Bezirksämter

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Bezirksämter waren die unteren Vorgängerverwaltungen und Amtsbezirke im heutigen Landkreis Würzburg. Der Behördenleiter trug den Titel eines Bezirksamtmannes.

Landgerichtsbezirke im Königreich Bayern[Bearbeiten]

Ab 1804 entstanden die Landgerichte „Würzburg links des Mains“ in Ochsenfurt und „Würzburg rechts des Mains“ in Röttingen sowie das Stadtgericht Würzburg. Sie alle gehörten zum Untermainkreis, der ab 1838 in „Unterfranken und Aschaffenburg“, später in „Unterfranken“ umbenannt wurde. 1840 wurde das Landgericht Röttingen nach seinem Amtssitz Aub umbenannt. Advokaten und Anwälte mussten, wie im gesamten Königreich Bayern, vom König in dieses Amt berufen werden.

Bezirksämter im Gebiet des heutigen Landkreises Würzburg[Bearbeiten]

Das Bezirksamt Würzburg wurde im Jahr 1862 durch den Zusammenschluss der Landgerichte älterer Ordnung Würzburg links des Mains und Würzburg rechts des Mains neu gebildet. Ebenso wurden die Landgerichte Aub und Ochsenfurt zum Bezirksamt Ochsenfurt zusammengefasst. Die Stadt Würzburg war bereits seit 1814 kreisfreie Stadt.

Gebietskorrekturen[Bearbeiten]

Anlässlich der Reform des Zuschnitts der Bezirksämter im Königreich Bayern erhielt das Bezirksamt Würzburg am 1. Januar 1880 die Gemeinde Geroldshausen des Bezirksamtes Ochsenfurt. Am 1. Januar 1930 trat das Bezirksamt Würzburg die Gemeinde Heidingsfeld an die Stadt Würzburg ab.

Ende der Bezirksämter[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde, wie überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. So wurden aus den ehemaligen Bezirksämtern die Landkreise Ochsenfurt und Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]