Kirchengebäude in Würzburg

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Die römisch-katholische Bischofskirche: Dom St. Kilian

In dieser Übersicht finden sich katholische und evangelisch-lutherische Kirchen im Stadtgebiet Würzburg. Darunter auch Kapellen und profanierte Kirchengebäude. Orthodoxe Gemeinschaften mit eigenen Räumlichkeiten sind ebenso aufgenommen. Nicht mehr vorhandene Kirchen sind am Seitenende aufgelistet.

Kirchen[Bearbeiten]

Altstadt[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
Augustinerkirche
kath. Klosterkirche
Die Kirche des Augustinerordens ist im romanischen Stil erbaut und verfügt über eine Barockfassade von Balthasar Neumann. Ursprünglich bestand an dieser Stelle ein Dominikanerkloster, das nach der Säkularisation von Augustinern übernommen wurde. Der Platz, an dem die Kirche steht, heißt immer noch Dominikanerplatz an der Dominikanergasse. Kirche und Kloster wurden in der Bombennacht vom 16. März 1945 schwer beschädigt, aber wieder aufgebaut. Regelmäßig werden Orgelkonzerte und Orgelmessen an der Klais-Orgel gegeben. [1]
Patron: St. Augustinus (ehemals Pauli Bekehrung), Patrozinium: 28. August, Pfarrei Neumünster
Augustinerkirche-Westfassade.JPG
St. Burkard
katholische Pfarrkirche
St. Burkard, auch „Burkarder Kirche“ genannt, zählt zu den ältesten Kirchen Würzburgs. Geweiht ist sie dem Heiligen Burkard (erster Bischof von Würzburg). Der romanische Teil der Kirche wurde 1042 geweiht. Ostchor und Querschiff wurden 1490 begonnen, der Westchor in den 1660er Jahren für den Umlaufkanal abgebrochen.
Die Kirche war Teil eines Benediktinerklosters und des daraus hervorgegangenen Ritterstifts St. Burkard. 1803 wurde das Stift im Zuge der Säkularisation aufgelöst, seitdem ist St. Burkard Pfarrkirche des Mainviertels.
Patron: St. Burkard, Patrozinium: 14. Oktober, Pfarrei St. Burkard
Burkarder-Kirche.JPG
Deutschhauskirche
evang.-luth.
Die gotische Deutschhauskirche wurde zwischen 1260 und 1296 als Kirche des Deutschen Ordens erbaut. 1694 wurden durch Antonio Petrini das Konventsgebäude und die Untergeschosse des Turms barock umgebaut. Die Kirche fiel im Zuge der Säkularisation 1805 an den Staat und wurde lange als Militärmagazin genutzt und 1922 der evangelischen Kirche überlassen. Besondere Kunstwerke sind die Anbetung der Heiligen drei Könige von Rudolf Schäfer, Der Horchende Christus von Wilhelm Steinhausen und die Verkündigung an Maria von Georg Anton Urlaub. Die Kirche überstand die Bombenangriffe auf Würzburg ohne große Schäden und steht heute unter Denkmalschutz. 20120607 Deutschhauskirche 01 Aussenansicht.jpg
Dom St. Kilian
Bischofskirche, katholische Pfarrkirche
Der Dom St. Kilian ist eine romanische Kirche, die ab 1040 von Bischof Bruno erbaut wurde und Kilian geweiht ist. Sie gilt als die viertgrößte romanische Basilika Deutschlands und der dritte Dombau in Würzburg, nachdem die ersten beiden (erbaut um 787 und 855) durch Feuer ganz oder teilweise zerstört wurden. Nach dem Unfalltod Brunos im Jahr 1045 vollendet sein Nachfolger im Bischofsamt Adalbero den Bau im Jahr 1075. Wegen seiner Größe zählt der Kiliansdom zu den eindrucksvollsten Monumenten der Salier-Zeit.
Besondere Kunstwerke sind das Taufbecken (1279) von Meister Eckart aus Worms, die beeindruckende Reihe von Bischofsepitaphien, darunter die Grabdenkmale der Fürstbischöfe Rudolf II. von Scherenberg (1495) und Lorenz von Bibra (beide von Tilman Riemenschneider), die Schönbornkapelle von Balthasar Neumann und die Klais-Orgel von 1968 (größte Trompeteria in Deutschland).
Patron: St. Kilian, Copatrone: St. Kolonat und St. Totnan, Patrozinium: 8. Juli, Dompfarrei
Dom Frontansicht.jpg
Don-Bosco-Kirche
kath. Klosterkirche
Die Klosterkirche Don Bosco wird auch „Schottenkirche“ genannt, da sie von iroschottischen Mönchen gebaut wurde und dem Apostel Jakobus geweiht war. Zu ihr gehört das Schottenkloster, an dem der fränkisch-schwäbische Jakobsweg beginnt. Jakobs-Pilger erhalten hier den Pilgerstempel und den Pilgersegen.
Patron: St. Jakobus der Ältere, Patrozinium: 25. Juli, Pfarrei St. Burkard
Don-Bosco-Kirche.JPG
Hll. Drei Hierarchen
griechisch-orthodox
Die drei Kirchenväter oder Hierarchen, Basilius der Große, Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomus haben im 4. Jahrhundert in einem wichtigen Abschnitt der Geschichte der Kirche diese aus ihrer gemeindebezogenen Enge herausgeführt und zu einer weltoffenen humanen Glaubensgemeinschaft entwickelt, die im sozialen und intellektuellen Dialog der Welt mitreden konnte. Alle drei Kirchenväter sind „ökumenische Heilige“, in der orthodoxen Kirche werden sie als Patrone der Bildungs- und Kultureinrichtungen verehrt.
Franziskanerkirche
kath. Klosterkirche
Die Kirche des Franziskanerklosters wurde 1221 noch zu Lebzeiten Franz von Assisis von italienischen Mönchen gebaut und weist daher starke italienische Einflüsse auf. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche von Julius Echter gegen die Überzeugung der auf Schlichtheit bedachten Mönche im Renaissance-Stil modernisiert.
Bei der Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945 brannte die Kirche aus. Sie wurde mit einem Glasdach wiederaufgebaut, fiel aber 1986 einem Brandanschlag zum Opfer. Beim anschließenden Wiederaufbau orientierte man sich an der ursprünglichen Gestaltung aus dem 13. Jahrhundert.
Erhalten sind die Pietà aus der Riemenschneiderwerkstatt, der Ostflügel des gotischen Kreuzgangs vom Ende des 14. Jahrhunderts und das Renaissanceportal des Klosters. [2]
Weihe: Kreuzauffindung, Patrozinium: 14. September, Dompfarrei
Franziskanerkirche.JPG
St. Gertraud
katholische Pfarrkirche
St. Gertraud wurde ca. 1130 vom Brücken-, Dom- und Stadtbaumeister Enzelin als Eigenkirche erbaut, 1133 zur Pfarrkirche erhoben. 1250 wurde der gotische Chor eingeweiht. 1611–1613 wurde die Kirche unter Julius Echter zur heutigen Gestalt umgebaut. Besondere Kunstwerke sind das Kruzifix von Julius Bausenwein und verschiedene Grabsteine (u. a. Schieler 1492, Jörg Riemenschneider 1531)
Patronin: St. Gertraud von Nivelles, Patrozinium: 17. März, Pfarrei St. Gertraud
St-Gertraud.JPG
Hofkirche
Allerheiligste Dreifaltigkeit, kath.
Die Hofkirche Allerheiligste Dreifaltigkeit ist eine in die Fürstbischöfliche Residenz integrierte Kirche, und wurde von Balthasar Neumann während der Bauzeit der Residenz 1720–1744 erbaut. Dort diente sie als Hauskapelle für den jeweiligen Bewohner. Sie erstreckt sich über beide Hauptgeschosse des Residenzbaus, ist jedoch von außen nicht gesondert zu erkennen. Die Innengestaltung stammt von Johann Lucas von Hildebrandt. Vom ersten Stockwerk der Residenz aus gibt es eine Fürstenloge, die es gestattete, dem Gottesdienst ohne direkte Begegnung mit den Besuchern des Kirchenraumes beizuwohnen. Besondere Kunstwerke sind die Deckenfresken von Byss, zwei Altargemälde von Giovanni Battista Tiepolo und die frühklassizistische Kanzel von Materno Bossi.
Weihe: Allerheiligste Dreifaltigkeit, Patrozinium: Sonntag nach Pfingsten, Hofpfarrei
Hofkirche Aussenansicht.jpg
St. Johannes in Stift Haug
katholische Pfarrkirche
Das Stift Haug und die Kirche St. Johannes entstand an dieser Stelle ab 1650. Der Kirchenbau ist ein Werk Antonio Petrinis.
Patrone: St. Johannes der Täufer und St. Johannes Evangelist, Patrozinium: 24. Juni, Pfarrei St. Johannes - Stift Haug
Stift-Haug.JPG
St. Johannis
evang.-luth.
St. Johannis ist die zweite evangelische Kirche Würzburgs, sie wurde von 1893 bis 1895 als erste eigene Kirche der evangelischen Bürger in Würzburg im neugotischen Stil erbaut. Beim Luftangriff auf die Stadt wurde sie fast völlig zerstört. Heute steht nur noch der Stumpf des alten Turmes mit dem Eingangsportal.
Die heutige Kirche wurde von dem Münchner Architekten Reinhard Riemerschmid errichtet und 1957 eingeweiht. Über dem Altar hängt die Lindenholz-Plastik „Der wiederkehrende Christus" von Helmut Ammann (* 1904 in Schanghai; † 2001 in Pöcking). Als Mahnmal soll die Kirche an die Schrecken des Krieges erinnern und zur Verantwortung für den Frieden aufrufen.
20120501 Johanniskirche 03.JPG
Karmelitenkirche (Reuererkirche) St. Josef und St. Maria Magdalena,
