Ehrensenator der Universität Würzburg

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Chronologische Übersicht über die Ehrensenatoren der Universität Würzburg

Definition und Wertschätzung[Bearbeiten]

Der Titel des Ehrensenators ist die höchste Auszeichnung, welche die Julius-Maximilians-Universität Würzburg vergibt.

Ausgezeichnete Senatoren[Bearbeiten]

  • 2016 Prof. Otmar Issing, war ab 1973 Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre, Geld und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg, den er bis 1990 innehatte. 1990 übernahm er die Position des Chefvolkswirtes im Direktorium der Deutschen Bundesbank.
  • 2013 Prof. Dietmar Willoweit war 20 Jahre lang Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Kirchenrecht an der Universität Würzburg und fünf Jahre lang Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
  • 2011 Prof. Dr. Siegfried Hünig war von 1961 bis 1988 Professor für Organische Chemie. An der Universität übernahm er als letzter Direktor des damaligen Chemischen Instituts die Aufgabe, dessen Neugliederung in die Institute für Anorganische und Organische Chemie zu organisieren. Darüber hinaus hatte er das neue Chemiezentrum auf dem Hubland-Campus zu planen, da es in den Gebäuden am Röntgenring zu eng geworden war.
  • 2011: Prof. Dr. Ernst J. M. Helmreich, Professor für Physiologische Chemie von 1968 bis zur Emeritierung 1990. An der Universität baute er die Physiologische Chemie auf und führte sie national wie international zum wissenschaftlichen Erfolg. Zusammen mit dem Biochemiker Professor Guido Hartmann hat er ab den frühen 1970er-Jahren das Biozentrum der Universität konzipiert und es schließlich auch realisiert.
  • 2010 Prof. Dr. Kurt Kochsiek, von 1980 bis zur Emeritierung 1998 Professor für Innere Medizin und Direktor der Medizinischen Klinik. An der Universität etablierte er die Herz-Kreislauf-Forschung und deren Kooperation mit der Physik bei der NMR-Bildgebung. Diese Konstellation begründete den führenden Rang Würzburgs in der Herz-Kreislauf-Forschung in Deutschland. Grundlage für diesen Erfolg war auch eine erfolgreiche Berufungspolitik, die Kurt Kochsiek als Dekan der Medizinischen Fakultät (1989-1991) und als Ärztlicher Direktor (1994-1997) der Universitätsklinik Würzburg entscheidend mitgeprägt hat.
  • 2009 Prof. Dr. Jörg Hacker von 1986 bis 2008 zuerst Professor für Mikrobiologie, dann (ab 1993) Inhaber des Lehrstuhls für Molekulare Infektionsbiologie an der Universität Würzburg. Hier war er unter anderem Sprecher des Zentrums für Infektionsforschung und Koordinator des von der Europäischen Union geförderten Exzellenz-Netzwerks EuroPathoGenoMics. Seit 1. März 2008 Präsident des Robert-Koch-Instituts (Berlin). Seit März 2010 Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Halle).
  • 2009 Prof. Dr. Walter Eykmann, von 1978 bis 2008 Mitglied im Bayerischen Landtag, dort bis 1998 Mitglied im Kulturpolitischen Ausschuss und ab 1986 Vorsitzender des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes. Setzte sich unter anderem dafür ein, dass die Universität technische Studiengänge einrichten konnte und im Jahr 2005 die wegweisende erste Professur für Gymnasialpädagogik in Bayern erhielt. 2002 wurde er zum Honorarprofessor der Uni Würzburg ernannt (Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft).
  • 2009 Manfred Ach, Mitglied des Bayerischen Landtags von 1994 bis 2008, dort Vorsitzender des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen. Für die Finanzierung von Großprojekten und Baumaßnahmen der Universität hat er sich im Landtag stets nachhaltig und uneingeschränkt stark gemacht.
  • 2007 Prof. Dr. Dieter Salch, Honorarprofessor für das Fachgebiet „Steuer- und Gesellschaftsrecht“ seit 2001. Seit 1990 im Gesellschaftsrat des Universitätsbundes, ab 1997 Mitglied im Vorstand. 1991 richtete Salch unter dem Dach des Universitätsbundes eine Stiftung ein mit dem Ziel, Forschung und Lehre insbesondere an der Juristischen Fakultät zu fördern. 1999 wurde er Mitglied des Hochschulrats der Universität Würzburg, ein Amt, das er mehrere Jahre zunächst als stellvertretender Vorsitzender, schließlich als Vorsitzender ausübte.
