Spitäle

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Das Spitäle im Sommer 2011

Das Spitäle ist eine Kunstgalerie im Mainviertel am Fuß des Festungsbergs. Die ehemalige Hofspitalkirche dient als Ausstellungsort der Vereinigung Kunstschaffender Unterfrankens e.V. (VKU).

Hofspitalkirche[Bearbeiten]

Das Spitäle war ursprünglich die spätgotische Kirche des Hofspitals („Spital zu den 14 Nothelfern“), das 1494 durch Johann von Allendorf gegründet wurde. Er war Propst des Ritterstiftes St. Burkard und Kanzler des Hochstifts Würzburg. In der angrenzenden Spitalgasse ist hinter dem „Spitäle“ noch der alte Zugang zum „Spital zu den 14 Nothelfern“ in Form eines Torbogens mit Inschrift zu finden. 1794 wurde die Kirche nach Plänen von Adam Salentin Fischer im klassizistischen Stil umgestaltet, nachdem bereits 1789 der Innenraum durch Heinrich Alois Geigel [1] neugestaltet worden war.

Den ursprünglich spätgotischen Altar der Hofspitalkirche zierte ein Relief der 14 Nothelfer aus der Werkstatt Tilman Riemenschneiders, das sich heute im Mainfränkischen Museum befindet.

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Heutige Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Der Ausstellungsraum wird von der VKU genutzt, deren ehemaliger Vorsitzender, der Grafiker und Illustrator Johann Franz Michel (1919-1998), für „die Umwandlung des Spitäle in eine Galerie“[2] sorgte. 2001 wurde er modernisiert und 2005 mit einer Empore versehen. Neben Bildender Kunst werden hier auch Konzerte, Lesungen und kulinarische Abende angeboten.

Öffnungszeiten[Bearbeiten]

  • Dienstag bis Donnerstag: 11.00 bis 18.00 Uhr
  • Freitag: 11.00 bis 20.00 Uhr
  • Samstag und Sonntag: 11.00 bis 18.00 Uhr

Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten. Auch Rollstuhlfahrer können die Kunst-Galerie anschauen - hierzu am Hintereingang klingeln.

Adresse[Bearbeiten]

Spitäle
Zeller Straße 1
97082 Würzburg

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Heinrich Ragaller: Zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts in Würzburg, in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. v. Heinz Otremba, Echter-Verlag, Würzburg 1979, S. 353-373, S. 353
  2. Josef Kern: „Die Bildende Kunst abseits der Zentren“, in: „Unterfränkische Geschichte“, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günther Krenig, Band 5/2, Echter-Verlag, Würzburg 2002, S. 247-316, S. 302

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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