kath. Klosterkirche
Die Reuererkirche wurde 1662–1669 von Antonio Petrini erbaut. Der kreuzförmige Barockbau mit gut gegliederter Fassade ist die Klosterkirche des Würzburger Karmelitenklosters St. Maria Magdalena. Erst 1997-2001 erhielt die Kirche eine neue Ausstattung als Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg untergegangene.
Patrone: St. Josef und St. Maria Magdalena, Patrozinium: 19. März, Pfarrei St. Peter und Paul
Karmelitenkirche.JPG
St. Kilian
im Juliusspital,
katholische Pfarrkirche
Die Pfarrkirche St. Kilian befindet sich im Fürstenbau des Juliusspitals.
Patron: St. Kilian, Patrozinium: 8. Juli, Pfarrei des Juliusspitals
20120325 Juliusspital Innen 01.jpg
Marienkapelle
kath. Kapelle
Die Marienkapelle ist ein gotischer Kirchenbau auf dem Unteren Markt, der von den Bürgern der Stadt auf den Überresten einer jüdischen Synagoge errichtet wurde. Baubeginn war 1377, die Bauzeit betrug etwa 100 Jahre. Das Gebäude brannte bei der Bombardierung Würzburgs vollständig aus und ist im Innenraum heute modern gestaltet. Bis heute haben die Würzburger Bischöfe der Bürgerkirche keine Pfarrei verliehen, weshalb die große Kirche nach katholischem Kirchenrecht noch immer „Kapelle“ heißt. Besondere Kunstwerke sind Adam und Eva am Marktportal (1498), das Grabmal des Ritters Konrad von Schaumberg im Innenraum (alle von Tilman Riemenschneider), Figuren der 12 Apostel, Johannes des Täufers und Jesus aus der Riemenschneiderwerkstatt und die Reliquienbüste des Heiligen Aquilin, des einzigen in Würzburg geborenen Heiligen. Weiterhin bemerkenswert sind die Grablegen wichtiger Würzburger Bürger, u. a. von Balthasar Neumann Marienkapelle.jpg
Marienkirche
kath.
Älteste christliche Kirche Würzburgs, um das Jahr 704 durch Herzog Hetan II. zu Ehren der Gottesmutter errichtet und in der Funktion als Bischofskirche von der Bistumsgründung 742 bis zum Jahr 788. Sie befindet sich im inneren Burghof der Festung Marienberg.
Weihe: Maria Himmelfahrt, Patrozinium: 15. August, Pfarrei: St. Burkard
Marienkirche 02.jpg
St. Martin
alt-kath.
Die Gottesdienste der Altkatholiken finden in der vom Missionsärztlichen Institut gemieteten ehemaligen Institutskapelle in der Friedenstraße statt. Friedenstrasse Sankt Martin.jpg
St. Michael
Kirche des kath. Priesterseminars
St. Michael ist die Kirche des Priesterseminars. Ursprünglich war sie ein Bau der Jesuiten von 1606 bis 1610 „St. Michael und St. Agnes“. Von 1765 bis 1798 wurde die heutige Michaelskirche unter Johann Philipp Geigel und Johann Michael Fischer erbaut. Noch während des Baus wurde der Jesuitenorden 1773 aufgehoben. Dadurch wurde das bisherige Jesuitenkolleg zum Priesterseminar und die Kirche nach der Weihe 1831 als Seminarkirche genutzt. Bei der Bombardierung Würzburgs brannte die Kirche vollständig aus und wurde zunächst nur notdürftig instand gesetzt. Anlässlich des 400. Geburtstages des Würzburger Priesterseminars wurde der Innenraum von Heinrich Gerhard Bücker aus Beckum-Vellern in Westfalen neu gestaltet. Das Grundthema ist die „Offenbarung des Johannes“, das letzte Buch der Bibel. Bücker gestaltete den Innenraum fast ohne Zuhilfenahme von Farben, so dass sich dem Betrachter beim Eintritt in die Kirche ein komplett weiß ausgestaltetes Kircheninneres eröffnet. Die Arbeiten begannen 1988 und wurden durch die Altarweihe im Dezember 1991 vorläufig abgeschlossen. Im Mai 1995 wurde die Gestaltung der Kuppel beendet.
Patron: St. Michael, Patrozinium: 8. Mai, Pfarrei des Bischöflichen Klerikalseminars
St-Michael-2014.JPG
Mutterhauskirche
Klosterkirche der Kongregation der Schwestern des Erlösers
Die Mutterhauskirche in der Ebracher Gasse wurde in den Jahren 1895 bis 1897 von Joseph Schmitz gebaut. Die Klosterkirche war eines der wenigen Beispiele für die Gesamtplanung von Architektur, Ausstattung und Malerei aus der Hand von Schmitz. Der Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 und veränderter Zeitgeschmack sorgten aber auch hier dafür, dass diese Einheit nicht lange anhielt. Mutterhauskirche Ansicht Innenhof.jpg
Neubaukirche
Universitätskirche,
profaniert
Die Neubaukirche wurde 1582 als Universitätskirche gemeinsam mit der Alten Universität von Julius Echter erbaut. Beim großen Bombenangriff auf die Stadt wurde sie weitgehend zerstört, der Wiederaufbau dauerte viele Jahre. 1970 beschloss der Senat der Universität, die Neubaukirche künftig für Kongresse, Tagungen und Konzerte zu nutzen. 1977 wurde der kuppelförmige Turmhelm vollendet, und damit war die Kirche – von außen gesehen – komplett wiederhergestellt. Es begann die Restaurierung im Inneren. Schließlich wurde die Kirche am 7. November 1985, 40 Jahre nach ihrer Zerstörung, festlich als Aula der Universität eingeweiht.
Der weithin sichtbare Turm der Kirche wurde in drei Etappen gebaut und weist daher drei unterschiedliche Stile auf. Er ist mit 91 Metern der höchste Turm Würzburgs. Doch nicht nur aus diesem Grund stellt die Neubaukirche eine Attraktion im Gedränge der Würzburger Gotteshäuser dar: Es handelt sich bei ihr um eine der bedeutendsten Kirchen der Renaissance in Deutschland.
Neubaukirche Westansicht mit Turm.jpg
Neumünster
katholische Pfarrkirche
Die um 1060 errichtete und im 17. Jahrhundert völlig umgestaltete Kirche des Stifts kam 1803 im Zuge der Säkularisierung in Staatsbesitz und wurde dann 1908 Pfarrkirche. Die Kirche war dann nach dem Wiederaufbau von 1950 bis 1967 Bischofskirche der Diözese Würzburg.
Patron: St. Johannes Evangelist, Patrozinium: 27. Dezember, Pfarrei Neumünster
Neumünster.jpg
St. Peter und Paul
katholische Pfarrkirche
Die ursprünglich romanische Kirche am Peterplatz ist Simon Petrus und Paulus von Tarsus geweiht. 1717–1720 wurde die Pfarrkirche von Joseph Greising unter Beibehaltung der romanischen Türme und des gotischen Chores als am Vorarlberger Münsterschema orientierter Barockkirche neu erbaut. Der schweren Zerstörung am 16. März 1945 folgte die bauliche Wiederherstellung mit im Inneren reduzierter Stuckdekoration. Die heutigen, klassizistischen, Altäre wurden 1974 aus der Pfarrkirche Himmelstadt übernommen.
Patrone: St. Peter und Paul, Patrozinium: 29. Juni, Pfarrei St. Peter und Paul
Wuerzburg Sankt Peter und Paul Fassade.jpg
Hl. Seraphim von Sarov
Hauskapelle der Catholica Unio. Nutzung auch durch die Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde „Heiliger Andreas"[3]. Adresse Grabenberg 2a.
Spitäle
ehem. Hofspitalkirche, profaniert
Die Kirche wurde 1494 als Teil des Spitals „Zu den 14 Nothelfern" - einer Stiftung des Johann von Allendorf - errichtet und befindet sich am linksmainischen Brückenkopf der Alten Mainbrücke. Ab dem 16. Jhd. nahm das Spital insbesondere kranke Hofdiener auf und wurde daher Hofspital genannt. 1791–1793 wurden das Spital und die Kirche von Hofarchitekt Adam Salentin Fischer im klassizistischen Stil umgebaut. 1945 wurde die bis auf die Fassade zerstörte Kirche profaniert. Die Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens restaurierte das „Spitäle" und nutzt es als Ausstellungsraum. Spitäle.JPG
St. Stephan
evang.-luth.
Im Jahr 1803 wurde St. Stephan die erste evangelische Pfarrkirche. Das ehemalige Chorherrenstift war seit 1057 Abteikirche des Benediktinerkloster St. Stephan. 1789 ersetzten noch die Mönche die romanische Basilika durch einen klassizistischen Neubau. Beim Bombenangriff am 16. März 1945 wurde sie vollkommen zerstört und in den Jahren 1952–1956 wieder aufgebaut. St. Stephan wurde außen original rekonstruiert, innen wurden z. B. die kunstvoll mit Stuck dekorierten Säulen von Materno Bossi und das Gesims über den Fenstern wiederhergestellt, der Altarraum mit einem Chorgestühl gestaltet, die Krypta und die Michaelskapelle wieder aufgebaut. Seit 1954 bildet die Kreuzigungsgruppe des Münchner Künstlers Helmut Ammann das Zentrum des Chorraums. Die Kirche ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Stephanskirche.JPG
Ursulinenkirche St. Antonius Kirche des Ursulinenklosters, frühere Klosterkirche der Antoniter.
Patron: St. Antonius, der Große, Patrozinium: 17. Januar, Dompfarrei
Antoniterkirche.JPG

