Heinz Michler

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Stadtschulrat a.D. Heinz Michler

Heinz Michler (* 15. Juni 1928 in Würzburg; † 27. November 2018 ebenda [1]) war Pädagoge, berufsmäßiger Stadtrat und Schulrat der Stadt Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Heinz Michler wurde im Stadtbezirk Zellerau geboren und wuchs Hauger Viertel auf. Seine pädagogische Laufbahn begann er als Volksschullehrer, wo er zunächst Klassenlehrer und Schulleiter an den Schulen in Holzkirchen, Bad Bocklet und Randersacker war.

Stadtschulrat[Bearbeiten]

Nur sehr kurz war er 1973 Schulrat beim staatlichen Schulamt im Landkreis Würzburg, ehe ihn im Juli 1973 der Stadtrat von Würzburg zum berufsmäßigen Stadtrat und Stadtschulrat wählte. Dort wurde die ganzheitliche Bildungsarbeit in allen Schularten und Stufen zu seinem pädagogischen Schwerpunkt. Wichtig wurde vor allem der Ausbau der beruflichen Bildung. In seiner Zeit entstanden die ersten Angebote ganztägiger Betreuung an Schulen durch Ganztagsklassen und Horte.

In seine Ära als Stadtschulrat von 1973 bis 1991 fielen eine ganze Reihe von Schulneu- und Erweiterungsbauten, besonders im Bereich der kaufmännischen und gewerblichen Bildung. Auch die damalige Carl-Diem-Halle wurde gebaut, als ihm 1988 zusätzlich das Sportreferat übertragen wurde.

Nach 42 Dienstjahren begann 1991 sein Ruhestand.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Der Pädagoge war über Jahre im Pastoralrat und im Diözesanrat des Bistums Würzburg sowie im Familienbund der Katholiken tätig. In der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) und in der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) setzte er sich jahrzehntelang für Schule und Erziehung ein. Nach dem Fall der Mauer wirkte er entschieden auf die Gründung des Würzburger Fördervereins für den Aufbau der Edith-Stein-Schule in Erfurt hin.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

1988 zeichnete Bischof Dr. Paul-Werner Scheele Heinz Michler für seine Verdienste um die christliche Pädagogik und die Elternarbeit im Bistum mit der Bruno-Medaille aus. Die Katholische Elternschaft Deutschlands der Diözese Würzburg würdigte seine Verdienste 2004 und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. 2012 erhielt er die Elisabeth-Medaille des Bistums Erfurt. [2]

Die Stadt Würzburg ehrte Michler 1991 mit der Silbernen Stadtplakette und die Bundesrepublik Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande[3]

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Seine letzte Ruhestätte fand er neben seiner verstorbenen Ehefrau Rita auf dem Friedhof Heidingsfeld.

Veröffentlichungen (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]