Philipp Ritter von Michel

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Philipp Ritter von Michel (* 1. April 1845 in Sächsenheim; † 13. Juni 1922 in Würzburg) war Königlicher Hofrat und von 1900 bis 1913 Oberbürgermeister der Stadt Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Michel besuchte das Wirsberg-Gymnasium in Würzburg, welches er 1864 mit dem Abitur abschloss. Er studierte kurzzeitig Philosophie und anschließend Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Am 6. März 1873 wurde Michel einstimmig zum rechtskundigen Magistratsrat gewählt. 1876 wurde er in diesem Amt einstimmig wieder gewählt, was einer Bestätigung im Amt auf Lebenszeit gleichkam. Von 1893 bis 1900 war Philipp Michel Zweiter Bürgermeister unter Johann Georg Ritter von Steidle und ab 1900 bis 1913 Oberbürgermeister in Würzburg. Von 1894-1900, sowie von 1906-1919 vertrat er die Stadt Würzburg im Bezirkstag. 1917 wird er Stiftungsreferent bei der Regierung von Unterfranken.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1903 wird ihm das Ritterkreuz des Verdienstordens der bayerischen Krone verliehen, verbunden mit der Erhebung in den persönlichen Adelsstand.
  • Philipp Ritter von Michel erhielt als Geheimer Hofrat und Oberbürgermeister i. R., anläßlich seines 40jährigen Amtsjubiläums in Ansehung seiner hervorragenden Verdienste um die Stadt und deren Einwohnerschaft im Jahre 1913 die Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Würzburg.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Michel war Neugründer der zweiten Burschenschaft Germania zu Würzburg.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach Philipp Ritter von Michel wurde die Michelstraße im Stadtbezirk Zellerau benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Bruno Rottenbach: Würzburger Straßennamen - Band II, Verlag Universitätsdruckerei Stürtz AG, Würzburg 1969, S. 46

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Johann Georg Ritter von Steidle Erster Bürgermeister
1900 - 1913
Max Ringelmann