Dürrbachtal[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
Heilig-Geist-Kirche
kath. Kuratie, Dürrbachau
Die Heilig-Geist-Kirche wurde 1958 von den Frankfurter Architekten Alois Giefer und Hermann Mäckler, Frankfurt a. M. erbaut. Das Kuratiezentrum besteht aus der Kirche, Pfarrhaus, Pfarrsaal und einem Kindergarten. Besondere Kunstwerke sind ein raumhohes Altarbild von Karl Clobes, eine Madonna mit herrschendem Kind (Bronzeguss) von Julius Bausenwein und die Fenster der Krypta von Curd Lessig. Sie versinnbildlichen die Sakramente der Kirche.
Weihe: Heilig Geist, Patrozinium: Pfingsten, Kuratie Heilig Geist
Kuratie.JPG
Immanuelkirche
evang-luth. Kirche
Unterdürrbach
Die Immanuelkirche in Unterdürrbach ist eine Filialkirche der St. Johanniskirche, sie wurde 1966 geweiht. Immanuelkirche.JPG
St. Josef (alt)
katholische Pfarrkirche
Oberdürrbach
Die Alte Pfarrkirche St. Josef in Oberdürrbach ist eine klassizistische Saalkirche und wurde 1816 erbaut.
Patron: St. Josef der Bräutigam, Patrozinium: 19. März, Pfarrei St. Josef - Oberdürrbach
Josef alt Odb.JPG
St. Josef (neu)
katholische Pfarrkirche
Oberdürrbach
Die Neue Pfarrkirche St. Josef in Oberdürrbach wurde als moderne Kirche im Dürrbachtal errichtet.
Patron: St. Josef der Arbeiter, Patrozinium: 19. März, Pfarrei St. Josef - Oberdürrbach
Josef neu Odb.JPG
St. Rochus und St. Sebastian
katholische Pfarrkirche
Unterdürrbach
Erstmals wird 1672 eine Kirche in Unterdürrbach genannt. 1776 wurde die Pfarrei gestiftet. Die am 15. November 1801 eingeweihte heutige Kirche St. Rochus und St. Sebastian ersetzte die frühere Kirche am selben Standort. Friedrich Freiherr von Zu Rhein hatte für den Neubau testamentrisch 30 000 Gulden gestiftet. Die Pläne des Bauwerks stammten vom Würzburger Hofarchitekten Adam Salentin Fischer.[4]
Patron: St. Rochus und St. Sebastian, Patrozinium: 16. August und 20. Januar, Pfarrei St. Rochus und St. Sebastian - Unterdürrbach
Rochus Udb.JPG

