Oberaltertheim

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oberaltertheim
Ortstyp Ortsteil
Gemeinde Altertheim
Landkreis Würzburg
Regierungsbezirk Unterfranken
Bundesland Bayern
Land Deutschland
Einwohner 1.226
Eingemeindung 1. Mai 1978
Ehemaliges Wappen
Wappen altertheim.png
Rathaus Oberaltertheim
Fachwerkhaus in der Krummen Gasse

Oberaltertheim ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Altertheim im Landkreis Würzburg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Oberaltertheim liegt rund 16 km südwestlich von Würzburg und grenzt an den baden-württembergischen Main-Tauber-Kreis.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Johanniskirche Oberaltertheim
  • Evangelische Kirchgemeinde Johanniskirche (Kirchgasse 1)
  • Es hat sich auch die Missionsgesellschaft Liebenzeller-Mission in Altertheim etabliert.

Geschichte[Bearbeiten]

Oberaltertheim wird erstmals im Jahre 775 urkundlich erwähnt, als Kaiser Karl der Große das Kloster Holzkirchen mit mehreren umliegenden Orten, so auch Oberaltertheim dem Kloster Fulda schenkte. Vom 11. bis 15. Jahrhundert existierte das Rittergeschlecht von Altertheim. In auswärtigen Urkunden finden sich häufig Hinweise auf die Ritter von Altertheim, die einen Bockskopf in ihrem Wappen führten. Nach den Rittern von Altertheim kamen die Gemeinde zur Grafschaft Wertheim. 1528 kam Oberaltertheim als Mitgift von Martha von Wertheim bei ihrer Heirat an den Grafen Wolfgang I. zu Castell. Dieser Heirat verdankt Oberaltertheim seine heutige Zuhehörigkeit zu Bayern und zum evangelisch-lutherischen Glauben.

1806 wurde Oberaltertheim zugunsten Bayerns mediatisiert. Von diesem wurden die Orte 1810 (Grenzpurifikation) dem Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand III. von Toskana überlassen, mit welchem sie 1814 endgültig an Bayern fielen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden. Am 28. Juni 1825 brach ein Feuer aus bei dem ein Großteil von Oberaltertheim ein Opfer der Flammen wurde.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung[Bearbeiten]

Geviert von Rot und Silber; in 1 und 4 je eine silberne heraldische Rose mit goldenem Butzen. Rot und Silber – Zugehörigkeit zu Castell / Silberne Rose – Zugehörigkeit zu Wertheim

Wappendeutung[Bearbeiten]

Oberaltertheim gehörte einst zum Herrschaftsbereich der Grafen von Wertheim; nach deren Aussterben (1556) ging dieses Gebiet an die Grafschaft Castell über. Das Castellsche Wappen zeigt die sog. Vierung von Rot und Silber; als Abzeichen der Grafen von Wertheim gilt die silberne heraldische Rose. In der vorliegenden Form diente die Vereinigung dieser beiden Sinnbilder bereits seit 1967 als Wappen der Gemeinde Oberaltertheim und wurde unverändert für die neu gebildete Gemeinde Altertheim übernommen.

Kultur[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Strackerfest
  • Schlepperfest
  • Fest unter den Linden
  • Bergfest
  • Brunnenfest

Sehenswertes[Bearbeiten]

  • Johanniskirche mit Kanzelaltar und großem Deckengemälde
  • Kriegerdenkmal am Waldrand: An dieser Stelle fanden im Deutschen Krieg sechs bayerische und zwei preußische Soldaten ihre letzte Ruhestätte.
  • Zahlreiche alte Fachwerkhäuser, z.B. in der Krummen Gasse
► Siehe auch Baudenkmäler in Oberaltertheim

Vereine[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Staatsstraße 2297. In ca. 5 km Entfernung besteht eine Anbindung an die Bundesautobahnen 3 und 81.

ÖPNV[Bearbeiten]

Buslinie 492 (Würzburg-Steinbach) im Verkehrsverbund Mainfranken

= Fahrradwege[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Altertheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.