Franz Gerstner

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Dr. Franz Gerstner (* 13. Mai 1925 in Obermarchtal/Alb-Donau-Kreis; † 16. Februar 2013) war von 1970 bis 1994 Präsident des Bezirkstags von Unterfranken.

Leben und politische Arbeit[Bearbeiten]

Seine berufliche Laufbahn begann er als Direktor des Studentenwerk Würzburg der Universität, wo er sich für den Bau von Studentenwohnheimen und der Mensa am Sanderring einsetzte. 1960 wurde er als Mitglied der CSU in den Würzburger Stadtrat gewählt. Als Geschäftsführer der Würzburger Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (WVV) von 1971 bis 1989 setzte er sich für den Bau der Würzburger Straßenbahn zum Heuchelhof und nach Rottenbauer ein.

Wirken im Bezirkstag[Bearbeiten]

Gerstner gehörte dem Bezirkstag von 1966 bis 1994, letztlich von 1970 bis 1994 beim Bezirk Unterfranken als Bezirkstagspräsident. Durch viele Gespräche mit dem damaligen Präsidenten des Département Calvados, schuf er die Voraussetzung dafür, dass 1986 und 1987 die Regionalpartnerschaft zwischen dem Calvados und Unterfranken besiegelt werden konnte. In Gerstners Amtszeit fielen unter anderem die Gemeindegebietsreform sowie zahlreiche Neuerungen in der Psychiatrie. Ferner wurde unter seiner Ägide das Verwaltungsgebäude des Bezirkes Unterfranken im Würzburger Stadtteil Frauenland errichtet.

Dr. Franz-Gerstner-Stipendium[Bearbeiten]

Gerstner hatte als 19-jähriger Fallschirmjägergefreiter in der Normandie die Landung der Alliierten Streitkräfte an den dortigen Steilküsten miterlebt. Als Kriegsgefangener entstand in ihm der Wunsch nach Aussöhnung zwischen den Deutschen und Franzosen und einem dauerhaften Frieden in Europa. Die vom Bezirk Unterfranken unter der Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gewährten Stipendien in Gesamthöhe von 3.000 Euro.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]