Frauenland[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
St. Alfons
katholische Pfarrkirche,
Gartenstadt Keesburg
Die Pfarr- und Klosterkirche St. Alfons wurde 1952–1954 von Dombaumeister Hans Schädel erbaut. Im Inneren befindet sich ein Fresko von Georg Meistermann (* 16. Juni 1911 in Solingen; † 12. Juni 1990 in Köln) St.-Alfons.JPG
Auferstehungskirche
evang.-luth. Kirche,
Gartenstadt Keesburg
Die Kirche wurde 1962 als siebentes evangelisches Gotteshaus in Würzburg erbaut. Die Pläne stammen von dem Münchner Architekten Franz Lichtblau. Das Kunstwerk an der Natursteinwand hinter dem Altar namens „Ostermorgen — der Engel und die drei Frauen am Grab" schuf der Bildhauer Karlheinz Hoffmann. Auferstehungskirche.JPG
St. Barbara
katholische Pfarrkirche,
Heimgarten
Die Die Kirche wurde in den Jahren 1926 und 1927 aus massivem Muschelkalk nach den Plänen von Architekt Rudolf Hofmann erbaut und am 25. Sept. 1927 von Bischof Matthias Ehrenfried eingeweiht. St-Barbara.JPG
Herz-Jesu-Kirche (Mariannhill)
kath. Klosterkirche, Heimgarten
Mariannhill ist ein Kloster der Mariannhiller Missionare. [1] Die dem Heiligsten Herzen Jesu geweihte Klosterkirche ist ein 1927-29 durch Albert Boßlet errichteter expressionistischer Bau in stadtbildprägender Lage. 20120401 Herz-Jesu-Kirche Gesamtansicht 01.jpg
Schönstattzentrum Marienhöhe kath. Wallfahrtskirche Ein Marienwallfahrtsort mit einer ganz besonderen Entstehungsgeschichte ist die Kapelle des Schönstattzentrums Würzburg. Der Ursprung des Ortes liegt nicht in einer Marienerscheinung oder einer Wunderheilung, sondern hier durften Gläubige das Eingreifen Gottes spüren, weil sie darum gebetet haben. Schönstattzentrum.jpg
Martin-Luther-Kirche
evang.-luth.
Die Martin-Luther-Kirche Notkirche nach einem Entwurf von Professor Otto Bartning kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut. Die Einweihung erfolgte am 6. Juni 1949. Der mit vier Glocken ausgestattete freistehende Kirchturm wurde nach Plänen von Olaf Andreas Gulbransson 1962 hinzugefügt. Der Innenraum der ursprünglich als Provisorium geplanten Kirche wurde in den Folgejahren umgestaltet und 1966 mit einem farbigen Fensterband zur Heilsgeschichte ergänzt. Die „Schöne Pforte“ wurde 1970 vom Würzburger Kunstschmied Rudolf Engert gestaltet. 20121014 Martin Luther Kirche 01 Aussenaufnahme.JPG
Unsere Liebe Frau
kath. Pfarrkiche
Die Kirche Unsere Liebe Frau wurde als Expositur der Pfarrei St. Peter und Paul 1937 nach Plänen von Albert Boßlet fertig gestellt und 1941 zur Pfarrkirche erhoben. 1948 war sie nach den Kriegszerstörungen wieder renoviert.
Patronin: Allerheiligste Jungfrau Maria, die Schutzfrau von Franken, Patrozinium: 1. Sonntag im Mai, Pfarrei Unsere Liebe Frau - Frauenland
Pfarrkirche Unsere Liebe Frau 01.jpg

