Frankenwarte

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Frankenwarte 1970er

Als Frankenwarte wird die Hochfläche auf dem Nikolausberg (Höhe 359 m ü. NN) in Würzburg bezeichnet.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Dort befinden sich weithin sichtbar der Aussichtsturm Frankenwarte und einige Sendeanlagen. Neben dem Turm ist die Akademie Frankenwarte angesiedelt, ein Tagungshotel der Gesellschaft für Politische Bildung. Zwischen Aussichtsturm und Käppele erstrecken sich Parkanlagen und Waldflächen, die der Naherholung dienen.

Sendeanlagen[Bearbeiten]

„Würzburger Eiffelturm“

Die Frankenwarte ist Standort von aktuell fünf in Nutzung befindlichen Sendemasten. Drei davon betreibt die Deutsche Telekom AG, einen der Bayerische Rundfunk und einer dient dem Mobilfunk.

Der Bayerische Rundfunk verfügt seit der Einweihung im Juli 2010 über einen neu errichteten, 110 Meter hohen Stahlgitter-Sendemast, der wegen seiner Form im Volksmund auch „kleiner Eiffelturm“ oder „Würzburger Eiffelturm“ genannt wird und aufgrund seines Aussehens für Gesprächsstoff sorgte. [1] Dieser ersetzt einen abgespannten Stahlfachwerkmast aus dem Jahre 1952, der seine Tragfähigkeit erreicht hatte. Letzterer wurde am 31. Mai 2011 um 14 Uhr gesprengt. [2]

Sendeanlage

Technische Daten[Bearbeiten]

Bei den Sendemasten auf der Frankenwarte handelt es sich um

  1. Sendeturm Würzburg-Frankenwarte, ein 110 Meter hoher Stahlgitter-Sendemast („Würzburger Eiffelturm“, errichtet 2009/2010) für digitales Antennenfernsehen (DVB-T). [1] Dieser ersetzte den 111 m hohe BR-Sendemast Würzburg-Frankenwarte, einen abgespannten Stahlfachwerkmast (errichtet 1952). [3] Letzterer diente zur Verbreitung eines Radioprogramms im Mittelwellenbereich (Sendefrequenz: 729 kHz) und war bis zu seiner Sprengung ein gegen Erde isolierter, selbststrahlender Sendemast.
  2. Mobilfunkturm Würzburg-Frankenwarte in Fertigbetonbauweise (Betonfertigteile; errichtet 1993 auf dem Gelände des Bayerischen Rundfunks) für Mobilfunk. [4] Dieser ersetzte einen kleineren Schleuderbetonmast.
  3. Telekom-Hilfssendemast Würzburg-Frankenwarte, ein 85 Meter hoher, abgespannter Stahlfachwerkmast (errichtet 1985) für sonstige Funkdienste. [5] Dieser wurde ersatzweise für einen eigentlich geplanten Sendeturm aus Stahlbeton gebaut, der 1985 wegen Einsprüchen nicht realisiert werden konnte und wird deshalb auch als „Hilfsmast“ bezeichnet.
  4. einen 118 Meter hohen, abgespannten Stahlfachwerkmast (errichtet 1961), der zur Verbreitung von UKW-Programmen privater Anbieter und dem Fernsehprogramm DVB-T-Multiplex des ZDF, sowie Richtfunkdiensten dient. [6]
  5. ein freistehender Stahlfachwerkturm für Richtfunkdienste (für die Zuspielung von Fernsehprogrammen auf dem Areal der Sendeanlage der Deutschen Telekom AG auf der Frankenwarte).

Spielplatz[Bearbeiten]

Ein großer Kinderspielplatz befindet sich südlich des Albert-Günther-Wegs, zwischen Aussichtsturm und Käppele. Der Standort ist in unmittelbarer Nähe der Haltestelle Albert-Günther-Weg, dort gibt es auch Parkmöglichkeiten.

Unterwegs in Würzburg (Video)[Bearbeiten]

„Unterwegs zwischen Frankenwarte und Steinbachtal in Würzburg“ von wuerzburg-fotos.de

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Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Max Domarus: Hundert Jahre Verschönerungsverein Würzburg 1874-1974. Verschönerungsverein Würzburg e.V. 1974

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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