St. Andreas (Sanderau)

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Blick auf die Pfarrkirche St. Andreas in der Sanderau

Die katholische Pfarrkirche St. Andreas liegt im Würzburger Stadtbezirk Sanderau in der Breslauer Straße.

Patronat[Bearbeiten]

Andreas war ebenso wie sein Bruder Simon Petrus ein Apostel Jesu Christi. [1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Andreas wurde ab 1967 erbaut. Am 30. November 1968 wurde sie von Bischof Josef Stangl konsekriert.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die quadratische Anlage aus Sichtbeton mit schrägem Pyramidendach wurden nach Plänen von Lothar Schlör aus München erbaut. Das Kirchenschiff hat die Form einer Pyramide, die das Zelt Gottes unter den Menschen symbolisieren soll.

Innenraum[Bearbeiten]

Das Altarkreuz aus Aluminium stammt vom Vasbühler Künstler Max Walter aus dem Jahr 1974. An der Wand hinter dem Priestersitz befinden sich drei Wandbehänge von Max Fritz, die die Anbetung der Hirten, die Passion Christi und das Abendmahl darstellen und im Laufe des Kirchenjahres entsprechend gewechselt werden. An der nördlichen Kirchenwand befindet sich eine Madonna aus Sandstein aus dem Jahr 1698. Sie war ehemals Teil einer Doppelmadonna an der Wallfahrtskirche Maria im grünen Tal in Retzbach. An der Ostwand hängen fünf Passionsbilder aus Holz von Max Walter und an den Wänden sind in zwölf Nischen die Namen der Apostel in Mosaik eingeschrieben.

Sakraments- und Werktagskapelle[Bearbeiten]

Die Kapelle befindes sich im südlichen Teil der Kirche und hat einen Zelebrationsaltar aus Beton. Auf einer Betonstele steht der Bronzetabernakel von Max Walter aus dem Jahr 1969. Neben einer Holzfigur des Kirchenpatrons Andreas hängen an der Südwand sieben Ikonen von Karl-Heinz Füllbier aus Bad Kissingen aus den Jahren 1980-1986 (von links nach rechts):

  • Maria, Hilfe der Christen
  • Christus, der Herr der Herrschenden (im Eigentum der Unio Catholico, Würzburg)
  • Geburt Christi
  • Taufe Christi
  • Verklärung Christi auf dem Berge Tabor
  • Erweckung des Lazarus: Jesus, umgeben vom Propheten Jesaya und den Aposteln Petrus und Andreas.

Taufkapelle[Bearbeiten]

Links neben dem Haupteingang befindet sich Taufkapelle mit einem Taufbrunnen aus Beton. Das Kreuz mit Bronzekorpus wurde 1980 von Adolf Friedrich aus Würzburg gestaltet. Das Gemälde von Alfons Klühspies von 1974 zeiht eine abstrakte Darstellung „Das Licht besiegt die Finsternis". Das Emaille-Bild von Lil Schulz aus München zeigt Noah mit der zerbrochenen Arche und wurde von Isolde und Heinrich Ragaller gestiftet.

Seelsorger (Auswahl)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Thomas Wehner (Bearb.): Realschematismus der Diözese Würzburg. Dekanat Würzburg-Stadt, 1992, S. 57 f.

Hinweise[Bearbeiten]

  1. Informationen über den Apostel Andreas bei Wikipedia [1]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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