Grombühl[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
St. Josef der Bräutigam
katholische Pfarrkirche
Die Grombühler Pfarrkirche wurde 1902–1904 vom Baumeister Joseph Schmitz erbaut. Bei der Zerstörung Würzburgs 1945 brannte die Kirche aus, wurde in den 1970er Jahren umgebaut und 1984 nochmals renoviert. St. Josef in Grombühl ist nach dem Dom flächenmäßig die größte Kirche von Würzburg und kann 3000 Menschen aufnehmen.
Patron: St. Josef der Bräutigam, Patrozinium: 19. März, Pfarrei St. Josef - Grombühl
Wuerzburg Sankt Josef Gesamtansicht.jpg
Thomaskirche
evang.-luth.
Architekt Gerhard Grellmann hat das Pfarrzentrum der Thomaskirchengemeinde als multifunktionales Gebäude geplant. Die Form des Kirchenzentrums verdeutlicht sich das Besondere der Grombühler Gemeinde: Offene und variable Räumlichkeiten für vielfältige Begegnungen mit Gott und Menschen. Thomaskirche Ostansicht.jpg

Heidingsfeld[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
St. Laurentius
katholische Pfarrkirche
Die Kirche ist Laurentius von Rom geweiht. Sie ist die Pfarrkirche der ehem. freien Reichsstadt Heidingsfeld und wurde nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1947-50 durch Hans Schädel neu erbaut.
Patrone: St. Laurentius und St. Sebastian, Patrozinium: 10. August, Pfarrei St. Laurentius - Heidingsfeld
Sankt Laurentius Heidingsfeld.jpg
St. Paul
evang.-luth.
Die Kirche St. Paul in der Reuterstraße 10 in Heidingsfeld aus dem Jahre 1913 ist der einzige Kirchenbau Würzburgs aus der Epoche des Späten Historismus im sogenannten Prinzregentenbarock (Heimatarchitektur), im Detail mit Elementen des Jugendstils. Das Gesamtensemble mit Pfarrhaus und offener Säulenarkade toskanischer Ordnung hat den Krieg heil überstanden. Der Innenraum ist einheitlich erhalten als zweischiffige holztonnengewölbte Emporenhalle mit origineller Ausstattung, wie dem Doppelgemälde von Eulogius Böhler, „die Himmelfahrt Christi“. St-Paul.JPG
Zur Heiligen Familie
katholische Pfarrkirche
Die Pfarrkirche Zur Heiligen Familie wurde nach Plänen des Dombaumeisters Hans Schädel erbaut und 1957 geweiht.
Weihe: Zur Heiligen Familie, Patrozinium: Sonntag nach Weihnachten, Pfarrei Zur Heiligen Familie - Heidingsfeld
Hl-Familie.JPG

