes haben negative Testergebnisse.
    Da das infizierte Kind, das die Krippengruppe besucht, am 18. Juli an einem Sommerfest der Kita teilgenommen hatte, konnten sich am 23. Juli alle dort anwesenden Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder testen lassen. Insgesamt wurden 86 Personen getestet. Die Ergebnisse lagen heute Mittag dem Gesundheitsamt vor: alle Testergebnisse waren negativ.
    Für die Zeit der Inkubation des Virus müssen die Krippenkinder in Quarantäne bleiben. Die Krippenkinder und deren Erzieherinnen werden vor Ablauf der vierzehntätigen Quarantäne noch einmal getestet.
    Ob die Kindergartenkinder am Montag wieder in die Einrichtung können, entscheidet sich am Wochenende.
    Das Hygienekonzept der KiTa Löwenbrücke wurde vom Gesundheitsamt gesichtet. Es erwies sich als in sich schlüssig und enthält alle relevante Punkte, die für den Infektionsschutz beachtet werden müssen.
    Kontakte unter den Kindern sind erfahrungsgemäß aufgrund des Alters nicht vollständig zu unterbinden, weshalb die Reihentestungen durchgeführt wurden.
  9. Bei drei der sieben positiv gemeldeten Personen handelt es sich um weitere Kontaktpersonen eines osteuropäischen Bauarbeiters (der in einer Meldung von letzter Woche enthalten war), welche ihren Erstwohnsitz im Landkreis Würzburg haben. Alle positiv getesteten Personen befinden sich aktuell im Landkreis Coburg (Verrichtungsort der Dienstleistung) und das Gesundheitsamt Coburg übernimmt die Betreuung der Fälle. Die drei Personen hatten seit ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland keine Kontakte im Landkreis Würzburg.
    Die weiteren vier positiv getesteten Personen im Landkreis Würzburg sind zwei Paare, welche sich zusammen im Urlaub in Südosteuropa befanden. Nach Rückkehr waren alle vier symptomatisch und wurden umgehend getestet und isoliert.
  10. In dieser Gesamtzahl sind fünf Personen enthalten, die im Rahmen der Datenpflege sowie -prüfung nachgemeldet wurden, diese Infizierungen sind im Laufe des August aufgetreten und bearbeitet worden. Von den netto 19 Neu-Infizierten seit Freitag, 21. August 2020, sind 11 Personen Reiserückkehrer.
  11. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.015, davon entfallen 535 auf die Stadt und 480 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 10,0 und den Landkreis 6,9. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
  12. Unter diesen 13 Neu-Infizierten befinden sich 8 Reiserückkehrer.
  13. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Corona-Virus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.026, davon entfallen 541 auf die Stadt und 485 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 12,31 und den Landkreis 8,13. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
  14. Unter diesen 11 Neu-Infizierten befinden sich 7 Reiserückkehrer.
  15. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.036, davon entfallen 549 auf die Stadt und 487 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 14,62 und den Landkreis 7,50. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
  16. Unter diesen 6 Neu-Infizierten befinden sich 2 Reiserückkehrer.
  17. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.036, davon entfallen 549 auf die Stadt und 487 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 14,62 und den Landkreis 7,50. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
  18. Unter diesen 4 Neu-Infizierten befindet sich 1 Reiserückkehrer.
  19. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.047, davon entfallen 554 auf die Stadt und 493 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 16,15 und den Landkreis 10,63. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
  20. Unter diesen 11 Neu-Infizierten befindet sich 4 Reiserückkehrer.
  21. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.066, davon entfallen 569 auf die Stadt und 497 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 26,15 und den Landkreis 10,63. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
  22. Unter diesen 19 Neu-Infizierten befindet sich 2 Reiserückkehrer.
  23. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.092, davon entfallen 589 auf die Stadt und 503 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 36,92 und den Landkreis 11,25. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
  24. Unter diesen 26 Neu-Infizierten befindet sich 8 Reiserückkehrer.
  25. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.110, davon entfallen 601 auf die Stadt und 509 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 42,31 und den Landkreis 14,38. Der bayernweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 35 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 46 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 57 Neuinfektionen.
  26. Unter diesen 18 Neu-Infizierten befindet sich 3 Reiserückkehrer.
  27. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.125, davon entfallen 612 auf die Stadt und 513 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 48,46 und den Landkreis 16,25. Der bayernweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 35 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 46 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 57 Neuinfektionen.
  28. Unter diesen 15 Neu-Infizierten befindet sich 4 Reiserückkehrer.
  29. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.163, davon entfallen 632 auf die Stadt und 531 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Würzburg kann auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung (LGL) eingesehen werden: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/
  30. Unter diesen 38 Neu-Infizierten befindet sich 9 Reiserückkehrer.
  31. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.173, davon entfallen 639 auf die Stadt und 534 auf den Landkreis Würzburg.
  32. Unter diesen 9 Neu-Infizierten befindet sich 2 Reiserückkehrer.
  33. Mit den Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.242, davon entfallen 678 auf die Stadt und 564 auf den Landkreis Würzburg.
  34. Mit diesen Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.244, davon entfallen 679 auf die Stadt und 565 auf den Landkreis Würzburg.
