15 Jahrhunderte Würzburg

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15 Jahrhunderte Würzburg. Eine Stadt und ihre Geschichte ist ein umfangreiches Buch zu geschichtlichen Aspekten der Stadt Würzburg. Es wurde 1979 von Heinz Otremba im Echter Verlag herausgegeben. Das Werk setzt sich aus zahlreichen thematischen Einzelbeiträgen diverser, teils renommierter Autoren zusammen. Zur Illustration dienen 622 Abbildungen. Bruno Rottenbach übernahm die Redaktion.

Schutzumschlag, gestaltet von Josef Langhans

Das Layout gliedert sich durchgehend in zwei Bereiche. Auf den inneren zwei Dritteln der Seiten erscheint der laufende Haupttext (Beiträge der diversen Autoren). Die Randspalte füllen vielfältige Schlaglichter auf Persönlichkeiten, Bauten oder historische Ereignisse.

Inhalt[Bearbeiten]

Genannnt ist jeweils der Titel und Untertitel des Beitrags, sowie der Autor (Beruf bzw. Amt sind den Angaben im Buch entnommen, entsprechen also dem Herausgabezeitpunkt).

Haupttext[Bearbeiten]

  • Die Anfänge der Würzburger Stadtentwicklung.
Funde bezeugen Band- und Schnurkeramiker. Nach Alamannen und Thüringern fränkische Eroberung.
(Alfred Tausendpfund, Archivoberrat am Staatsarchiv Würzburg )
  • Von der „geistlichen Stadt“ bis zum Oberzentrum.
Gang durch die Geschichte von 1030 bis 1978. Die Entwicklung Würzburgs zur perfekten Stadt.
(Werner Dettelbacher, Studiendirektor i.R.)
  • Würzburg, Stadt des heiligen Kilian.
Marginalien zur Geschichte der Seelsorge und Frömmigkeit von der Christianisierung bis zur Neuzeit.
(Erik Soder von Güldenstubbe, Diözesanarchivar)
  • Die kirchlichen Stiftungen im heutigen Würzburg.
Bestandsaufnahme vor historischem Hintergrund. Die Krichen-, Pfründe- und Wohltätigkeitsstiftungen.
(Ernst Kastner, Justiziar im Bischöflichen Ordinariat Würzburg)
  • Stiftungen im Geiste wohltätigen Bürgersinns.
Entwicklung und Bedeutung der 48 öffentlichen Stiftungen. Rückblick auf die Anfänge.
(Peter Kolb, Regierungsdirektor bei der Regierung von Unterfranken)
  • Seit Jahrhunderten staatstragendes Zentrum.
Würzburg war zu allen Zeiten und auf fast allen Gebieten überragende Metropole Mainfrankens.
(Philipp Meyer, Regierungspräsident von Unterfranken)
  • Wendepunkte in Würzburgs bewegter Geschichte.
(Werner Dettelbacher, Studiendirektor i.R.))
  • Würzburgs Bischofssitze trutzen Jahrhunderten.
Festung Marienberg und Fürstbischöfliche Residenz. Konsequente Wiederherstellung rettete Kunstwerke.
(Albrecht Miller, Oberkonservator der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen)
  • Nicht vorstellbar ohne die Kirche und ihr Wirken.
Würzburg und die katholische Kirche. Bestandsaufnahme mit dem Blick auf das Jahr 2000.
(Heribert Brander, Domkapitular, Dompfarrer und Stadtdekan)
  • Wegen Heirat in Sommerhausen der Stadt verwiesen.
Evangelische Kirchen in Würzburg – Aus Wille und Glauben wuchsen neue Gemeinden.
(Paul Rieger, Evang.-Luth. Dekan)
  • Die räumliche Entwicklung der Stadt Würzburg.
Schönheiten von Natur und Stadtbild zusammengefügt. Günstige Verkehrslage.
(Helmuth Zimmerer, Oberbürgermeister a.D.)
  • Ziel: Wiederherstellung der Schönheit der Stadt.
Das Werden der neuen Stadtgestalt von 1948 bis 1978. Würzburg ist wieder Würzburg geworden.
(Paul Heinrich Otte, Oberbaudirektor der Stadt Würzburg)
  • Es ist ein hartes Handwerk, eine schöne Frau zu sein.
Das Bild des heutigen Würzburg nach dem Wiederaufbau. Die Europastadt öffnet sich zum Main.
(Bruno Rottenbach, Journalist)
  • Würzburgs Universität rüstet zur 400-Jahr-Feier.
Das kulturelle und intellektuelle Klima entscheidend geprägt. Beachtenswerter Wissenschaftsfaktor.
(Theodor Berchem, Präsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
  • Bildung wird in Würzburg groß geschrieben.
Von der Lateinschule bis zum modernen Schul- und Bildungswesen. Schwerpunkte einer Entwicklung.
(Heinz Michler, Stadtschulrat)
  • Musiker spielen nicht allein zur Ergötzlichkeit...
Über Jahrhunderte hinweg bedeutende Pflegestätte der Musik. Das Mozartfest als Höhepunkt.
(Klaus Hinrich Stahmer, Professor an der Hochschule für Musik)
  • Einer 175jährigen Theatertradition verpflichtet.
Das Würzburger Stadttheater, seine Wurzeln, Entwicklungen und Perspektiven.
(Joachim von Groeling, Intendant des Stadttheaters Würzburg)
  • Ein Spiegelbild mainfränkischer Kunst und Kultur.
Die Entwicklung des Mainfränkischen Museums zum Landesmuseum Unterfrankens und seine Schätze.
(Hanswernfried Muth, Direktor des Mainfränkischen Museums Würzburg)
  • Die Gemäldegalerie und die Graphische Sammlung des Martin von Wagner-Museums.