Heuchelhof[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
Gethsemanekirche
evang.-luth.
Die Gethsemanekirche wurde im Jahr 1988 durch den Architekten Alexander von Branca, der auch die Michaelskirche auf dem Schwanberg geplant hatte, entworfen. Erbaut werden konnte sie wegen finanzieller Probleme erst in den Jahren 1998–2000. Der Glockenturm, ein Campanile mit fünf Glocken wurde im Jahr 2001 fertiggestellt. Die Kirche ist ein Rundbau mit einer pagodenförmigen Kuppel. Die Kuppel ruht auf 10 Säulen und wird am höchsten Punkt von einer gläsernen Ampel gekrönt. Gethsemanekirche.JPG
St. Hedwig im Gut Heuchelhof
kath. Filialkirche
Kirche im Gut Heuchelhof St-Hedwig-innen.JPG
St. Sebastian
katholische Pfarrkirche
Die Pfarrkirche wurde 1976–1977 erbaut und am 22. Oktober 1977 durch Bichof Josef Stangl zu Ehren des „hl. Sebastian" eingeweiht.
Patron: St. Sebastian, Patrozinium: 20. Januar, Pfarrei St. Sebastian - Heuchelhof
St-Sebastian-Heuchelhof.JPG

Lengfeld[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
Kapelle zur Heiligen Familie (Lengfeld)
ökum. Privatkapelle
Im Zentrum der Kapelle aus dem Jahr 2013 befinden sich zwei Holzfiguren, welche zum einen Jesus und Maria und zum anderen Josef zeigen. Das Alter der Marienfigur ist ebenso wie der Künstler unbekannt. Die Figur des Josefs wurde vom Künstler Joan Ilita im Herbst 2013 passend zur Figur der Maria geschaffen. Lengfelder Kapelle.jpg
St. Laurentius
katholische Pfarrkirche
Die spätbarock-klassizistische Pfarrkirche des Dorfes Lengfeld wurde 1804 geweiht. Die Inneneinrichtung stammt aus aufgelösten Klöstern (z. B. der Hochaltar vom ehemaligen Benediktinerkloster St. Stephan, dessen Altarbild das Martyrium des Heiligen Laurentius von Rom zeigt). Der Kreuzweg stammt von Heinz Schiestl aus dem Jahr 1897. Schiestl und sein Vater errichteten die beiden Seitenaltäre. Von ihnen stammt auch eine Tragefigur für Prozessionen. Zwischen 1890 und 1910 wurde der Altarraum erweitert und die Sakristei angebaut. 1990 wurde die Kirche saniert.
Patron: St. Laurentius, Patrozinium: 10. August, Pfarrei St. Laurentius - Lengfeld
St-Laurentius Lengfeld.JPG
St. Lioba
katholische Filialkirche
St. Lioba wurde 1963 der Heiligen Lioba von Tauberbischofsheim geweiht. Die Gemeinde St. Lioba bildet mit der Gemeinde St. Laurentius die Pfarrei Lengfeld. Diese ist mit ca. 6500 Katholiken die größte Pfarrei im Bistum Würzburg.
Patronin: St. Lioba, Patrozinium: 28. September, Pfarrei St. Laurentius - Lengfeld
St-Lioba.JPG
Ökumenisches Zentrum
kath. und evang.-luth.
Das Ökumenische Zentrum (ÖZ) Lengfeld wurde 1975 geweiht. Katholische und evangelische Gemeinde arbeiten in diesem Zentrum gemeinsam. Die katholische Gemeinde „St. Laurentius“ trifft sich im „Heilig-Kreuz-Chor“, der evangelische Gemeindeteil im „Heilig-Geist-Chor“. Lengfeld Oekumenisches Zentrum Heilig Kreuz Chor.jpg
Lengfeld Oekumenisches Zentrum Heilig Geist Chor.jpg

Lindleinsmühle[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
St. Albert
katholische Pfarrkirche
Die Pfarrkirche St. Albert wurde von Dombaumeister Hans Schädel in der Zeit bis 1967 erbaut. St-Albert.JPG

Rottenbauer[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
St. Josef der Bräutigam
katholische Pfarrkirche
Die Kirche wurde ab 1818 erbaut, am 20. Januar 1822 begannen die Arbeiten im Kircheninneren. 1829 standen bereits drei Altäre in der Kirche, jedoch war nur der Hochaltar für den Gottesdienst hergerichtet. 1864 und 1965 fielen die ersten größeren Reparaturen an. Im Jahre 1911 erfuhr der Kircheninnenraum eine vollkommene Neugestaltung.
Paatron: St. Josef der Bräutigam, Patrozinium: 19. März, Pfarrei St. Josef - Rottenbauer
St-Josef Rottenbauer.JPG
Trinitatiskirche
evang.-luth.
Die heute evangelische Trinitatiskirche wurde 1493 zunächst als katholische Kirche durch das Geschlecht der Reichsfreiherren Wolfskeel erbaut. Im Jahre 1580 wurde sie zum ersten Mal evangelisch, als die Wolfskeels zum Protestantismus übertraten. Trinitatis Rottenbauer.JPG

