Straßenbrücke Randersackerer Straße

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Straßenbrücke Randersackerer Straße

Die Straßenbrücke Randersackerer Straße ist eine Straßenüberführung der Bahnlinie Würzburg-Treuchtlingen und des Stadtring Süd.

Lage

Die Bundesstraße 13 wird von Süden kommend nach der Einmündung Kantstraße über die Brücke in die Randersackerer Straße weitergeführt.

Geschichte

Der Vorgängerbrücke aus den Jahren 1964/65 waren schon längere Zeit statische Baumängel attestiert worden. Aufgrund zahlreicher Verkehrsunfälle an dieser südlichen Einfallstraße entschloss sich die Stadt Würzburg zum Neubau des Brückenbauwerks mit einer zusätzlichen Abbiegespur. Die auf neun Millionen Euro geplante Baumaßnahme soll Staus auf dem Stadtring verhindern und Unfälle vermeiden helfen.

Am 6. Mai 2012 erfolgte der Spatenstich für das Brückenbauwerk. Bis zu 42 Meter tiefe Großbohrpfähle waren notwendig, um die Brücke sicher auf dem Basisdolomit zu fixieren. Der Brückenabbau und -aufbau wurde im laufenden Verkehrsbetrieb realisiert. Die neue Betonbrücke entstand parallel zur vormaligen Brücke auf der Nordseite. Eine Herausforderung beim Bau waren Gipsschichten im Boden und dadurch entstandene Hohlräume. 2015 konnten die Baumaßnahmen abgeschlossen und die Brücke dem Verkehr übergeben werden.

Baubeschreibung

Dreiteilige Spannbetonbrücke mit zwei Mittelpfeilern.

Skulptur

Skulptur nahe der Straßenbrücke Randersackerer Straße

Neben der nordwestlichen Schleife der Brückenabfahrt befindet sich eine fünf Meter hohe Stahlskulptur des Kleinrinderfelder Bildhauers Joachim Koch. Laut Main-Post stehen die aufeinander zulaufenden Körper für den Verkehrsstrom in unterschiedliche Richtung. Am Schnittpunkt würden die beiden Bauteile ineinander laufen, wie einfädelnde Autos im flüssig laufenden Verkehr.

ÖPNV

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Kantstraße


Siehe auch

Quellen

  • Presseartikel der Stadt Würzburg zum Spatenstich der neuen Brücke vom 6. Mai 2012

Kartenausschnitt

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