  • 2005 Hans Zehetmair, von 1986 bis 2003 bayerischer Staatsminister, ab 1989 unter anderem für die Ressorts Wissenschaft und Forschung. Ausgezeichnet für die stete Unterstützung, die er der Universität bei ihrer Profilbildung gewährte.
  • 2004 Prof. Dr. Theodor Berchem, von 1975 bis 2003 Präsident der Uni Würzburg. In seine Amtszeit fällt eine ganze Reihe von Entscheidungen, die dazu führten, dass die Universität in die Riege der deutschen Spitzenhochschulen aufstieg. Er nahm gezielt Strukturveränderungen vor, um die Stärken der Universität aufzubauen. Unter anderem führte er anwendungsorientierte Studiengänge ein, förderte internationale Kooperationen und Austauschprogramme und baute die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft aus.
  • 2001: Rosemarie Preh, Förderin des Universitätsbunds und der Preh-Stiftung. Bereits im Jahr 1990 ernannte sie die Universität Würzburg zur Ehrenbürgerin für ihre Verdienste, Forschung und Lehre der Alma Julia zu unterstützen
  • 2000: Prof. Dr. Paul-Werner Scheele, von 1979 bis 2003 Bischof von Würzburg, für seine enge Verbundenheit mit der Julius-Maximilians-Universität, insbesondere der Katholisch-Theologischen Fakultät, und für seine Verdienste um die Ökumene und als Gelehrter.
  • 2000: Dr. Franz Vogt, Präsident der Regierung von Unterfranken von 1984 bis 2000. Durch sein Engagement für die Universität unterstützte er insbesondere die Bemühungen um die Einführung ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge.
  • 1995 Dr. Herbert Brause, Ehrendoktor der Universität Würzburg (1980) und deren steter Förderer. 1976 übernahm er an der Uni einen Lehrauftrag in der Schulpädagogik, wo er auch technisches Medienwissen vermittelte. 1986 richtete er eine nach ihm benannte Stiftung ein, welche unter anderem die Medienpädagogik fördert. Die Stiftung finanzierte zum Beispiel die Anschaffung einer Multimedia-Anlage in der HNO-Klinik sowie den Neubau des Zentrums für Sprachen und Mediendidaktik am Hubland.
  • 1993: Arnold Heimberger, von 1948 bis 1978 Syndikus der Universität Würzburg, ab 1969 zudem ständiger Vertreter des Kanzlers, für seine Verdienste um die Wiederaufnahme und Weiterentwicklung des Universitätsbetriebes nach der Zerstörung der Stadt Würzburg im März 1945.
  • 1992: Dr. Michael Klett, Vorstandsvorsitzender der Klett AG (Stuttgart). Das Haus Klett ist der Universität spätestens seit 1970 eng verbunden, als es ihr das erste Sprachlabor finanzierte. Michael Klett engagierte sich bei den Bestrebungen der Uni, dem Auseinanderdriften von Medizin/Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften entgegenzuwirken, und zwar als Mitveranstalter der Würzburger Symposien.
  • 1990: Dr.-Ing. Werner H. Dieter, Vorsitzender der Geschäftsführung der damaligen Mannesmann Rexroth GmbH (Lohr) ab 1972, Vorsitzender der Mannesmann AG (Düsseldorf) ab 1985, Präsident der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt von 1979 bis 1982. Er sorgte für eine Verstärkung der Kontakte zwischen Universität und mainfränkischen Firmen und engagierte sich für die IHK-Firmenspende zum 400-jährigen Jubiläum der Uni im Jahr 1982.
Dr. phil. h.c. Otto Schäfer Gesellschaftsrat Universitätsbund Würzburg
Richard von Swaine, Gesellschaftsrat Universitätsbund Würzburg
  • 1978: Dr. iur. et rer. pol. Rudolf Maron, München
Gunnar Wester, Konsul von Schweden, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF
1962: Dr. Franz Steffen, Vorstandsmitglied der Bayerischen Vereinsbank
Josef Kern, Direktor der Überlandwerk Unterfranken AG.
  • 1958: Dr.-Ing. e.h. Georg Schäfer, Mitinhaber der Firma Kugelfischer, Georg Schäfer & Co.
  • 1957: Dr.-Ing. e.h. Karl Wilhelm Peterson, Geschäftsführer der SKF Kugellagerfabrik GmbH
Dipl.-Ing. Josef Franz Riepl, Inhaber der Baufirma Josef Riepl
  • 1954: Dr. Gotthold Wahl, Direktor der Landesversicherungsanstalt Unterfranken, Würzburg.
  • 1951: Prof. Dr. med. Dr. med. h.c. Fritz König, Geheimer Medizinalrat
  • 1950: Prof. Dr. phil. Dr. rer. Nat. Dr. med. h.c. Georg Rost, Geheimer Regierungsrat
  • 1932: Dr. h.c. Hans Löffler, ab 1899 zunächst Rechtsrat, ab 1919 zweiter Bürgermeister und ab 1921 erster Bürgermeister. 1922 wurde er Oberbürgermeister der Stadt Würzburg.
  • 1931: Dr. med. h.c. Dr. phil. h.c. Ferdinand Springer
Dr. jur. h.c. Julius Ritter von Henle, Regierungspräsident von Unterfranken

Quellen[Bearbeiten]