Kurt-Schumacher-Promenade

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Straßenverlauf

Kurt-Schumacher-Promenade ist eine unterhalb des Ludwigkais und Theodor-Heuss-Damms verlaufende Mainuferpromenade.

Namensgeber

Kurt Schumacher (* 13. Oktober 1895 in Culm, Westpreußen; † 20. August 1952 in Bonn) war ein SPD-Politiker welcher am maßgeblich am Wiederaufbau Deutschlands beteiligt war (Ursprünglich wurde diese Uferpromenade von Würzburger Bürgern auch als „Mokroß-Damm” bezeichnet, da Oberbaudirektor Anton Mokroß nach dem Krieg Ruinenschutt der Stadt dorthin verbringen ließ. [1] [2]

Besondere Merkmale

  • Entlang der nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Promenade befinden sich Spielplätze, der Grillplatz Konrad-Adenauer-Brücke, ein Slackline-Parcours und ein Bewegungsparcours mit mehreren Stationen. In den Sommermonaten sind die Liegewiesen des Mainufers zum Baden und Erholen bei Würzburgern sehr beliebt. [Anm. 1] Der Start- und Zielbereich des wöchentlichen Parkruns liegt bei der Kurt-Schumacher-Promenade am Mainufer.

Bildergalerie

Siehe auch

Anmerkungen

  1. Leider haben die Hinterlassenschaften wie leere Flaschen, Verpackungen, Essensreste, Einweggrills ... derart zugenommen, dass das Gartenamt dort immer mehr Müll einsammeln muss. Im Jahr 2019 summierte sich die Müllmenge auf rund 150 Tonnen, die für über 13.000 Euro entsorgt werden mussten. Weitere Informationen in einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg vom 10. Juli 2020.

Einzelnachweise

  1. Paul Heinrich Otte: Ziel: Wiederherstellung der Schönheit der Stadt. Das Werden der neuen Stadtgestalt von 1948 bis 1978 - Würzburg ist wieder Würzburg geworden. In: 15 Jahrhunderte Würzburg. Hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 249-261; S. 255b („Mokrosdamm”)
  2. Adreßbuch Stadt Würzburg und Umgebung 1977. Verlag Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg 1976, S. II - 114

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