Eberhard Sinner

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Eberhard Sinner, MdL

Eberhard Sinner (* 20. November 1944 in Würzburg) ist Forstwirt und war Staatsminister im Freistaat Bayern.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Sinner wuchs in verschiedenen Forsthäusern im Spessart auf, besuchte die Gymnasien in Aschaffenburg und Lohr und machte 1963 das Abitur. Danach arbeitete er sechs Monate als Praktikant im Forstamt Frammersbach und studierte anschließend in München und Freiburg von 1964 bis 1968 Forstwissenschaften. Nach dem Abschluss als Diplom-Forstwirt in München, arbeitete er als Referendar in Schnaittenbach und an den damaligen Oberforstdirektionen München und Würzburg. Die Große Forstliche Staatsprüfung 1970 beendete seine Ausbildung. Von 1978 bis 1986 leitete er das bayerische Forstamt Gemünden am Main.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Nach einer kurzen Phase als Agrarreferent in der CSU nach seinem Eintritt, wurde er ab 1970 zunächst persönlicher Referent, später Büroleiter des bayerischen Landwirtschaftsministers Dr. Hans Eisenmann. Danach war er vier Jahre lang Vertreter des bayerischen Landwirtschaftsministeriums in der Bayerischen Landesvertretung nach Bonn. Im Jahr 1986 wurde er im Landkreis Main-Spessart in den Bayerischen Landtag gewählt, dem er bis zum Oktober 2013 angehörte.

Bayerischer Staatsminister[Bearbeiten]

Von 2001 bis 2003 war Sinner Bayerischer Staatsminister für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, bis 2005 Bayerischer Staatsminister für Europa und regionale Beziehungen und bis 2008 Bayerischer Staatsminister und Leiter der bayerischen Staatskanzlei. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Landtag war er ab 2009 medienpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, Mitglied im Rundfunkrat und Vorsitzender des Grundsatzausschusses im Rundfunkrat.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Vor dem Abzug der US-Armee im Herbst 2008 aus den Leighton Barracks am Hubland setzte er sich mit größtem persönlichem Engagement an dem von ihm und Dr. Thomas Goppel geleiteten „Runden Tisch“ mit klaren Worten für die geplante Erweiterung des Universitäts-Campus auf dem ehemaligen Kasernengelände ein. In einem gemeinsamen Kraftakt von Landtagsabgeordneten der Region, Regierung von Unterfranken, Stadt und Baubehörden zusammen mit dem Freistaat und der Universität hat er ganz entscheidend dazu beigetragen, die Bau- und Expansionsvorhaben der Universität zu ermöglichen, sie umzusetzen und damit die Zukunftsfähigkeit der nachhaltig zu stärken.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]