Oberleinach

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Oberleinach
Ortstyp Ortsteil
Gemeinde Leinach
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Freistaat Bayern
Postleitzahl 97274
Vorwahl 09364
KFZ-Kennzeichen
Eingemeindung 1. Mai 1978
Blick auf Oberleinach vom „Leinacher Berg“

Oberleinach ist ein Ortsteil der Gemeinde Leinach im Landkreis Würzburg.

Bevölkerung

Religion

Katholische Pfarrkirche St. Laurentius in Oberleinach

Geschichte

Um die Mitte des 11. Jahrhunderts hatte das Geschlecht „Rechen von Hohenleinach“ hier seinen Edelsitz. Auf diese Familie soll auch der Bau der Kirche im oberen Leinach zurückgehen. Aus dem Jahr 1186 finden wir die älteste bekannte Orts Unterscheidung. Danach schloss Ritter Heinrich von Krautheim mit Abt Anselm von Gelnhausen vom Benediktinerkloster St. Burkard einen Kaufvertrag. 1493 erwarb Stiftspropst Johann von Allendorf vom Adeligen Säkularkanonikerstift St. Burkard in Würzburg, dem Patronatsherren der Pfarrkirche in Oberleinach, die Gemeinde und ließ die Einkünfte des Dorfes einer Spitalstiftung zuführen, die 1494 den Grundstock zur Errichtung des Spital zu den 14 Nothelfern an der Alten Mainbrücke in Würzburg bildeten.

Als Teil des Amtes Veitshöchheim im Hochstift Würzburg wurde Oberleinach 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg Großherzog Ferdinand III. von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an das Königreich Bayern fiel.

Sehenswertes

► Siehe Baudenkmäler in Leinach

Vereine

Infrastruktur

ÖPNV

Wanderwege

Rund um die Gemeinde Leinach gibt es reichlich Wanderwege, die es zu entdecken gilt. In der lieblichen, meist landwirtschaftlich genutzten Landschaft wechseln sich grüne Wiesen mit Feldern in allen Farbschattierungen ab, begrenzt auf den Höhen vom dunklen Wald. In seiner Waldfläche von 780 ha, der Obstanbaufläche von 50 ha und einer Weinanbaufläche von etwa 50 ha liegt Leinachs Reichtum.

Die Karten und Broschüren wurden von der Agenda 21 Leinach erstellt und herausgegeben. Interessierte erhalten die Karten im Rathaus Leinach sowie hier zum Download „Leinach beWEGt“[1]

Quellen und Literatur

  • Christine Demel: Leinach. Geschichte - Sagen - Gegenwart. Selbstverlag Gemeinde Leinach, Leinach 1999

Weblinks

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

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