Kelten

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Als Kelten bezeichnete man mittel- und nordeuropäische Volksgruppen der Eisenzeit. Ortsnamen und archäologische Funde deuten heute noch darauf hin, dass sie in der Zeit vor Christi Geburt hier in Unterfranken siedelten.

Geschichte

Namen wie Main (= Schlange) zeugen von vorchristlicher Siedlungstätigkeit. Um das Jahr 1000 v. Chr. bestand eine Wehranlage (Fliehburg) und Kultstätte der Kelten auf dem Würzburger Marienberg[1] Ab dem 1. vorchristlichen Jahrhundert wurden sie durch die von Norden vordringenden Germanen und die von Süden eindringenden Römer verdrängt oder gingen in ihnen auf. Die Römer selbst kamen nur bis in die Randgebiete des heutigen Franken.

Zeugnisse keltischer Kultur

Zahlreiche Ausgrabungen und Artefakte keltischer Kultur sind im Museum für Franken zu sehen.

Posthume Würdigung

Nach dem Volk der Kelten wurde die Keltenstraße im Stadtbezirk Lengfeld, in Neubrunn und in Rimpar benannt.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Paul Glück: Die Festung Marienberg ob Würzburg. Verlag C.J. Becker Universitäts-Druckerei, Würzburg, 1951, S. 10