Theaterstraße

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Theaterstraße  

Stadtbezirk: Altstadt
Postleitzahl: 97070

Bus: 6, 14, 15, 16 und 28

Kreuzung Kardinal-Faulhaber-Platz/Theaterstraße/Ludwigstraße (2014)
Kreuzung Kardinal-Faulhaber-Platz/Theaterstraße (1966)
Das Bürgerspital an der Ecke Theater-/Semmelstraße
Historische Mauer des Annastifts
Gebäude-Komplex Theaterstraße 1-3

Straßenverlauf[Bearbeiten]

Die Theaterstraße verbindet den Residenzplatz mit dem Barbarossaplatz. Sie ist eine innerstädtische Haupterschließungsstraße und setzt sich als Rennweg nach Westen, an der Residenz vorbei, fort. Nach den Plänen von Balthasar Neumann angelegt, zählte sie bis zu dem Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 zu den schönsten Straßen der Stadt.

Namensgeber[Bearbeiten]

Seit das ehemalige Damenstift zur Hl. Anna um 1804 zu einem Stadttheater umgebaut wurde, heißt die Straße Theaterstraße. Das Theater befand sich damals gegenüber vom heutigen Mainfranken Theater am Kardinal-Faulhaber-Platz.

Am 24. März 1933 erfolgte durch die Nationalsozialisten die Umbenennung der Straße in Adolf-Hitler-Straße. [1] Nach 1945 wurde die Straße wieder in Theaterstraße umbenannt. [2]

Besondere Merkmale[Bearbeiten]

Einrichtungen[Bearbeiten]

Gastronomie[Bearbeiten]

Ehemalige Gastronomie und Hotels[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

  • Norma (Theaterstraße 3a)
  • Oriental Shisha Store (Theaterstraße 6)
  • Friseur Act Hair by Suat (Theaterstraße 6)
  • Telekom-Shop (Theaterstraße 9)
  • Theater-Parfümerie Dessloch GmbH (Theaterstraße 13) [3]
  • Cutvert GmbH (Theaterstraße 14)
  • Santander Consumer Bank (Geldautomaten) (Theaterstraße 14)
  • Bürobedarf Schmidt-Kurtze GmbH (Theaterstraße 15) [4]
  • Friseur Hairkiller (Theaterstraße 20)
  • Müllerbäck (Theaterstraße 22)
  • VR-Bank Würzburg (Theaterstraße 28)

Ehemalige Unternehmen[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Barockes Portal in der Theaterstraße 4 (ehemaliges „Wüstefeldhaus“) mit einer Madonnenfigur von Lukas Anton van der Auwera aus dem Jahre 1760
  • Makrokern 170: Metallskulptur vor dem Mainfranken Theater

Historische Bilder[Bearbeiten]

  • Theaterstraße um 1918: Im Hintergrund rechts, neben den dunklen Flächen der Straßenfronten des Bürgerspitals, ist das „Wüstefeldhaus“, Theaterstraße 4, zu sehen, in dem im 2. Stock bis zum Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 der Schriftsteller Leo Weismantel mit seiner Familie wohnte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte der Stadt Würzburg. Band III. Vom Übergang an Bayern 1814 bis zum 21. Jahrhundert. Hrsg: Ulrich Wagner. Verlag Theiss, Stuttgart 2004, S. 280 ff.
  2. Würzburger Adreßbuch 1947. Verlag Ferdinand Schöningh, Würzburg 1946, S. 101

Quellen[Bearbeiten]

Angrenzende Straßen[Bearbeiten]

südlich:

nördlich:

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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