  35. Aufgrund einer Datenbereinigung wurde die gestern vermeldete Gesamtzahl der positiv getesteten Personen auf 1.243 berichtigt. Mit den 45 Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.288, davon entfallen 702 auf die Stadt und 586 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Würzburg kann auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung (LGL) eingesehen werden: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/
  36. Aufgrund einer Datenbereinigung wurde die gestern vermeldete Gesamtzahl der positiv getesteten Personen auf 1.287 berichtigt. Mit den 16 Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.303, davon entfallen 709 auf die Stadt und 594 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Würzburg kann auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung (LGL) eingesehen werden: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/
  37. Mit den 24 Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.327, davon entfallen 724 auf die Stadt und 603 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Würzburg kann auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung (LGL) eingesehen werden: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/
  38. Mit den 53 Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.380, davon entfallen 756 auf die Stadt und 624 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Würzburg kann auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung (LGL) eingesehen werden: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/
  39. Mit den beiden Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.382, davon entfallen 758 auf die Stadt und 624 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz für Stadt und Landkreis Würzburg kann auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung (LGL) eingesehen werden: https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/
  40. Mit den 12 Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.394, davon entfallen 763 auf die Stadt und 631 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 47,70 und den Landkreis 28,62. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
    Diese Inzidenzen bilden den Stand von heute, 7.30 Uhr, für Stadt und Landkreis Würzburg ab. Veröffentlichungen auf den Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bzw. des Robert-Koch-Institutes (RKI) können aufgrund der unterschiedlichen Erhebungszeiträume differieren.
  41. Mit den 7 Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.401, davon entfallen 767 auf die Stadt und 634 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 45,36 und den Landkreis 24,72. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
    Diese Inzidenzen bilden den Stand von heute, 7.30 Uhr, für Stadt und Landkreis Würzburg ab. Veröffentlichungen auf den Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bzw. des Robert-Koch-Institutes (RKI) können aufgrund der unterschiedlichen Erhebungszeiträume differieren.
  42. Mit den 4 Neu-Infektionen steigt die Zahl der insgesamt auf das Coronavirus positiv getesteten Personen in Stadt und Landkreis Würzburg auf 1.405, davon entfallen 769 auf die Stadt und 636 auf den Landkreis Würzburg.
    Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt damit für die Stadt Würzburg 34,41 und den Landkreis 21,01. Der bundesweit geltende Grenzwert für die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 50 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern, das entspricht für die Stadt Würzburg einer Anzahl von 64 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage. Für den Landkreis Würzburg entspricht dies analog 80 Neuinfektionen.
    Diese Inzidenzen bilden den Stand von heute, 7.30 Uhr, für Stadt und Landkreis Würzburg ab. Veröffentlichungen auf den Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bzw. des Robert-Koch-Institutes (RKI) können aufgrund der unterschiedlichen Erhebungszeiträume differieren.
  43. Die angrenzenden Landkreise sind im Uhrzeigersinn sortiert, beginnend im Nordwesten. Bis auf den Main-Tauber-Kreis, der in Baden-Württemberg liegt, befinden sich alle anderen angrenzenden Landkreise in Bayern.

Einzelnachweise und Hinweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 In Franken: Coronavirus in Franken auf www.infranken.de
  2. 2,0 2,1 Informationen des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Würzburg
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 3,7 COVID-19-Dashboard des RKI zu den Landkreisen unter www.corona.rki.de./
  4. 4,0 4,1 4,2 Robert-Koch-Institut (RKI): Fallzahlen in Deutschland und weltweit. Website des Robert Koch-Instituts.
  5. Merkur: Corona-Ausgangssperre: Bayern verhängt Ausgangsbeschränkung - Was ist der Unterschied?. 22. März 2020. Online unter www.merkur.de. Abgerufen am 22. März 2020.
  6. Merkur.de: „Corona in Bayern: Söder verlängert Ausgangsbeschränkungen - Dramatische Prognose für die Wirtschaft“ (31. März 2020)
  7. Die am 16. April 2020 von der Staatsregierung beschlossenen Maßnahmen findet ihr hier: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 16. April 2020
  8. Main-Post: „Söder: Bayern führt Maskenpflicht in Läden und Nahverkehr ein“ (20. April 2020)
  9. tagesschau.de: „Bayern führt Maskenpflicht ein“ (20. April 2020)
  10. Dritte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 1. Mai 2020 (3. BayIfSMV)
  11. Details zu den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung finden sich hier: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 5. Mai 2020
  12. Details zu den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung finden sich hier: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 26. Mai 2020
  13. Details zu den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung finden sich hier: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 16. Juni 2020
  14. Die Öffnungszeiten von Biergärten und Restaurants in Bayern unterliegen keinen Vorgaben der Staatsregierung zur Eindämmung der Corona-Krise mehr. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof kippte am 19. Juni in einer Eilentscheidung die sogenannte Corona-Sperrstunde. Geklagt im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens hatte Stefan Morhard, der Inhaber des Gasthofs Bären in Randersacker (Landkreis Würzburg).  Main-Post: „Wirt aus Randersacker erfolgreich: Keine Corona-Sperrstunde mehr“ (19. Juni 2020)
  15. Details zu den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung finden sich hier: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 23. Juni 2020
  16. Details zu den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung finden sich hier: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 14. Juli 2020
  17. Details zu den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung finden sich hier: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 22. September 2020
  18. Pressemitteilung des Landratsamtes Würzburg vom 24. August 2020
  19. THW im Corona Einsatz
  20. Details zu den Beschlüssen der Bayerischen Staatsregierung finden sich hier: Bericht aus der Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung vom 30. Juni 2020