Georg Rost

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Prof. Dr. Georg Rost

Prof. Dr. mult. Dr. h.c. Georg Rost (* 26. Februar 1870 in Würzburg; † 23. September 1958 ebenda) war Mathematiker und zeitweise Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Leben und Wirken

Rost studierte ab 1888 an der Universität Würzburg bei Friedrich Prym, bei dem er 1892 promoviert wurde. Nach dem Staatsexamen 1895 war er wissenschaftlicher Assisten in Würzburg. 1901 wurde er an der Alma Julia habilitiert.

Professor in Würzburg

1903 wurde er außerordentlicher Professor und 1906 ordentlicher Professor in Würzburg als Nachfolger von Aurel Voss. Seine Berufung hatte er vor allem der Entwicklung der Theorie der Prymschen Funktionen seines Lehrers zu verdanken. Er veröffentlichte mit Prym 1911 das Buch Theorie der Prymschen Funktionen 1. Ordnung im Anschluss an die Schöpfungen Riemanns und arbeitete auch nach seiner Emeritierung an einer Fortsetzung über Prymsche Funktionen höherer Ordnung. Von 1920 bis 1935 war Rost Direktor des Verwaltungsausschusses, wobei er sich Verdienste um den Ausbau der Universität erwarb. 1933 bis 1935 war er Vize-Rektor und in dieser Zeit in Konflikt mit den Nationalsozialisten, obwohl er insgesamt eher unpolitisch war. 1935 wurde er emeritiert.

Sternwarte

Eine neue Ära begann, als 1907 Georg Rost, die Funktion eines Observators am neu errichteten Astronomischen Institut übertragen wurde. Dank einer großzügigen Spende 1927 konnte die Sternwarte neu erbaut werden. Unter seiner Leitung wurde die Sternwarte modernisiert. Damit wurden die Grundlagen für die wissenschaftliche Beobachtung der Bewegung von Himmelskörpern geschaffen, insbesondere zur Bestimmung der Bahnen kleiner Planeten und Kometen.

Rektor der Universität

Rost war von 1918 bis 1920 Rektor der Universität.

Ehrungen und Auszeichnungen

Siehe auch

Weblinks