Paul Beinhofer

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Paul Beinhofer

Dr. Paul Beinhofer (* 2. Mai 1953 in München) ist bayerischer Staatsbeamter und war von März 2000 bis 31. Dezember 2018 Regierungspräsident des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Aufgewachsen in München, besuchte Paul Beinhofer von 1963 bis zum Abitur 1972 das humanistische Karlsgymnasium. Ab 1973 belegte er ein Studium der Rechtswissenschaften in München und war Stipendiat des Maximilianeums. 1980 nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen folgte sein Eintritt in die bayerische Allgemeine Innere Verwaltung. 1981 promovierte er in München. Zwischen 1984 bis 1986 war er Staatsbeamter am Landratsamt Fürstenfeldbruck und Leiter der Abteilung „Kommunalaufsicht und Abfallwirtschaft“, danach bis 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesverfassungsgericht. Von 1989 bis 1991 leitete er die Abteilung Umweltrecht und Abfallwirtschaft der Regierung von Oberbayern und ab 1991 war er Referent des Sachgebiets „Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ im Bayerischen Staatsministerium des Innern. Ab 1997 war Beinhofer Regierungsvizepräsident der Oberpfalz.

Regierungspräsident von Unterfranken[Bearbeiten]

Ab März 2000 war Paul Beinhofer Nachfolger von Franz Vogt als unterfränkischer Regierungspräsident. Beinhofer war damit der höchste Repräsentant der Bayerischen Staatsregierung in Unterfranken. Als Behördenleiter der Regierung von Unterfranken, eine Mittelbehörde mit derzeit rund 750 Beschäftigen, war er gleichzeitig Vorgesetzter von rund 10.000 Bediensteten in ganz Unterfranken.

Nachfolger[Bearbeiten]

Am 1. Januar 2019 löste Dr. Eugen Ehmann Paul Beinhofer als Regierungspräsident von Unterfranken ab.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Ahnengalerie[Bearbeiten]

Die „Ahnengalerie“ auf dem Präsidialflur der Regierung von Unterfranken wurde am 7. Mai 2019 vollständigt. Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann enthüllte das Porträt seines Amtsvorgängers Regierungspräsident a.D. Dr. Paul Beinhofer. An der feierlichen Bildnisenthüllung nahmen neben dem früheren Regierungspräsidenten und seiner Ehefrau auch der seit 1995 in Ochsenfurt lebende und verantwortliche Künstler Nikolai Lagoida teil.

Die „Ahnengalerie“ umfasst mit dem Bildnis von Dr. Paul Beinhofer mittlerweile 25 Regierungspräsidenten bzw. Amtsvorgänger seit dem Jahr 1814. Das erste Bildnis zeigt noch Maximilian Freiherr von Lerchenfeld (Amtszeit von 1814 bis 1817), das zweite Bildnis Regierungspräsident Franz-Wilhelm Freiherr von Asbeck, den ersten Regierungspräsidenten nach Errichtung der damals seit 1. April 1817 so benannten „Königlich bairischen Regierung des Unter-Mainkreises“ (Amtszeit von 1817 bis 1825), der heutigen Regierung von Unterfranken.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken zur „Ahnengalerie“ auf dem Präsidialflur vom 7. Mai 2019
  • Pressemitteilung der Stadt Würzburg zur Verleihung der Behr-Medaille vom 19. Juli 2018

Weblinks[Bearbeiten]