Sanderau[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
St. Adalbero
katholische Pfarrkirche
Die Adalberokirche, geweiht dem Heiligen Adalbero, wurde von 1894 bis 1900 nach Vorlagenzeichnungen des Dombaumeisters Franz Josef Ritter von Denzinger im neuromanischen Stil erbaut. Ausführender Baumeister war Joseph Schmitz. 1989 bis 1991 erfolgte eine umfangreiche Restaurierung. 20110410 Adalberokirche 02.jpg
St. Andreas
katholische Pfarrkirche
Die Pfarrkirche St. Andreas wurde 1967-68 nach Plänen von Lothar Schlör erbaut. Das Kirchenschiff hat die Form einer Pyramide, die das Zelt Gottes unter den Menschen symbolisieren soll. Aufgrund der augenblicklich schlechten Bausubstanz und der zurückgehenden Anzahl an Gottesdienstbesuchern werden Umbau, Renovierung oder gar Abriß diskutiert. 20110410 Andreaskirche 04.jpg
Gnadenkirche
evang.-luth.
Die Gnadenkirche in der Danziger Straße 10 wurde ab 1988 als sogenannte Ladenkirche erbaut. 20110410 Gnadenkirche 01.jpg

Steinbachtal[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
St. Bruno
katholische Pfarrkirche
Die Bruno von Würzburg geweihte Kirche wurde 1958–1959 nach Plänen von Michael Niedermeier als schlichter Sandsteinbau mit flachgedecktem Turm erbaut. Renoviert wurde sie 2002–2003.
Besondere Kunstwerke sind das Kreuz über dem Altar und Tabernakel von Josef Amberg (beides 1959), die Altarwand mit Altarbild von Jürgen Wolf und der gemalte Kreuzweg von Curd Lessig (1985).
Brunokirche.JPG
Käppele
Mariä Heimsuchung
kath. Wallfahrts- und Klosterkirche
Mariä Heimsuchung ist besser bekannt unter dem Namen „Käppele“ und wurde nach Plänen Balthasar Neumanns erbaut, der die Fertigstellung nicht mehr erlebte. Die im Volk beliebte Wallfahrtskirche ist im Innenraum mit zahlreichen Votivgaben als Zeichen der Volksfrömmigkeit ausgestattet. Außerdem ist sie die Kirche des Kapuziner Konvents.
Weihe: Maria Heimsuchung und Schmerzhafte Muttergottes, Patrozinium: 2. Juli, Pfarrei: St. Burkard
K-IMG 4288.JPG
Lukas-Kirche
evang.-luth.
Die Lukas-Kirche wurde 1963-64 nach Plänen von Reinhard Riemerschmid erbaut. Lukaskirche.JPG
Maria vom Berge Karmel
kath. Waldkapelle am Rothweg, Dallenberg
Maria vom Berge Karmel, liegt in der Pfarrei Steinbachtal und wurde 1912 von Familie Scheller gestiftet und durch Arthur Schleglmünig ausgestattet. Ein besonders Kunstwerk ist ein verzierter Glasschrein mit der Figur des Prager Jesuleins. Waldkapelle.jpg
Marienruhe
kath. Filialkirche
Marienruhe ist eine Filialkirche auf dem Gelände der Kongregation der Schwestern des Erlösers. Marienruhe.JPG

Versbach[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
Hoffnungskirche
evang.-luth.
Die Hoffnungskirche in der Unteren Heerbergstraße in Versbach wurde 1966 erbaut. Hoffnungskirche.JPG
St. Jakobus der Ältere
katholische Pfarrkirche
Nach Abriss der bestehenden Kirche von 1754 wurde die Kirche im Stil der Nachkriegsmoderne in den Jahren 1962/63 vom Münchner Architekten Lothar Schlör (1926-2010) erbaut.
Patron: St. Jakobus der Ältere, Patrozinium: 25. Juli, Pfarrei St. Jakobus - Versbach
Versbach Sankt Jakobus Suedostansicht.jpg

Zellerau[Bearbeiten]

Kirche Kurzbeschreibung Foto
Aufnahme Mariens in den Himmel
kath. Klosterkirche Himmelspforten
Die Gründung dieses Klosters liegt im Jahr 1231 und bestand bis zur Auflösung 1803 durch die Säkularisation. Die Wiederbesiedelung des Klosters begann im Jahr 1844.
Weihe: Maria Himmelfahrt, Copatrone: St. Nikolaus und St. Johannes Evangelist, Patrozinium: 15. August, Pfarrei Heiligkreuz
Himmelspforten.jpg
Erlöserkirche
evang.-luth.
Die Erlöserkirche in Würzburg, Neidertstraße 21 wurde von Olaf Andreas Gulbransson erbaut und 1961 eingeweiht. Besonders sehenswert ist die von Helmut Ammann (1907-2001) gestaltete Rückwand des Altarraums; Amman hat mit einer Vielzahl verschiedener Ziegel das Himmlische Jerusalem gestaltet. Davor stehen auf einem Bogen zwei aus Zirbelholz gefertigte Engelsgruppen, die das Lob Gottes singen – und dazwischen zeigt das Medaillon das Lamm Gottes. Erlöserkirche.JPG
St. Elisabeth
katholische Pfarrkirche
Die Pfarrkirche St. Elisabeth ist eine große Saalkirche aus den 1950ern und steht aufgrund der maroden Bausubstanz zur Disposition.
Patronin: St. Elisabeth, Patrozinium: 19. November, Pfarrei St. Elisabeth
St-Elisabeth.JPG
Heiligkreuz
katholische Pfarrkirche
Die Pfarrkirche Heiligkreuz wurde 1934-35 als dreischiffige Basilika erbaut. Einige Glasfenster wurden vom dem Tückelhäuser Maler Karl Clobes gestaltet.
Weihe: Heiligkreuz und Schmerzhafte Muttergottes, Patrozinium: 15. September, Pfarrei Heiligkreuz
Zellerau Heiligkreuz suedwestliche Aussenansicht.jpg
Zur Verkündigung an die Allheilige Gottesgebärerin
Russisch-Orthodox
Der klassizistische Kuppelbau der Kirche „Zur Verkündigung an die Allheilige Gottesgebärerin" im Mainviertel stammt aus dem Jahr 1824. Sie hat ein Säulenportal und Rustikagliederung. Umgenutzt wurde das ehemalige Zeller Torhaus in der Zeller Straße. Seit 1998 ist es die Kirche der russisch-orthodoxen Gemeinde in Würzburg. ROK Würzburg.JPG