.300 Gemälde und 30 000 graphische Blätter in zwölf Sälen der Residenz.

(Heinrich Ragaller, Direktor der Städtischen Galerie Würzburg)
  • Lebendige Antike in der Würzburger Residenz.
Die Sammlung des Martin von Wagner-Museums zählt zu den bedeutendsten Nordeuropas.
(Guntram Beckel, Akademischer Oberrat in der Antikenabteilung des Martin von Wagner-Museums der Universität Würzburg)
  • Zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts in Würzburg.
Die Baukunst, Malerei und Bildhauerei nach der Pracht und Beweglichkeit des Barock bis zum sachlichen Heute.
(Heinrich Ragaller, Direktor der Städtischen Galerie Würzburg)
  • Das Würzburger Handwerk im Wandel der Zeiten.
Politische Bedeutung der Zünfte ging unter - Stolz und Standesbewußtsein nie verloren.
(Philipp Schrepfer, Ehrenpräsident der Handwerkskammer für Unterfranken)
  • Ein wirtschaftliches Zentrum seit tausend Jahren.
Das wirtschaftliche Würzburg ist bedeutsamer als es scheint. Marktplatz Mainfrankens.
(Dieter Schäfer, Professor, Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt)
  • Die Spinne im Netz europäischer Verkehrslinien.
Eine entwicklungsgeschichtliche Betrachtung des Verkehrs in der Mainmetropole Würzburg.
(Franz Gerstner, Bezirkspräsident, Direktor der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH)
  • Mit dem Pfund „Würzburg“ auch in Zukunft wuchern.
Seit Jahrhunderten eine gastliche Stadt mit besonderen Ansprüchen an ihre Besucher.
(Hans Schneider, Verkehrsdirektor i.R.)
  • Die Würzburger Spitäler retteten den Frankenwein.
Ganz Mainfranken ist eine Weinbruderschaft. Fränkische Qualität entscheidet den Bocksbeutelkrieg.
(Richard Glaab, Redakteur)
  • Das erste deutsche Turnier richtete Würzburg aus.
Stadt des Turnens, Sports und Spiels. Die Zukunft des Würzburger Sports hat bereits begonnen.
(Josef Göhler, Vizepräsident des Deutschen Turner-Bundes)
  • Ein offenes Herz für die gesamte Jugend.
Das Engagement der Stadt Würzburg. Drei Beispiele von überragender Bedeutung und Wirkung.
(Peter Motsch, Jugend- und Sozialreferent der Stadt Würzburg)
  • Die geheimnisvolle Pariser Droschkennummer 10416.
Spaziergang durch das Würzburger Vereinsleben. Fundament gesellschaftlichen Lebens.
(Bruno Rottenbach, Redakteur)

Schlaglichter[Bearbeiten]

Bibliographische Angaben[Bearbeiten]

Titel: 15 Jahrhunderte Würzburg. Eine Stadt und ihre Geschichte.
Herausgeber: Heinz Otremba
Redaktion: Bruno Rottenbach
Mit 622 Abbildungen, davon 42 in Farbe
Erschienen bei: Echter, Würzburg 1979
ISBN 3 429 00641 4

Bibliotheksstandorte[Bearbeiten]

Dek Fue (Falkenhaus, Magazin, ausleihbar)
20/NZ 97952 O88 (Zentralbibliothek am Hubland, ausleihbar)
209/F.KG. S Würzburg 56 (Teilbibliothek Theologie am Sanderring)
890/T/Wü/55 (Teilbibliothek Residenz)
651/730 F 954 (Teilbibliothek Kultur-, Geschichts- und Geowissenschaften am Hubland)

Siehe auch[Bearbeiten]