Gerd Nossen

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Gerd Nossen (* 5. Juni 1923 in Beuthen; † 18. August 2015 in Höchberg), war Vermessungsingenieur, Kreisrat und dritter Bürgermeister der Marktgemeinde Höchberg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

In Oberschlesien aufgewachsen, war er im Zweiten Weltkrieg in Rußland und Italien als Soldat eingesetzt. 1945 konnte er die Alpen überqueren ohne in Gefangenschaft zu geraten und kam bei seiner Schwester in Gars am Inn unter. Dort arbeitete er zunächst als Knecht, bevor er zufällig nach Höchberg kam. Arbeit fand er im Vermessungsamt der Stadt Würzburg bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1986.

Auf einer Fahrt nach Lourdes 1976 initierte er mit der Pyrenäengemeinde Luz-Saint-Sauveur eine Gemeindepartnerschaft mit Höchberg, die im Jahr 1977 geschlossen wurde. Auch die Partnerschaft mit Bastia Umbra in Italien geht auf eine Initiative von Nossen zurück.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Bereits 1953 wurde er politisch für die CSU aktiv und kam als Gemeinderat und 3. Bürgermeister in politische Verantwortung. Er verlor die Kommunalwahl zum Ersten Bürgermeister im Jahr 1964 gegen Alois Medon. Nossen war Mitglied des Kreistages im Landkreis Würzburg von 1966 bis 1990. Hier war er als Fachmann im Bauausschuss 24 Jahre lang tätig. Auch im örtlichen Gemeinderat vertrat er die Bürger von 1966 bis 1990.

Ehrenamtliche Tätigkeit[Bearbeiten]

Als Fußballer schloss er sich schon 1946 der TG 1862 Höchberg e.V. an und übernahm nach seiner aktiven Karriere auch mehrere Funktionen. 1956 wurde er Mitglied im Kirchenchor der Pfarrei Mariä Geburt (Höchberg).

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]