Kapellen[Bearbeiten]

Kapelle im Würzburger Hauptfriedhof
Kapelle des Domkapitels
Innenraum der Thomas-Morus-Kapelle der KHG
Hauskapelle St. Nikolaus des Ehehaltenhauses
Wegkapelle am Rotkreuzhof
Weinbergskapelle Heidingsfeld

Kapellen und Andachtsräume in Klöstern bzw. kirchlichen/sozialen/öffentlichen Einrichtungen sowie Wegkapellen. Die Liste basiert auf dem Realschematismus der Diözese Würzburg, Dekanat Würzburg Stadt, 1992.

Altstadt[Bearbeiten]

Dürrbachtal[Bearbeiten]

Frauenland[Bearbeiten]

Grombühl[Bearbeiten]

Heidingsfeld[Bearbeiten]

  • Hauskapelle im ehemaligen Wohnheim St. Elisabeth (Andreas-Grieser-Str. 4) - ?
  • Hauskapelle im Schwesternaltenheim der Armen Schulschwestern; Weihe: Heiligstes Herz Jesu und Mariens; Klosterstraße 21
  • Hauskapelle des städtischen Altenheims Zehnthof (Klosterstraße 44) – ohne Patron → noch vorhanden?
  • Weinbergskapelle des Winzervereins (Am Kirchbergweg) – St. Urban
  • Ökumenische Kapelle im Wohnstift St. Paul Heidingsfeld (An der Jahnhöhe 4)

Heuchelhof[Bearbeiten]

Lengfeld[Bearbeiten]

  • Ökumenische Kapelle in der Blindeninstitutsstiftung (Ohmstraße 7) – St. Franziskus
  • Hauskapelle neue JVA (Friedrich-Bergius-Ring 27)
  • Kapelle zur Heiligen Familie (Lengfeld), ökumenische Privatkapelle bei Georg-Engel-Str. 19

Lindleinsmühle[Bearbeiten]

  • Ökumenischer Gottesdienstraum im Altenwohn- und Pflegeheim der AWO (Frankenstr. 195) – ohne Patron

Sanderau[Bearbeiten]

Steinbachtal[Bearbeiten]

Versbach[Bearbeiten]

Zellerau[Bearbeiten]

Nicht mehr vorhandene Kirchen/Kapellen[Bearbeiten]

Geschichtlich belegte Kirchen und Kapellen, die heute nicht mehr vorhanden sind:

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Allgemeine Literatur über Kirchen in Würzburg und Sammelbände:

  • Verlorene Himmelsräume. Würzburger Kirchen vor 1945. Historische Fotos aus dem Bildarchiv des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, hrsg. v. Egon Johannes Greipl und Jürgen Lenssen, Würzburg 2008.
  • Olaf Kühl-Freudenstein (Hrsg.): Alte Kirchen - neu entdeckt. Kirchenpädagogik am Beispiel der Würzburger Stephans-, Johannis und Deutschhauskirche. Röll, Dettelbach 2005. ISBN 3-89754-236-6(Stadtbücherei Dkk Alt)
  • Erich Schneider: Klöster und Stifte in Mainfranken. Echter Verlag, Würzburg 1993 (Stadtbücherei Drl 1 Schn) Darin erfasst sind für Würzburg: St. Burkard, Stift Haug, St. Stephan, Stift Neumünster, Schottenkloster St. Jakob, Niederlassung des Deutschen Ordens, Dominikaner-/Augustinerkloster, Karmelitenkloster, Jesuitenkolleg, Oberzell, Himmelspforten.
  • Friedrich Oswald: Würzburger Kirchenbauten des 11. und 12. Jahrhunderts. Freunde Mainfränk. Kunst und Geschichte e.V., Würzburg 1966. (Stadtbücherei Drk 1 Osw)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Förderverein Kirchenmusik in der Augustinerkirche Würzburg: Kirchenmusik, Augustinerkirche Würzburg, Januar - Juni 2009 (Broschüre).
  2. Erika Kerestely: Würzburg. Stadtführer mit farbigem Stadtplan. Stürtz Stadtführer. Verlagshaus Würzburg GmbH & Co KG, Würzburg 2008. ISBN 978-3-8003-1929-9. S. 51
  3. Homepage der Gemeinde (auf rumänisch)
  4. Informationen zur Pfarrkirche auf bv-unterduerrbach.de